Gerade komme ich vom Training und Sauna, aber davor habe ich einen ganz lieben alten "Bekannten" besucht. Einen Parkinson-Patienten.
Wir kennen uns seit Jahren. Am Anfang als ich ihn besucht habe, war seine Krankheit noch nicht ganz so fortgeschritten wie heute.Ich kann mich noch daran erinnern, das er null Probleme mit seinem Potenz hatte, im Gegenteil.
Heute ohne Medikamente würde er nicht mehr lange überleben. Er würde sich gar nicht mehr bewegen können. Seine Pillen halten sein Leben so einigermaßen erträglich und er kann sogar körperliche Arbeit erledigen, aber die haben ihre Auswirkungen.
Erektionsprobleme.
Wie oft habe ich ihm schon gesagt, ich komme nicht mehr. Es macht mir keinen Spaß. Und es stimmt auch. Und ich gehöre nicht zu den Damen die es sagen, na ja, was soll´s, ist nicht mein Problem. Ich habe im laufe der Jahre schon Kolleginen kennengelernt die zu solche Kunden sagten, "hauptsache er zahlt".
Nein, es geht mir nicht am Arsch vorbei.
ABER. Es gibt auch andere Dinge in dem Beruf Escort der MIR etwas geben. Nicht selbsverstänlich und viele gar nicht verständlich.
Es ist diese Dankbarkeit diese Menschen.
Nicht oft, aber ab und an mag ich es auch Behinderte zu besuchen aus dem selben Grund. Natürlich habe ich viel lieber Männer die genau mein Typ sind, bei denen ich schon beim ersten Anblick selber geil werde....übrigens hoffe ich auch oft beim neuem Kunden, das er so jemanden ist, aber Geilheit ist nur ein Bedürfniss was diesen Beruf decken kann. Anerkennung ist das Andere, aber als schöne Frau würde/bspws bekomme ich es auch woanders.
Von Männern mit Behinderung komme ich aber immer mit einem anderen Gefühl raus. Dankbarkeit. Einerseits dass ich selber gesund bin, weil es kann uns allen treffen. Andererseits dieses, ich nenne es immer für "Mutter Teresa" Gefühl, weil ich denke, so dürfte sie sich bei ihrer Arbeit Anno mal gefühlt haben.
Es sind auch Menschen.
Es gibt natürlich andere Art Behinderungen mit denen wir Escort-Damen zum umgehen lernen müssen, wie Leute mit starkem nkonsum um mal eines zu nennen, aber ich meine hier nur die Behinderungen die nicht freiwillig sind.
Es ist nicht jeder man´s Sache, ich kann auch nicht immer, aber manchmal. Und ich denke das ist definitiv eine Tätigkeit, auf dem wir, die es tun stolz sein dürfen.
Es ist nicht geil....aber menschlich.
Wünsche alle Mütter von meine Kolleginen morgen einen ganz tollen Muttertag, und für alle anderen einfach so mal eine schöne Zeit.


Hallo, ein guter Post. Sehr positiver Bericht und sehr menschlich. Ja darauf kannst Du sehr stolz sein. Das ist meine Meinung. Viele liebe Grüße Jean