Jeder Mensch hat seine eigenen Bedürfnisse. Dazu gehören nach Maslow auch die Bedürfnisse nach Selbstverwirklichung, sozialer Anerkennung, Sicherheit und natürlich das Bedürfnis nach sozialen Beziehungen und körperlicher Nähe. Diese Bedürfnisse sind für den Menschen so wichtig, dass sie nicht wegzudenken sind. Ohne sie entsteht ein Gefühl des Mangels und unter Mängeln zu leiden und gar damit zu leben macht nun wirklich keinen Spaß, oder? ;)
So versucht jeder seine individuellen Bedürfnisse zu stillen, dass das gar nicht so einfach sein kann ist jedem wohl bekannt. Das weiß auch ich aus Erfahrung.
Wir haben das Glück uns in diesem Teil der Welt hier, um viele Grundbedürfnisse keine Sorgen machen zu müssen. Wir leiden keinen Hunger oder Durst. Bei Schlaf und Freizeit sieht es wieder ganz anders aus, aber vor allem kommt die Zeit der Zweisamkeit oft zu kurz. Die Zeit der Lust und Liebe. Schaffen wir es dann doch mal, vergessen wir im Stress oft die kleinen Dinge, die die gemeinsame Begegnung umso schöner machen. Das kann ein hübsches Minikleid sein oder auch nur ein schönes Lächeln. Selbst ein Glas Wasser zum Anstoßen kann für gute Stimmung sorgen.
Sexuelle Lust steigert sich durch Geborgenheit, Leidenschaft und Vertrauen, aber das braucht etwas Zeit, um erwachen und wachsen zu können. Das Ziel sollte ein gegenseitiges Interesse sein, das sich immer weiter steigert und bei Vollendung beflügelt. So schenkt es ein unbeschreibliches Wohlgefühl.
Das ist Sex, der lange und angenehm in Erinnerung bleibt und an so manchem bewölktem Tag ein Lächeln ins Gesicht zaubert :)


@Jana03 - bei einem Date von 1 oder 2 Stunden ist es natürlich schwer, das von Dir beschriebene (Geborgenheit, Leidenschaft und Vertrauen)aufzubauen. Dafür ist die Zeit einfach zu knapp. Man kann sicherlich eine Gefühlsebene für diese Zeit herstellen, aber ob es gleich mit den o.a. Gefühlen einhergeht, wage ich zu bezweifeln. Es ist wahrscheinlich ein Wunschtraum auf beiden Seiten, aber in der Realität wohl sehr selten anzutreffen.
@sympathikuss Gerade mit Deinem zweiten Absatz Deines Kommentars hast Du sowas von Recht. Es ist und bleibt ein großer qualitativer Unterschied, ob ich Sex habe, um meinen Trieb zu befriedigen, oder wenn er auf Basis von gegenseitiger Liebe stattfindet. Auch wenn ich körperlich befriedigt bin, kann für die Seele genau das Gegenteil gelten, gerade wenn ich für ein menschliches Bedürfniss Geld bezahle, aus welchen Gründen auch immer. Das wird hier in diesem Umfeld eher unter den Teppich gekehrt, weil es dem Geschäft nicht dienlich ist.
Für mich ist zack zack ,rein raus und weg nichts. Unter 2 Std ist nichts .Deshalb habe ich auch eine Stammdame ,da weiß ich was mich liebevoll erwartet .
Du hast einfach nur Recht! Der Grund, warum man mitunter eine ganze Weile sucht, bis man bei Ausfall einer Stammdame wieder jemanden gefunden hat, die als lustvolle Gespielin diese Lücke füllen kann. Oftmals bleibt es beim ersten Kontakt, der die Erwartungen nicht erfüllen konnte, man sucht weiter. Findet man jemanden, so braucht es einige Dates, bis eine Nähe, Vertrautheit und Ruhe eingekehrt ist alles zu genießen. Dann ist es aber umso besser.....
Liebe Jana! Deinem treffenden Blog schließe ich mich an- Die unterschiedlichen Kommentare spiegeln die Bandbreite der Emotionen rund um KM, aber sicher auch des 'üblichen' Lebens wieder. Ja, es klingt Bitterkeit aus einigen Kommentaren, weil vielleicht die Frau, mit der man eine schöne Zeit verbracht hat, einerseits nur gegen ein TG datebar war, und man diese Frau gerne privat treffen würde, eventuell auch, weil die Vorstellung, dass sie mehrere Männer trifft, schwer erträglich ist. Die andere Seite spürt Dankbarkeit der Frau gegenüber, die nicht das ganze Leben, aber einen Teil davon teilt, und schenkt ihr gerne als Wertschätzung dafür das vereinbarte TG. Wir leben in keiner festen Beziehung, und doch ist es eine Art Beziehung, die sich nach und nach aufbaut, indem man sich immer besser kennenlernt, vertraut, und leidenschaftliche, sowie zãrtliche Momente miteinander erlebt. Wenn man gerne zusammen lacht, sich Vieles erzählt, und manchmal einfach gar nicht mehr daran denkt, dass diese Begegnungen eigentlich P6-Dates sind. Das TG sehe ich dabei auch als Punkt, der eine Grenze zu einer festen Partnerschaft markiert, in der es ja auch unter anderem um materielle Werte geht, allerdings in ganz anderen Dimensionen. Ansonsten ist der Unterschied nicht immer gar so groß, wenn auch nur für begrenzte Zeit. Ich denke, beide Seiten profitieren, wenn sie mit positiven Gefühlen und offenem Herzen an ein Date herangehen. Bei Einmal-Begegnungen kann sich eine solche Intimität in aller Regel noch nicht entwickeln, aber es gibt Ausnahmen, da ist sie einfach vorhanden, als würde man sich bereits Jahre kennen. Wenn es aber bei diesem einmaligen Treffen bleibt, wird sich keine weitere Verbindung entwickeln. Liebe Grüße aus Berlin, von Diane.
P.s.: Problematisch finde ich es oft, wenn ein Mann eigentlich eine feste Partnerin sucht, aber aus verschiedenen Gründen bei der Partnersuche nicht fündig wurde, kein Glück mit Frauen hat, et cetera. Entweder wird darauf spekuliert, dass man sich nach einem Date vielleicht privat weiter treffen kann, oder der Betreffende leidet nach/zwischen den Begegnungen, was sich in häufigem Mailen zum Beispiel äussert. Eine Date-Partnerin kann nicht die Kompensation sämtlicher emotionaler (und sexueller) Bedürfnisse darstellen. Dieser Herausforderung wird sie naturgemäß nicht gerecht werden können, und ihr Date-Partner wird dieses Defizit als Mangel empfinden. Schön wird es dann, wenn er die gemeinsame Zeit aus vollem Herzen genießen und als Bereicherung wertschätzen kann.
Liebe Diane, danke für deine doch sehr ausführliche Unterstützung ;) Vielleicht hätte ich meine Gedanken präziser verfassen müssen, aber damit nimmt man auch viel Spielraum für kontroverse Kommentare ^^ Den großen Unterschied, den das Tg zwischen den zwei "Arten von Beziehung" zueinander macht hast du nochmal sehr schön hervorgehoben. Von einer "Seifenblase", wie es im ersten Kommentar so nett beschrieben wird, würde ich nicht reden. Klar kann man diese Parallele schnell ziehen, aber es ist doch immer das, was man daraus macht. Wie viel weniger "Seifenblase" ist denn so manche Beziehung ohne finanzielles Interesse?
Bei allem Respekt vor Deinem Artikel, aber ein gesunder Mensch benötigt keine sogenannte wissenschaftliche Abhandlung über Bedürfnisse, erst recht nicht von einem US-amerikanischem Pseudopsychologen. Der gesunde Menschenverstand sagt, was man benötigt, um glücklich zu sein! Solche Theorien sind in meinen Augen Quacksalbereien, entstanden durch das, was eine kaputte Gesellschaft mit den Menschen gemacht hat. Ergänzt durch mangelnde Bildung und fehlende Erziehung. Nicht umsonst kommen solche Erkenntnisse aus den USA, einem Land mit Menschen, die durch eben aufgezähltes besonders empfänglich sind. Die BRD bewegt sich gerade in diese Richtung, denn hier nehmen diese Quacksalber immer mehr zu.
Liebe Jana! Danke für deine Rückmeldung. Mir ist schon klar, dass viele Männer, die vermeintlich zu viel an Gefühlen in eine P6-Beziehung investiert haben, das Ende ihrer Illusionen gleich dem Zerplatzen einer Seifenblase empfinden. Aber warum, müssten sie sich dann selbst mal fragen. Es ist immer schwierig, mit erheblichen emotionalen Defiziten, Bedürfnissen und Hoffnungen in ein P6-Date zu starten, und zu erwarten, dass die Frau, in die man(n) sich gerade Hals über Kopf verliebt hat, sich spontan dazu entscheidet, ihr Leben umzukrempeln, um eine feste Partnerschaft mit ihm einzugehen...Überspitzt ausgedrückt. Vollkommen unrealistische Erwartungen können letztendlich nur in eine Enttäuschung münden. Das bedeutet aber nicht, dass sich bei gegenseitiger Sympathie und Wellenlänge durchaus 'mehr' an Emotionen entwickeln kann. Wie lange währen denn heutzutage eigentlich Beziehungen? Ein ganzes Erwachsenenleben, einige Jahre, Monate? Aber mit allen Auf's und Ab's, bis vielfach der Kontakt komplett abbricht. Manche Date-Beziehungen halten mit Sicherheit länger, als so manche feste Beziehung, wenn die Grundwerte übereinstimmen.