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Ist es Fremdgehen?

Ich denke viele meiner Kolleginnen haben sich schon einmal die Frage gestellt, ob es denn als Fremdgehen zu bezeichnen ist, wenn man einen Partner hat und gleichzeitig als Eskortdame oder allgemein in der Erotikbranche arbeitet. Bei diesem Thema scheiden sich wohl die Geister. Die einen sind ganz klar dafür, dass es Fremdgehen ist, die anderen sagen nein, es steckt ja keine Liebe dahinter und wieder andere bezeichnen es als Grauzone und können sich nicht so recht für eine Seite emtscheiden.
Ich muss zugeben, diese Entscheidung ist nicht leicht. Dennoch muss sie jeder selbst treffen.

Mich würde auch mal interessieren, wie die Männer darüber denken, wenn sie eine Eskortdame buchen.
Bei single: klarer Fall. Bei verheiratet oder in einer Beziehung ist das schon etwas schwieriger. Ist es kein Fremdgehen weil es ja "nur" käufliche Liebe ist oder ist es Fremdgehen, weil man damit ja eigentlich zeigt, dass die eigene Partnerin nicht genug ist?
Und wie sieht es bei einer Fernbeziehung aus? Besser als ein one-night-stand aus dem Club ist es allemal, aber ist es okay sich sexuelle Abhilfe zu schaffen wenn die Partnerin lange nicht da ist?

Hallo! Sind wir doch mal ehrlich. Ist man verheiratet bleibt eben manchmal etwas auf der Strecke. Man arbeitet vielleicht beide in Schichten. Dann hat er Lust oder sie nicht und umgekehrt. Man möchte mal was anderes erleben. Ich kann mir vorstellen das viele verheiratete sich ein Date suchen. Da kann so etwas vielleicht neuen Schwung bringen.

11. Oct 2017Antworten

Fremdgehen ist es so halb und halb , man sucht vielleicht das was man zuhause nicht bekommt und auch der gewisse Reiz .Ich erlaube es auch meiner Partnerin und es tut der Beziehung auch gut ,wenn beide ein erfüllten Sex haben . Ich sage mal so : wer möchte schön jeden Tag Bratkartoffeln . Lg aus PB

11. Oct 2017Antworten

@Dalail_Lama . da magst du recht haben aber wenn du 40 Jahre in einer Beziehung lebst ist schon mal die Luft raus und da holt man sich woanders was Mann / frau braucht und belebt den Sex mit der Partnerin , sozusagen Geschmack holen und gegessen wird dann zuhause . Lg aus paderborn

11. Oct 2017Antworten

Ich sehe es auch so wie @Becher

11. Oct 2017Antworten

Der Mensch ist von Natur aus kein monogames Wesen. Unserere zivilisierte Welt versucht uns in die Form der Einehe zu pressen, warum ? Weil wir nach Sicherheit und Verlässlichkeit im "Aussen" streben. Die liegt aber nicht im "Aussen" sondern "In uns" Wenn wir das begriffen haben, können wir endlich so natürlich leben, wie die Bonobos. Denn bei unseren Scheidungsraten müssen wir feststellen, dass die monogame Ehe zwischen zwei Menschen nicht alle Belange des Menschen berücksichtigt. Hinzu kommen noch die vielen unglücklichen Beziehungen, die sich aus vielfältigen Gründen geiseln. Machen wir es wie die Bonobos, jeder hat Nähe und Sex mit jedem und alle kümmern sich gemeinsam um den Nachwuchs. Das wäre dann somit auch das Ende von Kaufmich, Zwangsprostitution und Prostituiertenschutzgesetz. Begriffe wie Fremdgehen und Prostitution könnten somit aus dem Duden entfernt werden. In diesem Sinne, Grüße aus Leipzig

11. Oct 2017Antworten

@ becher & @ thomas6617: Genau! Und daher bin ich sehr stolz auf die menschliche Weiterentwicklung die sich in vermehrt auftauchenden, bewusst vereinbarten polygamen Beziehungen Bahn bricht...Jede Liebe ist "anders" & bei jedem Partner bekommt man eine andere Lücke geschlossen: Mit Nr 1 ist der Sex der Knaller Nummer 2 ist dafür der Seelenverwandte...WOZU Liebe zer-teilen oder in einer Rangliste bewerten? .. Ich bürde mir ja auch nicht die Entscheidung auf, ob ich Bruder 1 oder Bruder 2 mehr mag!

11. Oct 2017Antworten
murcel

@trierer789 Gehe ich auch schon fremd, wenn ich mir eine schöne nackte Frau vorstelle, oder einer auf der Straße hinterher schaue???

11. Oct 2017Antworten

Also ich finde, wenn jemand Escort anbietet und der Partner das weiß und akzeptiert, ist es kein Fremdgehen/ betrügen. Macht sie es heimlich, ohne sein Wissen, dann auf jeden Fall. Aber zum Glück gibt es viele tolerante Paare die zum Teil gemeinsam oder eben nur Sie, das akzeptiert hier machen können. Umgekehrt sehe ich es genauso. Bin ich in einer Beziehung/ Partnerschaft, ist es Fremdgehen, bin ich Single dann nicht. Darum bin ich auch immer wieder länger nicht hier gewesen... Würde man mir eh an der Nase ansehen

11. Oct 2017Antworten
murcel

Na, dann hoffe ich mal, dass der liebe Gott mich trotz meiner gelegentlichen Betrügereien in seine Arme nimmt, wenn ich irgendwann mal vor der Himmelstüre stehe. Falls es jedoch keinen Gott geben sollte, könnte ich mich auch mit dem Jenseits anfreunden. Dort geistern wir dann durch eine Scheinwelt, in welcher jegliche irdischen Gesetze aufgehoben sind....:-)))))

11. Oct 2017Antworten

@Rosi1976: Da geb ich dir Recht, liebe Rosi! Nur das wir dabei berücksichtigen müssen, dass das Christentum, respektive Religion, ein Vorreiter von Richtung, Verlässlichkeit und Normen darstellt. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass der Mensch die Religion erfunden hat und nicht umgekehrt. Das heißt, der Mensch sehnt sich nach Sicherheit und verlässlichen Regeln. Leider im "AUSSEN" Das erklärt auch, warum Menschen Jahrzehnte in keiner Kirche gesehen werden aber unbedingt kirchlich heiraten möchten. Der Segen und die "höhere Macht" soll dabei sein. Die Suche im AUSSEN ist unser größtes Problem. Wenn wir im "INNERN" suchen, dann nehmen wir an was da ist und lieben was von Natur aus zu uns passt. Ohne falsche Moral, gesellschaftliche Konvention, Etikettierung und Angst vor Ausgrenzung.

11. Oct 2017Antworten

Stimmt schon, dass die Moral der Kirche eine Rolle spielt. Die hat die Monogamie aber auch für die Frauen erfunden, damit der Mann bei der Mutter seiner Kinder bleibt. .. Technisch ist der Besuch einer Escortdame durch verheiratete Männer vielleicht "Fremdgehen". Aber es hat wenig mit dem unbezahlten Fremdgehen zu tun. Es besteht nicht die Gefahr, dass der Mann die Ehefrau verlässt, weil er dann mehr zu seinen Escortdamen gehen kann. Er kann es ja innerhalb der Ehe tun und seine Frau und Kinder weiterhin lieben und unterstützen. .. Wir Männer sollten da kein schlechtes Gewissen aufbauen. Natürlich wird eine Ehefrau wahrscheinlich die Scheidung einleiten, wenn sie erfährt, dass ihr Mann regelmäßig heimlich zu Huren geht. Ich vermute aber, dass viele Ehefrauen das insgeheim wissen und quasi dulden. Wenn es zwischen Mann und Frau offen vereinbart ist, dass jeder mal fremdgehen darf, dann ist es eh perfekt. .. Verheiratete Männer, die nicht in einer solchen offenen Ehe leben, müssen halt das Risiko abwägen. Da Sex ein Grundbefürfnis ist, lehne ich aber eine moralische Verurteilung ab.

12. Oct 2017Antworten

@Massel: Da bin ich in den meisten Punkten bei dir. * @Rosi1976: Das weiße Kleid würde ich dir auch ohne Kirche spendieren, und dann "Gone with the wind"...

12. Oct 2017Antworten
Diane-sexy

Liebe hell_yeah: Stimme @trierer789 zu. Für viele Frauen wäre es noch schlimmer, zu erfahren, dass ihr Mann zu einer Prostituierten geht: Hilfe, das 'rote Tuch'! Die Gefahr vor Ansteckung, weil 'normale' Frauen gar nicht wissen, dass viele Frauen, die P6 anbieten, öfter ihren Gynäkologen aufsuchen, als sie selbst, und sich vor ihrem Mann in der Regel besser schützen als sie, oder andere Frauen, die in Bars, et cetera, regelmäßig Månner abschleppen oder häufig wechselnde Affären haben, in der Annahme, 'wir sind gesund'... Und es muss sehr weh tun, zu erfahren, dass dem Partner der heimische Sex hinten und vorne (im wahrsten Sinne des Wortes) nicht reicht. Es gibt Paare, @jj.bonn, die sich sehr lieben, und gemeinsam oder alleine im gegenseitigen Wissen und Einvernehmen ihre Beziehung um andere Kontakte bereichern, und sich davon manchmal sogar erzählen. Das mag zwar de facto ein Fremdgehen sein, aber gewollt und/oder respektiert von beiden Partnern. Ganz anders sieht es aus, wenn einer der beiden heimlich an anderen Ufern fischt. Es ist ein Vertrauensmissbrauch, es wird vertuscht, gelogen und hintergangen. Das schlechte Gewissen hat für 'Ihn' auch g esundheitliche Konsequenzen, über kurz oder lang. Und umgekehrt wäre es oft auch nicht akzeptiert: Was wäre denn, wenn die eigene Frau heimlich auch im Escort unterwegs wäre? Kein Fremdgehen? Oder wäre das etwas ganz Anderes? @massel: Wenn's so weit ist, dass 'Sie' es ahnt, und insgeheim froh ist, dass er sie in Ruhe lässt, sollten bei ihm die Alarmglocken läuten. Entweder ist sie krank, (psychisch oder physisch) , hat einen anderen, oder bereits mit dem Leben oder der Beziehung abgeschlossen. Wenn es eindeutig ist, dass nur noch Gewohnheit oder der Versorgungsaspekt eine Beziehung zusammenhalten, würd' ich mir schon Gedanken über mein Leben generell machen. Liebe Grüße, von Diane.

12. Oct 2017Antworten

Sex wird überbewertet. Nein, Nein, nicht als sinnliches Vergnügen. Aber als Fundament oder Killer von Beziehungen. Man kann sich auf soviele Arten untreu sein und Betrug am Partner begehen, ohne fremden Sex zu haben... Wollte ich eine Frau, die hinter meinem Rücken von ihrem "Arsch" erzählt, den sie zum Glück morgens in einen langen Arbeitstag schicken kann? Was ihn zu einem guten "Versorger" macht. Das wäre mir schlimmer, als wenn sie ein diskretes UND unverbindliches Sexleben nebenher hätte. Unverbindlich... so richtig gefällt mir das Attribut nicht. Auch im Pay-Sex sollten wir verbindlich miteinander umgehen. Verbindlichkeit im Sinne von Termintreue, Authentizität, gegenseitige Achtung der Wünsche und Grenzen... Nur entsteht nicht die Erwartung einer Beziehung über die Bettkannte hinaus. Einer Beziehung, die die andere Partnerschaft, so sie besteht, gefährden könnte. Bei Affairen passiert das viel leichter. Ok, ganz ausschließen kann man es nie, aber in Punkto Beziehungssicherheit steht Pay-Sex weit oben. Danach kommt nur noch Abstinenz ;-) Übrigens, die christliche Morallehre war vor 2000 Jahren ein riesiger Fortschritt. Die abrahemitischen Religionen sind ja sehr pariachalisch. Einige erlauben heute noch, dass ein Mann mehrere Frauen haben kann. Aber nicht umgekehrt. Schlimmer noch, Männer konnten Ehefrauen einfach hinauswerfen. Voraussetzung war nur ein Scheidebrief. Damit hat Christus Schluss gemacht. Vielleicht ist es ja gar nicht unchristlich, seinem Partner treu zu sein und gelegentlich fremde Haut zu genießen.

28. Oct 2017Antworten

Also ich hab das vor mehr als 17 Jahre mit mir abgeklärt. Es ist kein Fremdgehen. Ich lösche meinen Durst nach bestimmten Praktiken, die meine Freundin nicht macht. Beim Pay Sex ist es auch klar abgetrennt und man schreibt sich nicht zwischendurch.

29. Oct 2017Antworten
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