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Petition gegen Bordellwerbung -weitere Einschränkungen für SDL zu befürchten

  • Gepostet am 18.03.2019 02:02

Die Frauenbeauftragte des Saarlands hat vor wenigen Tagen eine Petition für das Verbot von Bordellwerbung in ihrem Bundesland auf somit der bekanntesten Seite für Petitionen in Deutschland (hauptsächlich sind im -Gegensatz zu dieser erneuten Diskrimnierung gegenüber SDL- auf ihr gute, sinnvolle Petitionen zu Themen wie Umwelt- & Tierschutz, Rechte für Menschen mit Handicap etc. vertreten) gestartet, welche bereits über 29500 Leute unterzeichnet haben.
Ihre Argumentation entspricht der selben platten, engstirnigen & undifferenzierten Sichtweise, die von so gut wie allen Prostitionsgegnerinnen immer wieder aufgetischt werden: Die SDL werde zur Ware degradiert, das neue Prostitions"schutz"gesetz sei gut und überhaupt bestände das Gewerbe hauptsächlich aus kriminellen Machenschaften & Zwangsprostitution etc.
Ich sehe die Petition äußerst kritisch, da ich befürchte, dass -falls sie erfolgreich sein sollte & danach sieht es leider derzeit aus, mit 35000 Unterzeichnern wäre sie das- die Arbeitsbedingungen freiwilliger Sexarbeiterinnen weiter eingeschränkt werden würden.
Des Weiteren habe ich Angst, dass wenn ein solches Bordell- Werbeverbot im Saarland eingeführt werden sollte, auch bald andere Bundesländer & evtl ganz Deutschland diesbezüglich nachziehen.
Werbung ist schließlich elementar wichtig, um neue Kunden gewinnen zu können, somit wäre ein derartiges Verbot mit großen finanziellen Einbußen seitens der SDL verbunden.
Die nächste Frage wäre, inwiefern dies auch Kaufmich beträfe, dies hier ist schließlich auch eine Werbeplattform für SexarbeiterInnen.

Ich bin unabhängige Escort & habe seit langer Zeit kein Bordell mehr von innen gesehen, doch mir bereitet diese Petition einfach Bauchschmerzen. Schließlich ist der Schritt von einem Bordell- Werbeverbot zu einem generellen Reklameverbot für sexuelle Dienstleistungen aller Art nicht weit hergeholt.

Daher möchte ich Euch fragen, ob ihr evtl Anregungen & Tipps habt, wie wir dagegen vorgehen könnten.
Bin gespannt auf Eure Vorschläge.

Kommentare

ishtar1 Escort Berlin

ishtar1 (Berlin) 18.03.2019 08:47

Hat die einen Schatten !? Offenbar !
Ich hasse Sowas ! Die haben gefälligst nicht für uns Damen und Herren zu entscheiden , wie oder für was wir uns entscheiden wollen ! Klar Menschenhandel und Zwang gehört streng strafrechtlich verfolgt, keine Frage! Aber es gibt auch genug Freiwillige und die sollen sich bitte nicht erdreisten über unsere Köpfe hinweg zu bestimmen ! Ausserdem was ist mit den Steuergeldern der Bordellbetriebe die nehmen sie aber doch gerne oder !? Wie vorgehen ? Gegenpetition, contra geben !?

JessikaneuinderStadt Escort Berlin

JessikaneuinderStadt (Berlin) 18.03.2019 13:41

Ich denke mir, dass Prostschutzgesetz war erst der ANFANG. Die Kampf - "Brüllaffen" - Feminist*Innen mit ihrer absurden Political Correktness, mit zwanghafter Frauenquote & dem Sternchen - "Innen" - Drang & weiteren Wahnvorstellungen etc. etc. werden schon bald dafür sorgen, dass das "böse" Sexbizz weg kommt und die Freier (wie in Schweden schon üblich) bestraft werden wenn sie Sex "kaufen". Das ist nun mal gerade modern in Europa.

Miss-Sophie Escort Berlin

Miss-Sophie (Berlin) 18.03.2019 21:38

@ishtar1 : An eine Gegenpetition habe ich auch schon gedacht, wir müßten uns zusammenschließen & diese gemeinsam aufsetzen.

ishtar1 Escort Berlin

ishtar1 (Berlin) 20.03.2019 13:41

Wann ? Wo ? Wer ?

VeryLikeable Kunde Heidelberg

VeryLikeable (Heidelberg) 21.03.2019 21:56

Ich habe diese Petition gesehen und mich ziemlich geärgert über diese Person. Ich hoffe nicht, das dieser Petition umgesetzt wird. Trotzdem ist die Medienmacht der linken Feministinnen nicht zu unterschätzen.
Bei einer Gegenpetition bin ich dabei, zumal man die Veröffentlichung des eigenen Namens unterbinden kann.

LadySofia Escort Frankfurt am Main

LadySofia (Frankfurt am Main) 24.03.2019 14:36

Sowas ärgert mich so dermassen!, ich als freier Mensch darf ich entscheiden was ich meinen Körper tuen will.
Ich identifiziere mich selbst als Feministin und gehe trotzdem diese Beschäftigung nach, ich hoffe wir können was dagegen tuen.

Sex-Kochbuch (Essen) 24.03.2019 17:04

Prostitution sollte nicht weiter tabuisiert und kriminalisiert werden. Ein solcher Aufruf ist eine Einschränkung der Wettbewerbsfreiheit. Spätestens seit sexuelle Dienstleistungen gesetzlich nicht mehr als sittenwidrig bezeichnet werden, wäre eine solch gesetzliche Einschränkung illegal und ein Paradoxum in sich.

Frank2012 (Berlin) 24.03.2019 17:34

Wo es doch mit Gender Gaga ganz einfach zu loesen waere insofern die kulturelle Diktatur des Feministen/innen-Proletariats ("Frauenkampf ist Klassenkampf") den mtlw. 40 Gendern noch 2 hinzufuegt: 41. Hure und 42. Freier :-D

VR70E2 (Berlin) 24.03.2019 19:55

Hallo!

Ich habe jetzt auch mal ganz kurz hier im Internet nach dieser Petition geschaut und habe mir das mal kurz, schnell durchgelesen. Ich glaube, es geht dort wirklich nur um öffentliche Bordellwerbung und um andere öffentliche Werbung in der Frauen leicht bekleidet dargestellt werden. Ich lebe in Berlin und hier sehe ich z.B. sehr oft Werbung für das Artemis auf Taxis. Ich habe auch schon Werbung für den Salon Pankow gesehen. Ich glaube nur solche öffentliche Bordellwerbung ist damit gemeint. Ich denke mal, die Internetseiten von den Bordellen und solche Seiten wie Kaufmich sind damit jetzt nicht gemeint, hoffe ich zumindest. Die öffentliche Bordellwerbung auf der Straße, die sieht halt jeder, auch der, der sie vielleicht nicht sehen will, dem das Gewerbe vielleicht suspekt ist oder so. Im Internet ist es ja anders, dort muß man ja erst aktiv nach den Bordellseiten und nach solchen Seiten wie Kaufmich suchen. Im Internet wird ja keiner unfreiwillig damit konfrontiert und daher denke ich mal, daß das Internet davon ausgenommen ist, hoffe ich zumindest. Ich weiß wirklich nicht, was ich machen würde, wenn man alle Bordellseiten und alle solche Seiten wie Kaufmich im Internet sperren würde? Wie sollte ich dann meine Liebesdienstleisterinnen kontaktieren? Heute ist doch alles Digital, heute geht doch alles übers Internet!

Aber die Angst ist ja nicht unberechtigt, daß nach der öffentlichen Bordellwerbung dann vielleicht auch die Werbung im Internet verboten wird und vielleicht später dann auch noch die Kundenbestrafung eingeführt wird. Davor habe ich auch Angst, daß der Kauf sexueller Dienstleistungen vielleicht irgendwann ganz verboten wird.

Wenn es hier eine Gegenpetition geben wird, bin ich auf jeden Fall dabei!

Mit freundlichen Grüßen!
Nico