Da Freitag meine Batterien leer waren, bin ich für einen Tag aus dem mir zu dichten, lauten Berlin wo ein jede(r) der / die Größte ist geflüchtet...raus dorthin wo die Nacht noch Sterne hat und selbst die Alleen noch Ruhe zu atmen scheinen.
Auf der Pontarosa - Ranch mit all meinen sich fürstlich auf mich freuenden Tieren genügt schon 1 Tag um mir Elan, Lebensfreude und Selbstbewusstsein einzuhauchen.
Ich bin zum 1. Mal bei klassischer Musik nahe des Kloster Chorins nackig im See geschwommen - das Gefühl ist EINMALIG. WO in Berlin kann man schon zu Symphonieorchester-Klängen derart sinnlich baden gehen (ohne dass man gleich 3 geballte Fäuste oder Mecker - Opis an der Backe hat *grins* )
Und danach ein entspanntes Pläuschen mit dem Nachbarn, schmatzend und mal Knigge abgelegt Kirschen, Johannisbeeren, Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren futtern bis mein Immunsystem den Zeiger auf " Über-Gesund" ändert und als krönenden Abschied bin ich dann durch verführerisch duftendes Heu spaziert, hab mir einen Kornblumen - Strauß ins Haar geflochten und auf der Wiese getanzt während mein Hündchen voller Begeisterung dazu gekläfft hat ;-)
Nicht vorzuenthalten den ein oder anderen hübschen Jüngling der ob der zu heissen Temperaturen sexy NUR IN SHORTS Heu wendete --> hm ;-))))))) da kommt also auch der animalische Input NICHT zu kurz. Und da sag mal einer das Landleben wäre langweilig! Kostverächter sind das da draussen definitiv nicht....
Ein Tag wie er TRAUMHAFTER nicht sein könnte.
Diese schönen Momente der Leichtigkeit werde ich mir nun jede Woche gönnen, sie sammeln, konservieren und in die Schatztruhe meines inneren Reichtums zufügen.
Als Energie - Kick für "nicht so schöne Zeiten" sozusagen.
Denn alles im Leben darf sein & hat seine Zeit...
Die Trauer wie die Fröhlichkeit & nicht selten existieren beide sogar parallel in symbiotischer Koexistenz denn wer nie traurig war weiss ja nicht WIE glücklich sein sich anfühlt.
Euch allen ein geniales Wochenende
wünscht
Jessika

