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54 Jahre, Frau, Heterosexuell
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Wie würdet Ihr entscheiden?

Wie würdet Ihr entscheiden?

Lest es euch in Ruhe durch
Zwei Alternativen
Was würden Sie tun?.... Sie treffen die Wahl. Suchen
Sie nicht nach der Pointe ? es gibt keine. Lesen Sie
trotzdem weiter. Meine Frage lautet:
Hätten Sie sich genauso entschieden?
Bei einem Wohltätigkeitsessen zugunsten von Schülern
mit Lernschwierigkeiten hielt der Vater eines der
Kinder eine Rede, die so schnell keiner der Anwesenden
vergessen wird.
Nachdem er die schule und ihre Mitarbeiter in höchsten
Tönen gelobt hatte, stellte er folgende Frage:
"Wenn keine störenden äusseren Einflüsse zum
Tragen kommen, gerät alles, was die Natur anpackt, zur
Perfektion. Aber mein Sohn Shay ist nicht so lernfähig
wie andere Kinder. Er ist nicht in der Lage, die Dinge
so zu verstehen wie andere Kinder. Wo ist die
natürliche Ordnung der Dinge bei meinem Sohn?"
Das Publikum war angesichts dieser Frage vollkommen
stumm.
Der Vater fuhr fort: "Ich bin der Meinung, wenn
ein Kind so ist wie Shay, das geistig und körperlich
behindert zur Welt kommt, dann entsteht die
Möglichkeit, wahre menschliche Natur in die Tat
umzusetzen, und es liegt nur daran, wie die Menschen
dieses Kind behandeln."
Dann erzählte er die folgende Geschichte:
Shay und ich waren einmal an einem Park vorbeigekommen,
in dem einige Jungen, die Shay kannte, Baseball
spielten.
Shay fragte: "Glaubst du, sie lassen mich
mitspielen?"
Ich wusste, dass die meisten der Jungen jemanden wie
Shay nicht in ihrer Mannschaft haben wollten, aber als
Vater war mir auch Folgendes klar:
Wenn mein Sohn mitspielen durfte, dann würde dies ihm
ein Dazugehörigkeitsgefühl geben, nach dem er sich so
sehr sehnte, und auch die Zuversicht, trotz seiner
Behinderung von anderen akzeptiert zu werden.
Ich ging also zu einem der Jungen auf dem Spielfeld und
fragte, ohne allzu viel zu erwarten, ob Shay
mitspielen könne.
Der Junge schaute sich hilfesuchend um und sagte:
"Wir haben schon sechs Runden verloren und das
Spiel ist gerade beim achten Inning. Ich glaube schon,
dass er mitspielen kann. Wir werden versuchen, ihn dann
beim neunten Inning an den Schläger kommen zu
lassen."
Shay kämpfte sich nach drüben zur Bank der Mannschaft
und zog sich mit einem breiten Grinsen ein Trikot des
Teams an.
Ich schaute mit Tränen in den Augen und Wärme im
Herzen zu.
Die Jungen sahen, wie ich mich freute, weil mein Sohn
mitspielen durfte.
Am Ende des achten Innings hatte Shays Team ein paar
Runden gewonnen, lag aber immer noch um drei im
Rückstand. Mitten im neunten Inning zog sich Shay den
Handschuh an und spielte im rechten Feld mit. Auch
wenn keine Schläge in seine Richtung gelangten, war er
doch begeistert, dass er mit dabei sein durfte, und
grinste bis zu beiden Ohren, als ich ihm von der
Tribüne aus zuwinkte.
Am Ende des neunten Innings holte Shays Mannschaft noch
einen Punkt. In der jetzigen Ausgangslage war der
nächste Run ein potenzieller Siegesrun, und Shay kam
als Nächster an die Reihe.
Würden sie in diesem Moment Shay den Schläger
überlassen und damit die Chance, das Spiel zu
gewinnen, aufs Spiel setzen?
Überraschenderweise bekam Shay den Schläger. Jeder
wusste, dass ein Treffer so gut wie unmöglich war,
denn Shay wusste nicht einmal, wie er den Schläger
richtig halten sollte, geschweige denn, wie er den
Ball schlagen sollte.
Als Shay allerdings an den Abschlagpunkt trat, merkte
der Pitcher, dass die gegnerische Mannschaft in diesem
Moment nicht gerade auf den Sieg aus zu sein schien,
und warf den Ball so vorsichtig, dass Shay ihn
wenigstens treffen konnte.
Beim ersten Pitch schwankte Shay etwas unbeholfen zur
Seite und schlug vorbei.
Der Pitcher ging wieder ein paar Schritte nach vorn und
warf den Ball vorsichtig in Shays Richtung. Als der
Pitch hereinkam, hechtete Shay zum Ball und schlug ihn
tief nach unten gezogen zurück zum Pitcher. Das Spiel
wäre nun gleich zu Ende.
Der Pitcher nahm den tiefen Ball auf und hätte ihn ohne
Anstrengung zum ersten Baseman werfen können. Shay
wäre dann rausgeflogen, und das Spiel wäre beendet
gewesen. Aber stattdessen warf der Pitcher den Ball
über den Kopf des ersten Basemans und ausser Reichweite
der anderen Spieler.
Von der Tribüne und von beiden Teams schallte es:
"Shay lauf los! Lauf los!"
Noch nie im Leben war Shay so weit gelaufen, aber er
schaffte es bis zu First Base.
Mit weit aufgerissenen Augen und etwas verwundert
hetzte er die
Grundlinie entlang.
Allen schrien: "Lauf weiter, lauf weiter!"
Shay holte tief Atem und lief unbeholfen, aber voller
Stolz weiter, um ans Ziel zu gelangen. Als Shay um die
Ecke zur zweiten Basis bog, hatte der rechte
Feldspieler den Ball, er war der kleinste Junge im
Team, der jetzt seine erste Chance hatte, zum Held
seines Teams zu werden.
Er hätte den Ball dem zweiten Baseman zuwerfen können,
aber er hatte verstanden, was der Pitcher vorhatte,
und so warf er den Ball absichtlich ganz hoch und weit
über den Kopf des dritten Basemans.
Also rannte Shay wie im Delirium zur dritten Basis,
während die Läufer vor ihm die Stationen bis nach
Hause umrundeten.
Alle schrien nun: "Shay, Shay, Shay, lauf weiter,
lauf weiter" Shay
erreichte die dritte Basis, weil der gegnerische
Shortstop ihm zur Hilfe gelaufen kam und ihn in die
richtige Richtung der dritten Basis gedreht und
gerufen hatte: "Lauf zur dritten!"
"Shay, lauf zur dritten!"
Als Shay die dritte Basis geschafft hatte, waren alle
Spieler beider Teams und die Zuschauer auf den Beinen
und riefen: "Shay, lauf nach Hause! Lauf nach
Hause!"
Shay lief nach Hause, trat auf die Platte und wurde als
Held des Tages gefeiert, der den Grand Slam erreicht
und den Sieg für seine Mannschaft davongetragen
hatte.
"An diesem Tag", so sagte der Vater, während
ihm die Tränen übers Gesicht liefen, "brachten
die Spieler von beiden Mannschaften ein Stück wahrer
Liebe und Menschlichkeit in Shays Welt."
Shay erlebte keinen weiteren Sommer mehr. Er starb im
folgenden Winter und hatte nie vergessen, wie es war,
ein Held zu sein und mich so glücklich gemacht zu
haben und zu sehen, wie die Mutter ihren kleinen
Helden unter Tränen umarmte, als er nach Hause
kam!"
Möge dein Tag ein Shay-Tag sein!
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NUN NOCH EINE KLEINE FUßNOTE ZU DIESER GESCHICHTE:

Wir schicken alle Tausende von Witzen per E-Mail durch
die Gegend, ohne darüber nachzudenken, aber wenn es
darum geht, Nachrichten in Bezug auf Lebensentwürfe zu
verschicken, dann zögern die meisten.
Das Derbe, Vulgäre und manchmal auch Obszöne passiert
den Cyberspace problemlos, aber die öffentliche
Diskussion über anständige Dinge wird in unseren
schulen und an unseren Arbeitsplätzen nur allzu oft
unterdrückt.
Wir alle haben tagtäglich Tausende von Möglichkeiten,
die "natürliche Ordnung der Dinge" zu
verwirklichen. Viele scheinbar triviale
zwischenmenschliche Kontakte stellen uns vor die Wahl:
Geben wir ein bisschen Liebe und Menschlichkeit weiter
oder verpassen wir diese Chance und machen die Welt
dadurch ein bisschen kälter?
Ein weiser Mann sagte einmal, jede Gesellschaft sei
danach zu
beurteilen, wie sie ihre am wenigsten gesegneten
Mitglieder behandelt

ein liebes DANKE an Euch

9. Feb 2012Antworten

Liebe sOary, Dankeschön für die schöne, tief berührende Geschichte, die ich früher schon in ähnlicher Form gelesen habe. Ich weiß echt nicht, wie ich reagiert hätte. Ich möchte achtsam sein + bemühe mich darum, beileibe nicht immer gelingt mir das. Manchmal kann ich meine Stärke auch in meinen Schwächen sehen. Manchmal kann ich in Menschen ihre Schönheit + ihre grosse Kraft trotz (oder gerade wegen?) ihrer "Mängel" sehen; manchmal will + kann ich ihnen helfen + etwas Gutes bewirken, manchmal nicht. LG prem-dom

9. Feb 2012Antworten

Wenn man die Weltbevölkerung auf ein 100 Seelen zählendes Dorf reduzieren könnte und dabei die Proportionen aller auf der Erde lebenden Völker beibehalten würde, wäre dieses Dorf folgendermaßen zusammengesetzt. 57 Asiaten - 21 Europäer - 14 Amerikaner ( Nord & Süd) - 8 Afrikaner. Davon wären 52 Frauen und 48 Männer - 30 wären Weiße und 70 anders Farbige. 30 wären Christen, aber 70 wären nicht Christen. 89 wären Heterosexuelle und 11 wären Homosexuelle. 6 Personen besäßen 59 % des gesamten Reichtums und alle 6 kämen aus den USA! 80 lebten in maroden Häusern, 70 wären Analphabeten, 50 würden an Unterernährung leiden. 1er besäße nur einen Computer und nur 1er hätte einen Universitätsabschluss!! Wenn man die Welt aus dieser Sicht sieht, sollte man mehr Verständnis und Akzeptanz üben. Du solltest auch folgendes bedenken: - wenn du heute gesund aufgestanden bist, dann hast du ein besseres Los gezogen als die Million Menschen, die die nächste Woche nicht mehr erleben werden! Wenn Du noch nie Folter erlebt hast, oder in einem Krieg verwickelt warst, dann geht es dir besser als 500 Millionen Menschen!!! Wenn du Essen im Kühlschrank - Kleider am Leib, ein Dach über dem Kopf und einen Platz zum Schlafen hast, bist du reicher als 75 % aller Menschen dieser Erde!! Wenn Du Geld auf der Bank, in deinem Portemonnaie und im Sparschwein hast, gehörst Du zu den privilegiertesten 8 % dieser Welt. Wenn Deine Eltern noch leben und auch immer noch verheiratet sind, dann bist Du schon eine wahre Rarität auf diesem Planeten. Du gehörst nicht zu den 2 Milliarden Menschen, die nicht lesen können. Darum: “ Sei Dir bewusst wie gut es Dir doch geht im Vergleich zu vielen ( den meisten!!) auf der Welt.” Arbeite als bräuchtest Du kein Geld ! - Liebe als habe Dir noch nie jemand etwas zu leide getan - Tanze als würde Dich niemand beobachten - Singe so laut wie Du nur kannst - LEBE, ALS SEI ES DAS PARADIES AUF ERDEN!

9. Feb 2012Antworten
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