Man frug mich neulich, warum ich keine Blogs mehr schreibe.
Ich will mich erklären: es liegt nicht an fehlender Schreiblust oder ausbleibenden Gedanken, auch nicht daran, dass nichts erwähnenswertes mehr passieren würde - im Gegenteil, es passiert gerade so viel, dass ich kaum einmal richtig zur Ruhe komme und mich entspannt an den Rechner setzen kann.
Heute aber ist eine dieser seltenen Gelegenheiten; das aktuelle Wetter lässt meinen letzten Blog fast wieder aktuell erscheinen, ich lausche ziemlich entspannt dem Regen und möchte gerne mit denjenigen, die es interessiert, eine Auswahl an (nicht nur) melancholischen Liedern teilen, die ich 2016 für mich entdeckt habe:
Concha Buika - La Bohemia
Noora Noor - Dedication
Cigarettes After Sex - Keep On Loving You
Chinawoman - Lovers Are Strangers
Sarah Jaffe - Pretender
Wolf Larsen - If I Be Wrong
Chris & Carla - Life Full Of Holes
Akua Naru - How Does It Feel Now
Savages - You're My Chocolate
Norah Jones - I've Got To See You Again
Alex Clare - Damn Your Eyes
Beth Hart & Joe Bonamassa - Your Heart Is As Black As Night
Ray LaMontagne - Empty
Hero Fisher - The Colour of Madness
No Clear Mind - A New Sun
Saltillo - Remember me


Treffer, versenk. Wieso, bei Schach gibt es doch gar keinen Elfmeter. Dein Blog ist Klasse.
Dein Geschmack reift und reift. Auf Umwegen treffen wir uns dann doch bei Pedro Almodovar. In seinem Film „Die Haut, in der ich wohne“ singt sie „Por el amor de Amar“. Das bringt mich auf „Sprich mit ihr“ (Hable con Ella), den Film von Almodovar, den ich dir geschenkt habe. Darin singt Caetano Veloso eine wunderbar melancholische Version von „Cucurrucucu Paloma“. Auch sehr schön, weil von Penelope Cruz im Film „Volver“ (Zurückkehren) zauberhaft geplaybackt: Estrella Morente mit „Volver“. Wie gesagt: Nach meiner Theorie bist du selbst eine Figur aus einem Almodovar-Film.