.. Freitag, der 13. lässt grüßen.
Gern öffne ich heute anstatt eines Kalender Türchen, mein Nähkästen und plaudere mal wieder aus selbigem. Hier bei KM scheint es so zu sein, das die meisten Kolleginnen selbstständig sind. Wieviele jedoch, wie auch ich, Ihre Anfänge in einem Bordell oder Privathaus haben, würde mich zwar auch interessieren — doch zunächst einmal zu meinem eigentlichen Blogthema Aberglaube in Bordellen.
Die Klassiker aus meiner Sicht wären zB bei Flaute:
- Salz vor die Türe zu streuen..
- Oder die jüngste Dame sollte vor die Tür pischern.
- Auch sollte man auf jeden Fall kein Strickzeug herum liegen lassen (allerdings vermute ich hier eher die Aversion der Hausdame, sich auf die Nadeln zu setzten).
Tatsächlich hat es aber am ehesten geholfen sich etwas zu Essen zu machen. Das war nahezu ein Garant dafür, das es an der Tür klingelte oder das Telefon ging. Selbstredend war es dann entsprechend spannend zu sehen, wer zuerst den Mund leer bekam, um den Gast am Telefon oder der Tür zu begrüßen.
Den einen oder anderen Spleen haben auch die Kolleginnen etabliert - doch so sehr ich überlege, mir will gerade kein skurriler oder spannender mehr einfallen und so bitte ich euch liebe Kolleginnen, mögt ihr etwas dazu erzählen?!
Ich mache mal den Anfang, mein Spleen ist es immer den ein oder Pfennig bzw Cent in eine Ecke zu legen, damit nie der Pleitegeier einzieht.
In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen und vor allem pannenfreien Freitag - ein Freitag, der für mich meine erste Tour einläutet - wenn das nicht mal ein gutes Signal ist :-)


@Versuchung 36 Lol, kann ich bestätigen. Ich sah bei einer Kollegin von dir Geld in der SZ Ecke liegen, waren so geschätzte 1 oder 2 Euro in kleinen Münzen. Sie sagte zu mir, dass muss da liegen bleiben, bringt uns ( den SDL) Glück. Ich wollte es schon aufsammeln und ihr sagen, dass sie Münzen verloren hat:-)
Habe vor 8 Jahren in einem Massagestudio gearbeitet wo die Chefin die Räume mit Money Spray gesprüht hat. Auch Räucherstäbchen angezündet. Ansonsten im Flur war immer eine Kerze an.
Wow, ich bin überwältigt - Danke für eure Geschichten und Erläuterungen!
Ich kenne das. Wenn die linke Hand juckt, gibt es Geld Bei der rechten Hand geht Geld aus dem Haus :-))
Wenn Geld herunter fiel, wurde dies bis zum Feierabend nicht aufgehoben oder man bat einen Gast, dass Geld aufzuheben. Ansonsten war das ein schlechtes Omen. Hartgeld wurde von Gästen nicht angenommen. Und zu Zeiten der DM brachte der fünf Mark Schein ebenfalls Unglück. Nähen war ebenfalls verboten.
@Susi man sollte generell die Handtasche nicht auf dem Boden abstellen sonst geht das Geld flöten. Habe mal gelesen, man sagt in Bordellen: Bock, Bock, Bock. Geld sollte reinkommen.