Sagt eine Frau häufig „Nein“ zum Sex ist sie eine Zimtzicke, sagt sie zu oft „Ja“ ist sie eine Schlampe. Fragt sich: Wenn sie weder Schlampe noch Zimtzicke genannt werden will, was sagt sie dann?
Mir scheint, ein „Nein“ zum Sex wird inzwischen verstanden, wenn es ein „Nein“ ist. Nun sagen uns nur viele Frauen (Männer zählen jetzt nicht), es wäre zuerst immer „Nein“, weil die Männer sich bitte erst mal ein bisschen Mühe geben sollen: Auf die Bühne, Affentänzchen vorführen. Mit der Silberzunge süße Worte in die Öhrchen flüstern. Großzügig zeigen. Oder auch mal witzig-frech. Also ist ein "Nein" ein „Ja auf Bewährung?“
Nein, ist es nicht, sagen die anderen Frauen, dort, auf der linken Seite des Ufers. Nein ist immer Nein, sollen wir dir das in den Arsch schnitzen?
Na schön, also noch mal von vorne: Habt ihr schon jemals von einer Frau gehört: „Los, komm, mal zur Sache, ich bin eh schon längst feucht?“ Und erwartet ihr das von der Tochter eines Pfarrers oder Notars?
Was denken die Männer über eine Frau, die sich anbietet? Hört mal auf die Straße: „Schlampe“, „Nutte“, die „vögelt doch mit jedem“.
Rhetorisch könnte man ja nun mal fragen: „Wenn sie abgewertet wird, wenn sie „Nein“ sagt und auch abgewertet, wenn sie „Ja“ sagt, was soll sie dann überhaupt noch sagen?“ Gar nichts?
Ich glaube beinahe, es hat sich nicht viel geändert: Frauen sagen „Nein“, wenn man sie direkt fragt, und „Ja“, indem sie näher an uns heranrücken, Kulleraugen bekommen und diese wundersamen weichen Züge im Gesicht.
Bis auf ganz wenige. Aber die sagen nicht „Ja“, weil man sie gar nicht erst fragen muss. Sondern: „Geredet haben wir jetzt glaub ich genug. Wie denkst du darüber, dass wir es uns jetzt noch ein bisschen schön machen?“
Im Grunde genommen, ist die Frauensprache für Männer nicht definierbar!
Was beim Pay Sex natürlich kein Problem ist, da wir uns auf derselben Suche befinden!
Big Kiss Josey


Zuerst einmal ist die Fragestellung sehr konfus geschrieben. Geht es um die Damen, die sich hier anbieten oder um die, die sich privat mehr vergnügen als manchem Mann lieb ist? Vielen Männern wird es bewusst sein, dass sich hier anzubieten etwas anderes ist, als privat jeden Tag einen anderen Typen zu haben. Für viele Frauen ist es halt "nur" ein netter Nebenverdienst. Manche Frauen überzeugen uns Männer besser, die anderen weniger. Es ist so wie in jedem Job. Die meisten Männer verstehen auch, dass es nach dem Treffen mit der Dame zu Ende ist und man wieder getrennte Wege geht. Im Privaten ist dies mit Sicherheit anders. Ausnahmen ausgeschlossen. Im Privatleben wird man auch eher als Schlampe bezeichnet als hier bei Kaufmich. Dazu ist kaufmich doch da. Wenn ein Mann hier eine Dame als Schlampe bezeichnet, sollte derjenige mal sein eigenes Leben durchleuchten. Vielleicht hat er die falsche Denkweise. Tatsächlich finde auch ich es merkwürdig, dass sich Frauen im Privatleben manchen Männern so offensichtlich "anbieten" müssen. Das halte ich für ziemlich billig. Deutsche Frauen werden im Ausland oft als "leicht zu haben" angesehen - bspw. in Australien. Da frage ich mich, was ich verpasst habe? Dieses Verhalten kann ich weder bei Männern, die alles mit zwei Beinen nehmen, noch bei Frauen verstehen.