In präseniler Nostalgie denke ich manchmal über die Filme meiner Kindheit nach - damals, als man dachte, Zeichentrickfilme wären qua natura kindgerecht.
Ich durfte nie Power Rangers gucken, dafür aber jahrelanges Zittern erleben durch Filme wie Watership down, animal Farm und Felidae.
Dumbos Alkoholpsychose ("Pinks Elephants on Parade" auf Youtube)und Pinochios halbe Verwandlung in einen Esel haben mich ebenfalls nachhaltig beeindruckt.
Und das sind nur die Filme :)
In der Stadtbücherei hing damals das Poster "Schock deine Eltern - lies ein Buch!". Ich durfte keine Bravo lesen, unter anderem wegen der Nacktbilder - aber wenn meine Eltern gewusst oder bedacht hätten, dass ich in der Bücherei quasi ungehinderten Zugang zu Sex und gewalt in Textform hatte und dadurch viel stärkere Bilder selbst erzeugen konnte... das hätte sie wahrlich geschockt.
Noch heute datiere ich das Ende meiner Kindheit auf den Konsum von "In einer kleinen Stadt" zurück, mein erstes Buch von Stephen King.


Hachja, die gute alte BRAVO, gibt's die überhaupt noch? Habe es in meiner Jugend jede Woche gekauft. Als erstes las ich die Foto Love Story, Dr.Sommer-Team und dann den Rest. Habe quasi immer in der Mitte angefangen. Mein erstes Buch war glaube ich Gilbert Grape. Bin normalerweise kein Bücher Fan. Aber wenn es spannend und interessant ist, verschlinge sie in kürzester Zeit. Durch dein Blog kommt mir die Idee wieder mal ein spannendes Buch zu lesen. Als Kind habe ich eher Tom&Jerry und Pumukl geguckt *lach*
So unterschiedlich sind die Erinnerungen an die Kindheit! Bei mir fing es damit an, herauszufinden, wer im Dorf ZDF schauen konnte ;-)
Walker, Texas Ranger...... totlach.... Chuck Norris, über den muß ich heute noch lachen
Chuck Norris war Kickboxweltmeister, so viel ich weiß. Seine Gegner hatten nicht viel zu lachen 😁 ... Mein persönlicher TV-Held ist natürlich MacGyver. Und die drei Engel für Charlie. Ganz schön sexy und geschickt. Comics: die schnellste Maus von Mexiko
Verstehe ich gar nicht. Ich kam schon in die Fachabteilung in die Bibliotheke rein. Rote Liste - voller Zugriff. Alles andere frei verfügbar..von...Farben Lehre.. bis..Freud...bis . P.S. Nacktbilder in der Bravo..kann ich mich nicht erinnern.^^
Ein großer Vorteil von Büchern ist die Art und Weise wie sie auf uns wirken. Sie stimulieren unseren Geist und provozieren unsere Vorstellungskraft. Die Bilder die in unserem Kopf entstehen, kommen aber von uns selbst, nicht von einem russischen Server. Die Empfehlung (fsk 6) bei Buch und Film "Watership down", ist ein gutes Beispiel, finde ich. Es dürfte wenig Kinder geben die Buch und Film nicht relativ heftig finden, je nach Alter natürlich. Am Ende ist die Geschichte selbst aber eher dafür geeignet Empathie zu fördern. Verglichen mit einem Buch wie "Game of Thrones" (fsk 12) welches eher dazu geeignet ist Empathie abzutrainieren, relativiert sich die Eignung von "Watership down" aber. Ich fand die "Die Rebellen vom Liang Shan Po" auch immer etwas merkwürdig im Kinderprogramm. Wobei verglichen mit Tom und Jerry, die Rebellen dann doch harmlos erscheinen. Ich glaube eine Kindheit ohne TV könnte sehr viel positives bewirken, wohingegen eine Kindheit ohne Bücher, fast zwangsläufig in die Katastrophe führen wird.
Dann hätten wir noch den Seewolf anzubieten:-) Aber Lesen ist schon angenehmer, als Tv zu glotzen, zumal die Werbung einfach nervt....