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Warum ich gut im Schwänze lutschen bin?

Es gibt nicht viele Dinge, bei denen ich von mir behaupten kann, dass ich wirklich gut darin bin. Eins ist jedoch sicher: In Blowjobs bin ich ziemlich fantastisch. Das liegt nicht etwa daran, dass ich besondere Techniken beherrsche. Deepthroat? Come on! Niemand hat Lust darauf, wochenlang mit einer Zahnbürste zu üben, bevor er sich den ersten Schwanz, ohne zu kotzen, in den Rachen schieben kann! Sondern einfach an der Tatsache, dass ich Blowjobs liebe.

Meinen ersten Blowjob gab ich mit 15. Im Nachhinein betrachtet, hatte das, was ich da tat, überhaupt nichts mit Lust zu tun, sondern mit Arbeit. Kein Wunder, ich kannte die „Technik“ schließlich nur aus sogenannten Schmuddelfilmchen und so konzentrierte ich mich nicht wirklich auf meinen damaligen Sexualpartner, sondern darauf, seinen Schwanz so schnell und tief wie möglich in den Mund zu nehmen und dabei möglichst geil zu stöhnen. Und all das tat ich nur, weil ich davon ausging, dass so ein Blowjob eben zum Sex dazu gehört.

Der Typ, mit dessen Penis ich da in meiner Mundhöhle herum stocherte, schob mich irgendwann beiseite und holte sich stattdessen einen runter. Ich war froh, den permanenten Brechreiz, den meine Technik bei mir auslöste, endlich los zu sein. Und trotzdem schämte ich mich nach diesem ersten Mal so sehr, dass ich nie wieder einen Blowjob geben wollte.

Ich muss wohl nicht dazu sagen, dass es nur wenige Monate dauerte, bis ich dem Blasen eine zweite Chance gab. Ich war mit diesem Typen zusammen, den ich richtig geil fand und hatte plötzlich zum allerersten Mal überhaupt das Bedürfnis, einen Schwanz zu lutschen. Nicht, weil er das wollte, sondern ich.

Als er seinen Saft in meinen Mund spritzte, war das für mich ein „Aha-Erlebnis“. Ich wollte nie wieder etwas Anderes tun, als Männern (und später auch Frauen) einen zu blasen. In dem Moment, als ich das Sperma dieses Typen so unauffällig wie möglich in ein Taschentuch spuckte, wurde mir klar, dass es bei Blowjobs, wie bei so vielem anderen, eben nicht darum geht, es besonders gut zu machen, sondern darum, es mit Leidenschaft zu tun.

Diese Leidenschaft ist nämlich das, was Sex definiert, und somit das, was Sex wirklich, wirklich gut macht. Solange du das nicht verinnerlicht hast, wirst du schlecht im Bett sein. Auch wenn du dir die Mühe machst, dabei möglichst lustvoll auszusehen und das Sperma eines Typen zu schlucken, als wäre es Schnaps.

Offenbar haben die meisten Menschen in meinem Umfeld allerdings nur Oralverkehr, weil sie denken, ihr Partner würde das von ihnen erwarten. Der Satz „Ich blase meinem Freund einen, weil er mich eben auch leckt“, hängt mir mittlerweile echt zum Hals raus. Verdammt, macht doch einfach keine Dinge, auf die ihr keinen Bock habt! Ihr könnt euch noch so viele verschiedene Techniken aneignen, wenn ihr keine Lust auf eine Sache habt, werdet ihr nie der Sexgott sein, für den ihr euch gerne halten würdet.

Eine Bekannte von mir bat mich einmal, ihr an einer Zucchini zu demonstrieren, wie man so richtig gut bläst, weil sie ihrem neuen Lover eine Freude machen wollte. Ich muss wohl nicht dazu sagen, dass sich meine Künste in Sachen Fellatio herumgesprochen haben und dass ich auf diese Tatsache auch stolz bin, weshalb ich anderen Menschen gerne mit Rat und Tat beistehe, wenn sie nicht wissen, was sie mit einem Penis im Mund eigentlich anstellen können. Bei meiner Bekannten allerdings stieß ich sehr schnell an meine Grenzen.

Es stellte sich nämlich heraus, dass sie die schlechteste Schwanzlutscherin der Welt ist. Weil sie sich vor Schwänzen ekelt. Ich hingegen bin im Gegensatz zu ihr die Queen der Blowjobs. Weil es für mich eben fast nichts Schöneres gibt, als meinen Partner oral zu befriedigen. Außer vielleicht selbst geleckt zu werden oder mir meinen Strap-On lutschen zu lassen.

Die Annahme, dass Lesben nicht auf Blowjobs stehen, ist nämlich genauso falsch wie die, dass sich heterosexuelle Frauen nur in den Arsch ficken lassen, weil ihre Männer das so wollen. Warum saugen sich sonst so viele Lesben gegenseitig an ihren Umschnallschwänzen aus Plastik herum? Die Antwort ist simpel: weil es verdammt geil ist.

Es ist allerdings auch so, dass kein Freund, keine Freundin, keine Zeitschrift, kein Porno dieser Welt und nicht einmal deine Mutter dir zeigen können, wie du richtig Schwänze lutschst. Zu lernen, was deinem Partner gefällt, wirst du nur herausfinden können, wenn du ihm einen bläst und schaust wie er reagiert – aber dazu musst du Schwänze eben lieben.

Manche Typen finden es geil, wenn du ihre Eier leckst. Manche wollen, dass du sie komplett in den Mund nimmst und andere wiederum können es gar nicht leiden, wenn du ihre Klöten auch nur sanft berührst. Manche Kerle wollen dich mit ihren Schwänzen am liebsten fast zum Kotzen bringen und geilen sich an deinen Würgegeräuschen auf, andere hingegen fahren voll drauf ab, wenn du nur ganz leicht ihre Eichel leckst. Einige wollen, dass du beim Blasen deine Hände benutzt, andere fesseln sie dir lieber direkt auf den Rücken.

Alles in allem geht es jedoch lediglich darum, dass sie spüren können, dass man Lust dabei empfindet. Blowjobs müssen sich anfühlen, als wäre Schwänze lutschen für die Person, die selbigen gerade im Mund hat, die beste Sache der Welt – was es richtig gemacht übrigens auch ist.

Eine weitere falsche Annahme in Bezug auf Fellatio ist, dass Männer erwarten, dass man ihre komplette Ladung Sperma schluckt. Ernsthaft, Mann: In dem Moment, wo der Kerl abgespritzt hat, ist ihm vollkommen egal, ob du seinen Saft nun wie ein braves Mädchen trinkst oder doch lieber ausspuckst.

Du solltest vielleicht nicht die Angela Ermakova pullen oder ihm mitteilen, wie widerlich das Zeug doch schmeckt, aber sonst ist wirklich alles erlaubt. Man muss sich auch nicht zwangsläufig in den Mund spritzen lassen. Es gibt ja noch den Rest vom Gesicht. Oder die Brüste. Meinetwegen sogar das Stofftier, das bei dir im Bett schläft, obwohl du über 13 bist.

Im Prinzip kann man beim Blasen also nichts falsch machen. Stimmt die Lust, stimmt auch der Blowjob. Eins ist allerdings sicher: Wenn du nicht auf Schwänze lutschen stehst, wirst du für immer schlecht darin sein. Da kannst du deinen Würgereiz auch noch so gut im Griff haben.

Richtig gut geschrieben da hat man direkt Lust bekommen dir seinen Schwanz mal anzuvertrauen...grins Lust und Leidenschaft gehören echt dazu...mir hat mal eine Hure einen geblasen da ist mir fast das Hirn im Kopf mit explodiert...grrrr Ich denke du scheinst auch gut drin zu sein... Beim schlucken seh ich es so...nach der Erlösung im Schwanz ist es schon ganz nett zu sehen wenn die Frau einen anguckt und dann genüßlich alles schluckt...der Blick dabei...wow :D

30. Jan 2016Antworten
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