Escort Urlaubsbegleitung
Oder warum man in einem BMW Z4 nicht mit offenen Haaren fahren sollte.
Begonnen hatte alles in einem Deutschen Forum, wo ich auch meine Akquise mache.
Ich hatte ein kleines Wiener MC Treffen organisiert, um vor allem meinen Deutschen Freunden und Freundinnen mein Wien vor zu stellen.
Dort hatte ich auch jenen Herr zum ersten Mal gesehen, auch da wollten wir gemeinsam die Straßen von Österreich unsicher machen, sein Plan war ja mit seinem Wagen auch die Hochalpen von Österreich unsicher zu machen, Leider durfte er zu diesem Zeitpunkt noch nicht mit dem Auto fahren, aber wenigstens lerne ich Ihn so kennen, ich muss zugeben, er ist einer der wenigen Männer die es schaffen mich jedes Mal aufs Neue zu überraschen.
Und so fragte er mich, ob ich nicht mit Ihm einen kleinen Urlaub durch Österreich machen möchte, da ich ihn schon vom ersten Treffen kannte, willigte ich ein gerne ein.
Mit einem Z4 durch die Alpen, auf dieses Abenteuer war ich mehr als gespannt.
So kam es, das er pünktlich mich von zu hause abholte, da ich wusste das Cabrios nur einen begrenzten Platz verfügen, fragte ich Ihn schon zuvor wie viel Gepäck ich mitnehmen darf, und so beschränkte ich mich auf 4 Outfits 3 Paar Schuhe einen Badeanzug und meiner Kamera, denn meine Aufgabe war es auch Fotos zu machen, eine Bitte die ich gerne nach gekommen war.
Meine Aufgabe war es schöne Photos zu machen und gute Laune zu verbreiten, tja und davon hatte ich jede Menge.
Am ersten Tag entschieden wir uns am Navi sämtliche Autobahnen ausgeblendet, wir wollten so viel von dem schönen Wetter und vor allem auch der Natur genießen. Eine erheiternde Sache war wohl auch als wir Mösendorf durchquerten, und so kam es, dass wir nach 21 Uhr im „Das kleine Salzburger Nationalparkhotel“ antrafen, und so überraschte ich meine Begleitung mit einem Sonnenbrand, der es in sich hatte, mein Erster seit Jahren, es war schön zu sehen wie er um mich besorgt war. Da wir mit offenem Verdeck fuhren, spürte ich bedingt durch den Fahrtwind nicht die Sonne, die langsam aber sicher mein Dekolleté verbrühte.
Da die Küche leider schon zu hatte, war das Personal so freundlich uns eine Wurst Käseplatte im Zimmer aufzutragen, welche wir in unserem gesteigerten Appetit ihrer Verwendung zuführten, erst dann begannen wir uns für unsere Unterkunft zu interessieren, das Zimmer war recht groß und zum Bett gab es eine Treppe, die man bewältigen musste, ich muss schon sagen, dass dieses Zimmer sehr schön ausgestattet ist, aber bevor wir uns mit dem Bett beschäftigten, wurde erst mal der untere Bereich von uns eingeweiht.
So begann er mit einer wunderbaren Fußmassage, welche ich in vollen Zügen genießen durfte, ja es gibt sie tatsächlich, jene Hände die zaubern können, vor allem nach so einer Spazierfahrt, wo ich so geschunden wurde (Dekolleté‘), aber nicht nur die Hände bewiesen ihr außergewöhnliches Geschick, ich musste mich beherrschen nicht noch das Hotel zusammen zu schreien, gegen Orale Attacken bin ich halt nicht gefeit.
Langsam Küssten uns die ersten Sonnenstrahlen wach, und die Erkenntnis, dass ich gar nicht in meinem Bett lag, und so blickte ich in zwei fremde Augen, und ein lächeln begrüßte mich sanft welches ich erwiderte, und so erwachte in uns eine Lust was dazu führte, weshalb wir das Frühstück sausen lassen mussten, der Matratzentest in diesem Hotel, wurde bestanden dennoch ein kleiner Makel war zu finden, die Besucherritze störte schon etwas den Morgensport, ansonsten aber war das Bett aber ganz schön stoßfest.
So offenbarte der Morgen uns dann den ganzen Zauber des Hotels, das Personal war sehr freundlich und zuvor kommend, Das Bad war wie in allen anderen Hotels mit einer Badewanne ausgestattet, leider konnten wir den Spaabereich aus Zeitgründen nicht testen, aber wir ließen es uns nicht nehmen, es dennoch zu erkunden, so gab es einen Pool der auch nach draußen führte, eine Schwebewanne, den Schmetterlingsraum und eine Sauna die sehr gepflegt wirkte, und somit alles in allem eine Empfehlung wert.
Da uns dann doch der Hunger plagte, nahmen wir Unterwegs noch etwas zu uns ein, seine Wahl viel auf den MC – Donald der uns Zeit gab etwas über unsere ersten Erfahrungen zu sinnieren, viel Zeit blieb nicht und so ging die Fahrt gng weiter und die Alpen näherten sich uns langsam .
Das nächste Hotel begrüßte uns schon in den kühleren Regionen, das „Vitahotel Mühle“ liegt bei Obergurgl Hochgurgl, wobei ich Sie gerne auf die Seite des Hotels einladen möchte. vom Angebot war ich recht überrascht, so gab es ein Umfangreiches Saunaangebot, wie das Kräuterbadl, welches wir zum Aufwärmen nutzten. Es war für mich mein erster Saunagang, den ich sehr genossen habe, dennoch standen die Gurgler Grotte, die Almsauna einiges mehr zur Auswahl. Bevor ich es vergesse, es gab auch eine Schwimmhalle die ich nutzte, etwas Abkühlung tat mir wirklich sehr gut, prrr.
Auch dieses Hotel überraschte uns aber vor allem mit einem sehr aufmerksamen Personal, das Angebot und auch das Frühstück war sehr genehm, und da dieses Hotel auch den Matratzentest bestand, wieder einmal durfte ich Ihn auf vielfältiger Weiße genießen, ja die Erotik kam wirklich nicht zu kurz, eine Klare Empfehlung, nein ich meinte das Hotel – ja ihn auch, lach ist doch egal.
Nun aber ging es noch hoch und höher auf die Alpen, wir fuhren als erster über die "Timmelsjoch Hochalpenstraße", umso auch das schöne Südtirol zu besuchen, die Kehren wurden mit viel Elan gefahren, und jede Kurve mit viel Esprit, ich hätte mich ja gerne an Ihn geklammert, aber – er war der Fahrer,- oh ja, es war wirklich eine Gaudi aber nicht das die Überquerung damit beendet war, zog es uns noch auf den "Großglockner", er ist übrigens der höchste Berg Österreichs, der nebenbei berühmt für seine Großglocknerstraße ist.
Es ist halt was Besonderes mitten im Sommer Schnee und Eis zu sehen, und dabei einen Sonnenbrand zu haben.
Leider musste ich durch den Sonnenbrand bedingt, die restlichen Tage Armlang tragen, denn am zweiten Tag kamen auch die schmerzen dazu.
Wie auch immer gottseidank habe ich auf meine Begleitung gehört und mir eine Weste mitgenommen, während wir die Hochalpen überquerten hatte es um die 14 Grad, was aber eigentlich fast unnötig war, denn die Sitzheizung funktionierte und hielt mich warm.
Unterwegs kehrten wir noch auf bei einem Würstel Standel ein, da uns der Hunger plagte, leider schmeckte mir meine Käse Kreiner nicht so besonders, ich wollte mich nicht wirklich beschweren, der Hunger drückte sie rein, aber seine Bauernbratwurst schien ihm zu schmecken.
So kamen wir letztendlich am Abend an unserem letzten Chekpoint dem "Hotel zum Hirschen", an.
Das Hotel zum Hirschen liegt bei Zell am See, und vermittelt mir einen rustikalen angenehmen Charme, auch schien es, als ob in dieser Gemeinde eine größere Veranstaltung stattfand, denn es wuselte überall, und auch das Hotel war bis zum Dachboden ausgebucht, weshalb wir uns erst mal einen Parkplatz suchen mussten, bevor wir uns von diesem Hotel verwöhnen haben lassen konnten, vom Spaabereich war alles verfügbar, welches wir aufgrund unserer späten Anreise leider nicht nutzen konnten, ich möchte es dennoch mit den Worten von meiner Urlaubs Begleitung wiedergeben, „das Zimmer ist ein wenig klein“
Daher genoss ich die Badewanne, da die Anstrengungen der letzten Tage an uns lasteten, nachdem auch dieses erledigt war, und die Abendtoilette beendet war sah ich ihn schon friedlich im Bett schlummern, gut, wir hatten auch eine sehr lange Strecke hinter uns.
Der Morgen begrüßte uns mit einem schönen Morgen, den wir gemeinsam beim ausgiebigen Frühstück feierten, unser letzter Tag den wir mit Wehmut begegneten, lies nicht viel Zeit für uns über, da er aber noch einen langen Weg nach Hause hatte, gab es leider an dieser Stelle keinen Matratzentest.
Tröstlich sind aber die Fotos die ich machen durfte und viele neue Eindrücke,- ich muss an dieser Stelle sagen, danke für die tolle Erfahrung, für eine Fahrt und für einen Menschen, der mir sehr an mein Herz gewachsen ist.
Die Reise war, so muss ich Fairerweise sagen, unentgeltlich und nicht als Escorttätigkeit zu sehen, dennoch,- eine schöne Zeit die ich mit euch teilen wollte.
Ps: eine Erkenntnis möchte ich an dieser Stelle noch loswerden: wenn man Cabrio fährt sollte man immer ein Kopftuch tragen, meine Haare waren jeden Abend sehr verfilzt, da dies aber mein erstes Mal war, sei mir gerade diese Unachtsamkeit verziehen.


Hallo Ania, das ist ja ein anregender Reisebericht, und so schön geschrieben! Das ist mal was anderes, als man sonst hier so lesen kann. Ich kenne die beschriebene Strecke auch gut (Zell am See, Timmelsjoch, Großglockner), danke für die Hoteltipps! Du schreibst mit Stil und Niveau, ich würde mich freuen, mehr von Dir zu lesen! Liebe Grüße, Martin aus Essen