Wer weiß heutzutage noch, was Escort bedeutet? Was macht einen Escort aus? Wo ist der unterschied , zwischen einem Mädchen im Bordell und einem klassischen Escort? Die Antwort ist ganz einfach; es gibt keinen Unterschied mehr!
Im Zeitalter von Internet und Handy, kann sich jedes Unternehmen als Escort-Service bezeichnen. Jedes Mädchen sich als "highclass" verkaufen. Erst der Mann, der nicht nach einer schnellen Nummer von einer halben Stunde sucht, sondern nach einer Konkurbine, einer Geliebten, die mehrere Sinne befriedigt, wird sich auf die genauere Suche begeben. Diese Männer suchen nicht einfach nach schneller Befriedigung; denn Essen kann man überall, aber nur dort, wo das Ambiente und die Atmosphäre stimmen, fühlt man sich wohl. Und nur dort war ein Dinner ein Erlebnis, von dem man noch lange zährt, und an welches man noch lange zurückdenken wird.
Ein Feinschmecker wird immer den Unterschied zu einem einfachen Imbiss merken, und auch wenn dieser kurzzeitig sättigt, so befriedigt er doch nicht!
Ich bin ein klassischer Escort. Das Bedeutet, dass in meiner Welt ein paar Regeln gelten, die weder in der normalen Welt, noch in der Welt der Bordelle oder des Straßenstrichs gelten.
Regel Nummer Eins: Ein klassischer Escort ist nie besuchbar. Denn es geht darum eine gewisse Distanz zu wahren, die beide Seiten schützt. Ich habe schon öfter Geschichten darüber gehört, dass sich nicht nur Kunden, sondern auch Mädchen verliebt haben, und diese fangen dann an, dem Anderen nachzustellen. Um so risikoarmer erscheint es da sich auf neutralem Gebiet zu Treffen. Wer möchte schon, dass ein liebestolles Geschöpf vor der eigenen Wohnung steht, wenn die Gattin mit den Wocheneinkäufen und den Kindern auf dem Rücksitz nach Hause kommt? Und mit neutralem Gebiet meine ich gewiss keine dunklen und dubiosen Autobahnparkplätze. Nein Sex im Auto, oder Quikies auf Parkplätzen zieht ein Escort erst dann in Betracht, wenn sie einen Kunden längere Zeit kennt, und merkt, dass dies eine Phantasie des Kunden wäre. Ein neutrales Gebiet ist ein Hotelzimmer, dass ein Gentleman z.B. während eines geschäftlichen Besuches in einer Stadt bezieht. Oder ein Ferienappartment. Oder ein sogenanntes Lustappartement.
Die zweite Regel lautet: einem Escort sieht man niemals, und damit meine ich wirklich niemals an, dass sie sich für Geld hingibt. Wir lernen sehr schnell mit aufdringlichen Portiers zurecht zu kommen. Wir durchqueren die Lobby eines Hotels unauffällig und zielstrebig. Woran das liegt? Nun ja, viele moderne Hotels besitzen Aufzüge, in denen man Zimmerkarten benötigt. Die Konsequenz ist, dass man entweder an der Rezeption darum bittet hinauf gebracht zu werden ( ja das ist in einigen sehr renomierten Hotels sogar Gang und Gebe) oder man trifft sich mit dem Gast direkt vor dem Aufzug. Die meisten Männer buchen Escorts nicht in ihrer Heimatstadt, was ein Pluspunkt für die Anonymität ist. Viele kommen aber auf diese erotische Idee, während sie auf Kongressen, Messen oder Meetings sind zu denen mehrere Kollegen eingeladen wurden. Sie verstehen schon, hier wäre es einfach unschön, wenn Frau Schmidt, die sich auf der letzten Weihnachtsfeier so entzückend mit Ihrer Frau unterhalten hat, mitbekommen würde, dass die junge Lady zu Ihnen gehört.
Damit sind wir auch schon beim Punkt Diskretion, der dritten Regel.
Beiden Seiten wollen geschützt sein. Die meisten Mädchen, und ich rede hier von wirklichen Escorts, kommen aus guten Familien, haben eine gute Bildung mitbekommen, was man auch an den Gesprächen mit den Damen mitbekommt, sie studieren oder haben studiert, sprechen mehrere Sprachen, und würden in ihrem eigenen sozialen Umfeld massiv einbrechen, wenn Freunde, Bekannte oder gar Familie mitbekämen, wie die Mädchen sich nachts die Zeit vertreiben. Ich finde es doch immer wieder belustigend, wenn Gäste sich für eine Stunde mit einem Mädchen treffen möchten (eine so kurze Buchungsdauer ist einem Escort sowieso zuwider), und nach Gesichtsbildern der Dame fragen. Natürlich verstehe ich das Mißtrauen der Herren, aber kann man wirklich von einer jungen Frau, die mitten in ihrer akademischen Ausbildung ist, erwarten, dass sie im Zeitalter von Copyshop und Datenklau ihr Portrait in Zusammenhang mit den übrigen Daten auf wildfremde Emailadressen schickt? Diskretion sollte immer für beide Seiten bestehen. Viele Agenturen gehen mitlerweile sogar so weit, dass sie die Fotos ihrer Mädchen nur noch in geschlossenen Bereichen zeigen.
Escorts sind in diesem Sinne also etwas besonderes, sie sind keine schnelle Nummer. Escorts sind die modernen Geliebten. Und auf diese Weise bekommen wir auch eine ganz andere Sicht auf die Männer, auf deren Lust und auf ihre Fantasien.....

