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Hat man denn verlernt....

  • Gepostet am 17.04.2019 19:33

Hat man denn in Deutschland verlernt…

…die Dinge beim richtigen Namen zu nennen ?

Mal wieder eine Geschichte aus dem Alltag bei der man eigentlich nicht so richtig weiss ob man lachen oder Kopf schütteln soll….. Eine gute Freundin von mir wollte vor Kurzem mit SDL-Job aufhören, sich umorientieren und mit allem drum und dran neu anfangen. Einige aus unserem Freundeskreis rieten ihr … was sonst ? …sich beim Amt zu melden um so evtl eine Chance auf Weiterbildung/Umschulung /whatever zu haben… ich kenne mich mit solchen Sachen leider nicht aus und bin noch nie damit in Berührung gekommen, habe aber meine Unterstützung ihr trotzdem zugesichert.

So sind wir dahin, also aufs Amt. Ganz andere Welt…Nach langem Nummerchenziehen-Warten-Sitzen-Papiermüllausfüllen…war sie dran und ich dürfte mich auch dazu setzen. Meine Freundin alles ordnungsgemäß vorgelegt was sie an Abschlüssen , Zeugnissen ect bis dato hatte. Die Sachbearbeiterin machte interne Vermerke; Dann folgte aber die Frage : was meine Freundin zuletzt gemacht habe ? Die Antwort von ihr : Ich war einige Jahre und bis vor Kurzem eine Escortdame.

Ganz grosse Pause. Und genau so grosse Augen der Dame vom Amt… Äh… Sie könne es so nicht reinschreiben, sie müsse sich erst mit der Vorgesetzten beraten (die war auch in der Nähe), sie wäre gleich wieder da. Punkt.

… Hinter vorgehaltenen Hand tuschelte man einige Minuten… Dann war se wieder da … sichtlich erleichtert über getane Arbeit und mit dem passenden Begriff : Messe - Hostess !
A-ja ! Da saß ich wiederum mit grossen Augen und dachte : naja … ist wohl nicht dasselbe ! Herrgott Margot….Fräulein, ruf doch beim Kollegen vom Finanzamt an, die stempeln als Berufsbezeichnung gleich „Prostituierte“ rein…

Über die weitere Unterhaltung zwischen Sachbearbeiterin und meiner Freundin musste ich echt lachen ….
Nachdem die Dame vom Amt den Begriff Escortdame für sich geklärt und eingestuft hat, hat sie meine Freundin gefragt, wie die persönliche Geschichte meiner Freundin als Escortdame ausgegangen ist und zwar mit dem Satz : „Und dann haben Sie den „Einen“ reichen Mann kennengelernt und ein Baby bekommen ?“ Ja ne, ist klar , deswegen ist sie ja jetzt zum Amt gegangen :-):-) ! Zuviel „Pretty Woman“ geguckt ?!

Kommentare

moinmoin50 Kunde Soest

moinmoin50 (Soest) 17.04.2019 20:20

Und die Moral von der Geschichte...direkt bei einem Arbeitgeber bewerben, und als Beschäftigung in den letzten Jahren Prostituierte angeben... und schön läuft es mit dem neuen Job...

Susanne001 Escort Sömmerda

Susanne001 (Sömmerda) 17.04.2019 21:48

Vielleicht hat die Dame vom Amt Lust auf einen kleinen Nebenjob bekommen...
Weiß ja nicht wie alt sie war oder wie verklemmt.
Solche Menschen haben doch von Leben keine Ahnung.
Vielleicht war sie ja sexy und hat so ihre Gedanken/Gefühle spielen lassen.
Aber wahrscheinlich war sie eher eine in die Jahre gekommene von Herren nie wahr genommene Dame, um mich ganz vorsichtig auszudrücken...

BenvolioBerlin Kunde Berlin

BenvolioBerlin (Berlin) 17.04.2019 22:41

@moinmoin50

+++++
Und die Moral von der Geschichte...direkt bei einem Arbeitgeber bewerben, und als Beschäftigung in den letzten Jahren Prostituierte angeben... und schön läuft es mit dem neuen Job...
+++++

Moin!
Ich bin ja sowieso anders, aber jetzt kommt Folgendes:

Es gab hier bei KM eine Frau, die ich als Freundin meiner - naja, Ihr wißt schon - "Frau" etwa einen Monat später als SIE kennengelernt habe. Vor ca. 15 Monaten hat sie ihr KM-Profil aufgegeben. Diese wundervolle Frau habe ich vor ca. 12 Monaten eingestellt und wir unterhalten seitdem ein unfaßbar schönes Arbeitsverhältnis miteinander.

Traumhafter kann ein Arbeitsverhältnis wohl nicht sein.

Wenn was paßt, paßt es eben.

Viele Grüße an die Runde.

moinmoin50 Kunde Soest

moinmoin50 (Soest) 17.04.2019 22:50

@benvolio...du wirst schon wissen, aus welchen Gründen du sie eingestellten hast. Und damit meine ich kein niedrigen Beweggründe....Ein nicht "vorbelasteter" Arbeitgeber, zeigt meist nicht so eine soziale Einstellungen...

Cat9494 Escort Berlin

Cat9494 (Berlin) 18.04.2019 01:48

@Susanne001
Die Dame vom Amt war für ihr Alter eigentlich noch top im Schuss, und Lust auf kleinen Nebenjob dieser Art darf man ja haben...
Bloss ne falsche Vorstellung. :-)

NastyCat Escort Hannover

NastyCat (Hannover) 18.04.2019 12:35

@cat9494 Erstmal finde ich es super das du sie unterstützt ;)) Ich finde solche Frauen schlimm…Die dann sagen ach wieso willst du aufhören?! Ich habe auch eine Freundin die ist 26 gerade, sie meinte auch sie möchte aufhören und ich habe gesagt super super super mach das bitte auch! Weil jetzt hast du die Chance, wieder in den normalen Berufszweig einzutreten! Ich muss lachen mit dem Arbeitsamt… Ich hätte einfach ehrlich gesagt ich bin Prostituierte, fertig! Weil irgendwann kommt es sowieso raus und dann ist es blöd! Und ja viele Leute denken wir sind wie bei Pretty Woman…Nur dass wir garnicht gerettet werden wollen von einem Mann auf einem weißen Pferd *grins*!

Wicked-Eros Kunde Augsburg

Wicked-Eros (Augsburg) 19.04.2019 20:01

Es geht ja primär darum, ein passendes Bewerberprofil zu erstellen, um gut vermitteln zu können. Daher fallen mir persönlich zwei Szenarien zu der Herangehensweise der Sachbearbeiterin ein.

Im schlimmsten Fall vermute ich, dass die Sachbearbeiterin perplex war, weil zuvor noch keine (ehemalige) Escortdame vor ihrem Schreibtisch saß. Und sie aus der Überforderung heraus auch so komisch an die die Sache herangegangen ist.

Im besten Fall hat sie schonmal vorausgedacht und sich überlegt, wie sie Deine Freundin im Arbeitsmarkt am besten präsentiert. Und dabei geht es weniger um ihre eigene Meinung zur Prostitution. Es geht wohl vielmehr darum, dass der/die künftige Arbeitgeber(in) sie so behandelt, wie auch alle anderen Bewerber(innen).

Natürlich war ich nicht dabei und kann daher auch nur aus dem Inhalt heraus eine Meinung dazu bilden. Und ich meine, dass sie entweder eine zweite Meinung gebraucht hat, um alles richtig zu machen oder direkt versucht hat, lösungsorientiert zu agieren, um ein gutes Bewerberprofil erstellen zu können.

Cat9494 Escort Berlin

Cat9494 (Berlin) 19.04.2019 22:58

@Wicked-Eros
Danke erstmal für Dein Kommentar...
Am Ende hat sie (vom Amt) nix richtig gemacht...
Passendes Bewerberprofil ist ja schön und gut... ja, um einen ganz schnell wieder los zu werden und den Fall vom Tisch zu haben....Eine "Studierte" kann ja auch Putzjob annehmen...wäre sie sogar dazu verpflichtet.....Die Dame hat sich bloss nicht mit dem auseinandergesetzt was meine Freundin vorm Escort gemacht hat... nicht einen Stück ....mit dem Stempel als Escortdame kommt man um einiges schlechter weg, als mit dem was man vorher studiert hat und dies und jenes gemacht, das musst Du zugeben... Ich verstehe es einfach nicht dass man da nicht wieder den Einstieg in den alten Beruf irgendwie ermöglichen kann, dabei behilflich ist oder ähnliches...Da wäre man vielleicht auch vom Arbeitgeber so behandelt wie man es sich vorstellt.. Wir haben doch in diesem Lande alle möglichen Förderprogramme für alles inkl Flüchtlinge , Umschulungen, ect. Sobald aber dieses Thema "Prostitution" aufkommt ist es gleich ein Tabu.

Wicked-Eros Kunde Augsburg

Wicked-Eros (Augsburg) 20.04.2019 12:43

@Cat9494
Wenn das so ist, würde ich Deine Freundin raten, bei der Agentur entsprechend Widerspruch einzulegen. Denn wenn sie schon ein Studium abgeschlossen hat, hat sie auch das Recht, dementspreched vermittelt zu werden. Da gibt es auch entsprechende Wege, die man ganz leicht googlen kann.

Sex-Kochbuch (Essen) 21.04.2019 13:12

Oh man, die Sachbearbeiterin gehört auf den Mond geschossen, um dort Kiesel zu vermitteln.
Ich weiß gar nicht, warum man unseren Job immernoch hinter vorgehaltener Hand als Stille Post kommunizieren muss. Ich würde mir wünschen, dass liberaler mit unserem Berufsbild umgegangen wird. Ich würde mir wünschen, dass auch ich offen über meinen Nebenjob reden kann ohne soziale oder ökonomische Repressalien fürchten zu müssen. Aber nein, wir müssen uns praktisch außerhalb dieses Millieus aus respektvollen Kunden und netten Kolleginnen/Kollegen immernoch verstecken, weil Teile des Rests der Welt es als so Pfuibah sehen.

LoveEmAll (Rendsburg) 22.04.2019 15:09

Als AG sehe ich persönlich bei geeigneter Qualifikation für den "regulären" Job überhaupt kein Problem.
ABER - ich bin damit nicht alleine auf der Welt.
Die moralische Rigorosität nimmt ja nicht nur in Bezug auf Prostitution zu. Insgesamt geht unsere Gesellschaft mit großen Schritten in Richtung Gesinnungsdiktatur - wer vom Mainstream abweicht wird ganz schnell ausgegrenzt.
In Bezug auf Prostituierte sind das aber vor allem andere Frauen, die sich zu einem nicht grade geringen Teil extrem abfällig äußern.
Es gibt auch andere Berufe, die man schwer vermitteln kann und es trifft sehr oft auch Männer.
Soldat kommt z.B. in vielen Stellen gar nicht gut an und als Metzger hat man es auch nicht leicht.
Ich würde es aus rein pragmatischen Gründen einfach "verschleiern". Was hilft es einer Frau auf der Suche nach einem Wiedereinstieg, wenn Sie aus Überzeugung den Heldinnentod stirbt!?
Kommt es zu einem konkreten Bewerbungsgespräch kannst Du immer noch entscheiden, ob Du präziser werden möchtest.

Sex-Kochbuch (Essen) 22.04.2019 21:18

Natürlich kann man stattdessen auch eine Verschleierung oder eine Lücke im Lebenslauf wählen. Ich würds jedoch besser finden, wenn man sich gar nicht dafür schämen müsste, weil andere ein Problem damit haben. Das wäre eine Facette der besseren Welt, von der ich träume.

Generation_X (Karlstadt) 23.04.2019 12:08

Wir nennen die Dinge doch schon lange nicht mehr beim Namen. Schon vor mindestens 30 Jahren wurde "freigesetzt" statt "entlassen" etabliert. Und Negerküsse oder Mohrenköpfe darf es ja auch nicht mehr geben.

Cat9494 Escort Berlin

Cat9494 (Berlin) 23.04.2019 17:27

@Sex-Kochbuch
Also ich persönlich schäme mich für garnichts... bin aus dem Alter raus wo noch irgendwas peinlich ist...Sex ist was natürliches ...das ist doch genauso ein Bedürfnis wie gutes Essen und Trinken was man geniesst...

goldstaub60 Kunde Berlin

goldstaub60 (Berlin) 06.05.2019 12:13

Hi, ich vermeide so gut wie es geht das Amt. Arbeit finden die sowieso nicht da such ich mir lieber selbst was damit bin ich bisher super ausgekommen LG Tomi viel Glück