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Tattos im Job? Gesellschaftsfähig?

Das Image von Tattoos und Piercings hat sich in den letzten Jahren gewandelt. In Deutschland ist etwa jeder Zehnte tätowiert, von den 16- bis 29-Jährigen fast jeder Vierte. Wie denkt ihr darüber? Sind Tattoos und Piercings in der heutigen Zeit Gesellschaftsfähig? Und was haltet ihr von Menschen die grossflächige Tattoos haben? Die ich sag mal auf den ersten Blick bunt sind. Oder wenn euer Gegenüber in der Augenbraue und/oder Oberlippe Piercings hat? Oder was ich persönlich wirklich abstossend finde diese Tunnel in den Ohrläppchen. Und hattet ihr wegen euer Tattoos oder Piercings schon mal Probleme im Job?
Ich stell mir mal den Kundenberater bei der Bank vor....

Also ich selber brauch keine! Denke aber, bin sehr tolerant, so lange man auch noch einiges an "natürlicher Haut" sehen und spüren darf.

23. Mar 2018Antworten

Ich denke das Tattoos an Unterarmen, Hände, Hals....also an schlecht zu verbergenen Stellen in manchen Jobs problematisch werden könnten. Hat da schon jemand Erfahrung mit gemacht. Vielleicht deshalb mal einen Job nicht bekommen?

23. Mar 2018Antworten

Warum tätovieren sich Menschen hierzulande eigentlich, und es werden immer mehr? Finden sie sich vielleicht selbst nicht schön/attraktiv genug? Haben sie Komplexe? Oder meinen sie, damit sich oder Anderen besser gefallen zu können? Wollen sie um fast jeden Preis als hipp gelten? ... Mir ist es jedenfalls ein Rätsel ... oder bin ich einfach nur zu altmodisch? ... Fakt ist, der Mensch ist ein Herdentier, ist ein Trend erst einmal losgetreten, folgen ihm, wie die Lemminge auch, immer mehr Leute. ... Es gibt natürlich Tätigkeiten, da spielt es nicht so die Rolle, ob und wo man tätoviert ist. Aber als Banker oder im Service-Bereich generell dürfte ein im Sichtbereich tätovierter Bewerber eher schlechtere Karten haben. Die Annahme im Personalmanagement dürfte wohl sein, der potentielle Angestellte könnte allein schön mit seiner optischen Erscheinung vor allem ältere Kunden abschrecken. ... Für mich ist Tattoo auch nicht gleich Tattoo. Gleiches gilt auch für Piercings. Wenn es mir ästhetisch erscheint, habe ich nichts dagegen, es gefällt mir dann sogar, vor Allem nätürlich bei Frauen ;-). Andere wiederum finde ich einfach nur entstellt. Aber das müssen die Leute ja selber wissen und für sich entscheiden, sind ja alle schon erwachsen. ... Wie heißt es doch? "Wenn's schee macht"

23. Mar 2018Antworten

Ich kann den vorhergehenden Kommentaren nur Recht geben. Ich bezeichne mich als ziemlich tolerant, aber bei manchen Tattos und Piercings wird meine Toleranz auf eine harte Probe gestellt. Ich verstehe auch nicht, was es an einer gepflegten Haut (besonders der weiblichen) noch zu verschönern gibt, sie ist doch so wie sie ist perfekt. Um aufs Thema zurück zu kommen, bei einigen Berufen sind Tatoos und Piercings mit Sicherheit ein 'No Go'.

23. Mar 2018Antworten

wiederkehrendes Thema. Ich seh‘s wie Solaris15, habe aber schon seit einiger Zeit von tapetenfüllenden Tattos genug, gerade bei den SDL’s. Es ist so unglaublich erotisch, wenn eine Frau keine hat! Im sonstigen Berufsleben gewöhnt sich aber die Allgemeinheit wohl langsam daran. Wenn sichtbar, sind sie bei Vorstellungsgesprächen hilfreich, lassen sie doch gewisse Rückschlüsse zu, welche intellektuelle Fähigkeiten man vom zukünftigen Arbeitnehmer erwarten kann, oder welcher lächerliche Lebensumstand gerade als eine tiefe persönliche Krise empfunden wurde, und dann zum Stechenlassen eines Tattos verleitet hat.

24. Mar 2018Antworten

Frueher waren Tatoos das Privileg von Seeleuten und Knackis ist aber schon ein paar Jaehrchen her.-)))) Es gibt schon ein paar Jobs die man entweder gar nicht , oder nur schwer bekommt wenn man sichtbare Tatoos traegt. Ich persoenlich finde die Dinger furchtbar, ein Arschgeweih bei einer Frau ist einfach nur peinlich, und wenn der kleine lustige Delphin auf der Brust mit zunehmenden Alter zum traurigen Walfisch mutiert sieht es auch nicht mehr so gut aus. Schlimm auch die Fussballer mit ihren grossflaechigen Tatoos!!!

24. Mar 2018Antworten

Viele mögen Tattoos und sehn es als Ausdruck ihrer Persönlichkeit an. Ich hab nur ein kleines Tattoo (Mitgliedschaft im Kleingartenverein). Da sie mich rausgeschmissen haben, würde ich es gerne abwaschen, aber es geht leider nicht so einfach.

24. Mar 2018Antworten

@Massel Ich lach mich schlapp ... verknackt im Kleingartenverein, mit Nummern-Tattoo und dann vorzeitig rausgekickt wegen zu guter Führung ;-) Bist Du Dir sicher, dass das ein Kleingartenverein war? *grins*

24. Mar 2018Antworten

trierer789: Jeder Personaler wird sich hüten dies laut auszusprechen. Deshalb kann wohl niemand Dir diese Frage beantworten. Doch diejenigen die vielleicht deshalb keinen Job bekommen haben. Wobei wahrscheinlich andere Gründe vorgeschoben werden. Kein Personaler wird sagen deine Tattoos stören mich. Aber wer weiß....

24. Mar 2018Antworten

Das ist mir so etwas von egal, ob diese Art von "Verschönerungen" gesellschaftsfähig sind oder nicht. Ich habe dazu meine Meinung und die ändert sich auch nicht mehr. Wenn das cool sein soll bin ich aus tiefster Überzeugung uncool. Und auch noch stolz darauf. Schon bedenklich, wenn viele Menschen solchen Trends hinterherhecheln. Was ich besonders clever finde, erst viel Geld für solche "Kunstwerke" ausgeben und ein paar Jahre später nicht wenig Kohle hinblättern, um es dann wieder weglasern zu lassen. Die absolute Krönung ist allerdings, sich den Namen des derzeitigen Lebensabschnittsgefährten stechen zu lassen. Durch irgendwelche widrigen Umstände, die nicht vorhersehbar waren, ist der Damalige nicht mehr der Jetzige. Hmmm, was nun...??? Such ich mir eben jemanden, der den gleichen Namen hat oder plündere das Sparschwein und nehme eine der beiden verbliebenen Optionen war. Da trage ich doch mein Geld lieber zu einer SDL, da habe ich irgendwie mehr davon. Ist natürlich eine Frage der Betrachtungsweise, das gebe ich gerne zu.

24. Mar 2018Antworten

Neee ich finde kein Grund zum schämen. Jeder so wie es ihm/ihr gefällt.

24. Mar 2018Antworten
LoveChocolateLady

Das ist, wie gesagt, Ansichtssache und hat nichts mit Asozial zu tun (was ich hier auch nirgends gelesen habe). Persönlich finde ich Tatoos manchmal sehr erotisch, anziehend und auch geschmackvoll. Ich selbst habe keines, aus verschiedenen Gründen. Schade finde ich nur, wenn junge Menschen mit aller Gewalt eines haben wollen, nur um cool zu sein und Hinweise auf eventuelle Auswirkungen des ausgesuchten Motives oder der geplanten Stelle als Bevormundung abtun, ohne darüber nach zu denken. Es ist nun mal etwas, das bleibt. Das sollte man nicht aus einer Laune heraus tun, sondern sich gut überlegen und wenn dann, aus Überzeugung tun. Und wenn man sich aus Überzeugung einen Namen tätowieren ließ, dann braucht man sich auch nicht dafür zu schämen, selbst wenn die Beziehung nicht mehr besteht. @sensibelchen hat niemanden angegriffen, sondern nur seine Meinung vertreten. Steh zu deinen Tatoos @Lexxy und warum du es getan hast, nur dann sind sie auch sexy. Sag niemals, dass du dich dafür schämen gehst, auch nicht wenn es ironisch gemeint ist. Damit machst du dich verwundbar und verleitest den ein oder anderen dazu, darauf herum zu hacken (ausser es ist beabsichtigt).

24. Mar 2018Antworten
BusenstarANKE

Bin voll auf der Seite von Sensibelchen! Ansonsten: Ein schönes Bild gehört an die Wand, nicht auf den Körper. Der Körper verändert sich mit der Zeit. Habe schon einmal einen Herrn erlebt, der sich in jüngeren Jahren ein schnittiges Segelschiff auf den Bauch stechen ließ ..... jetzt ist es eine dickbäuchige Handelskogge. Ob unseren tätowierten jüngeren Mitmenschen ihre Tattoos in 30/40 Jahren noch gefallen wird die Zeit zeigen. Mir gefällt glatte helle bzw. zart gebräunte nackte Haut viel besser als bunte und bin froh, diesen Trend selbst niemals mitgemacht zu haben. Ansonsten wäre jetzt z.B. aus dem Arsch- ein Elchgeweih geworden und hätte wie oben erwähnter Herr die Lacher auf meiner Seite. Ich kenne einige Kollegnnen, die diesen Schritt gerne rückgängig machen würden.

25. Mar 2018Antworten

Ich hatte in einer großen Firma am Rhein auch Personalverantwortung. Bewerber, die bei einem Bewerbungsgespräch mit Tattoo und/oder Pircing erschienen waren nach 3 min wieder draussen. Ein Grund ließ sich ganz leicht immer finden. Das ist heute auch nicht anders. Schwieriger aber nicht unmöglich wird es, wenn jemand nach seiner Einstellung für den Job sich hat stechen lassen. Dann bekam er "neue Aufgaben" und nach einem halben Jahr kündigte Er/Sie selber. In bestimmten Bereichen ist das ein Zeichen von Provokation und bewusstes Outlaw. Das ist hinderlich in einem anspruchsvollen Job.

8. May 2018Antworten
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