Nach meinem letzten Eintrag hier, der mehr ein kurzfristig verfasster Aufruf war, schreibe ich nun wie versprochen meinen ersten richtigen Blogtext seit einer langen Zeit:
Mit 2020 hat sich für mich wieder mal alles geändert. Die erste sehr offensichtliche Neuheit waren der 95C - Brustumfang, wo sich früher dank der Hormontherapie maximal ein kleines A befand. Im Februar bekam ich meine langersehnten 400 ml Silikon und das erste Mal im Leben spazierte ich mit strammen, unverwechselbaren Titten durch die Weltgeschichte. Ich lebe nun in Leipzig, denn kurz nach der Implantat-OP überwältigte Uns die Corona – Pandemie. Dies war für mich der letzte treibende Keil die Hauptstadt hinter mir zu lassen. Außerdem konnte ich einfach nicht länger allein Leben. 2017 hatte ich einen Mann kennengelernt, mit dem ich zuerst nur eine lose Sexfreundschaft pflegte, wie das bei mir schon mal öfters der Fall ist. Nach knapp anderthalb Jahren wurde es schleichend eine offene Beziehung, parallel zu meinen Berliner Partner*Innen.
Mit Corona wollte ich ein für alle Mal nicht mehr auf mich allein gestellt sein. Die „alltäglichen Pflichten des Lebens“ überforderten mich auch ohne dem schon in erschreckender Häufigkeit. So folgte ich mit einem langatmigen Umzug in das gleiche Leipziger Stadtviertel meines grob älteren Freundes. In wenigen Wochen nahm er auch immer mehr die Rolle des Daddys ein. Er kümmerte sich nach Feierabend um mich und ich musste nicht mehr das volle Aufgebot an Selbstständigkeit oder Eigenverantwortung aufbringen. Ich gehöre wohl zu der Art Mädchen, die Geborgenheit mit Abgabe von Verantwortung verbindet Anleitung benötigt.
Mein Fetisch, blondierte Tussi, wird zur alltäglichen Realität. Je weiter ich die Rolle auslebe, um so mehr fesselt es mich, lullt mich ein. Ich ertappe mich, wie ich das Barbie – Feeling ausweite, mich damit identifiziere. Vielleicht spielt meine Transition dabei eine Rolle. Meine ersten 20 Jahre litt ich an “männlichen“ Erwartungsdruck. Princess - Verhalten erlaubte ich mir erst nach dem Outing. Für mich erkämpfter Luxus.
Ich oute mich als kleines Dummchen. Ich kann mir naives Benehmen kaum unterdrücken. Ich genieße zur Puppe, zum begehrten Objekt zu mutieren. Kaum habe ich deutlich Brüste, kommentieren die meisten Typen diese. So unkompliziert an Beliebtheit zu gewinnen, überwältigte mich als Sucht.
Empfange ich Besuch, ist es für mich dann angenehm, wenn fremde Hände Richtung Boobies und Popo wandern. Nach Begrüßung und Empfang in die Wohnung ist es nur eine Frage weniger Augenblicke, bis ich mit über die Brüste geschobenen Top, diese in den Raum strecke.
Sexy Ausblicke liefer ich wahnsinnig gern. Damit bin ich schon unterhaltsam genug. Aus meiner Jugend als Kerl völlig unbekannt – maskulin sexy vermochte ich mich nie auszudrücken. Wenn ich heute dazu auch regelmäßig auf Make–Up achte und aufreizende Outfits wähle gelte ich schon als „perfekt“. Ich höre öfters den Satz: „Siehst ja noch besser aus als auf den Bildern“ – und irgendwann glaubt man es auch. Jedenfalls ist es mir ein Leichtes Männern in der Nähe oder im Internet eine enge Hose zu bereiten.
Daddy sieht das gern, dass andere Männer mich als Flittchen betrachten. Ich gefalle ihm am besten, wenn mich nur noch Sex und Porno erfüllt. Ich bin als als dankbare pflichtbewusste Stute interessant. Anfangs habe ich einfach nur gern mit ihm geschlafen, aber nach einer Weile bemerkte ich, dass ich es heute als Ehre fühle, jede Nacht vorm Einschlafen seinen Lolly zu spüren. Täglich befummelt er meine Titten und zeigt mir, wie sehr mich vieles überfordert.
Ich soll mich nicht scheuen ihn bei jeder Kleinigkeit um Hilfe bitten und einfach dazu stehen, nicht die hellste Kerze zu sein. Daddy richtet mich lieber dauerhaft auf willenlose Geilheit ab. Mehrfach am Tag soll ich mich selbst glücklich machen und ungefähr die gleiche Länge Pornos, wie ich Fernsehen am Tag schauen. Sex solle ich mit Sport vergleichen. Ich beschränke mich fast nur noch rein passiv auf Männer - früher datete ich mich weniger konkret. Bei Männerbesuch trage ich immer bereits meinen Lieblingsplug mit Glaskristall am Griff, der meinen Po ziert. Ich möchte doch jederzeit einsatzbereit sein.
Ich verfolge nur einem einzigen Hobby! Eine rattenscharfe Hohlbirne wie ich weis um ihre Belastungsfähigkeit. Also ermutigt Daddy mich, meine ganze Energie in die Verwirklichung als Hure einzusetzen. Das macht einen Barbie – Körper lohnenswert, das fehlende Abitur hindert mich nie mehr am Erfolg. So könnte ich mit der Zeit eine zweite, Brustvergrößerung angehen. Daddy betont so oft wie gut das zu mir passen und mir mehr Aufmerksamkeit einbringt.
Ich soll spaß haben und meine Leistung ist wie eine Puppe bereit zu sitzen und benutzbar zu sein. Pornos - Style sichert mir finanzielle Vorteile anstelle großer Anstrengung, Princess - feeling garantiert. Ein herkömmlicher Arbeitsplatz scheint mir immer unpassender. Ich fühlen mich zum „hinhalten“ geboren. Tollpatschigkeit liegt in meiner Natur und die geistlose Tussi damit im blut. Mich dem wirtschaftlichen Bürodruck auszusetzen, ist Verschwendung meiner Naivität und könnte meine Naturgeilheit dämpfen.
Zu meinem Glück hab ich immer einige Dates, die mir meinen Nutzzweck vor Augen führen. Standartgemäß empfange ich sie eingehüllt in Hot Pants, vielleicht auch hautenger, weiser Hose und bewusst kleinem, rosa Top. Darunter zeichnen sich unter Spannung die Boobies klar ab und betont die spitzen Nippel. Noch wahrscheinlicher erscheine ich in Mini Rock, halterloßen Netzstrümpfen, golden-glitter plateau high heels, und einem knappen weißem Top mit Reisverschluss. Aufgezogen lässt er die Euter prall herrausplatzen. So bitte ich die meisten, erst einmal anzukommen, zu entspannen und neben mir im Bett zu chillen. Rettungslos horny werde ich erst zu besagten speziellen Dates: Grob und unsensibel sind sie alle NICHT, doch anstelle vieler Wörter, kneten sie mir großäugig zur Begrüßung die Titten – ohne Hemmungen.
Einige die mit mir ihre erste Trans-erfahrung machen, wollen mich erstmal im Gespräch kennen lernen, um mit mir warm zu werden. Ich rede dann über meine transsexuelle Entwicklung, meinen Body und eben Sex. Bei politischen Themen, erkläre ich sofort, dass ich mich ein bisschen als Berufsblondine sehe und mir vieles zu Hoch ist. Ich gebe mich öffentlich als stehengebliebenes Hauptschulpüppchen zu erkennen. Wenn ich zu hören bekomme, nicht gerade die Schlauste zu sein, Muss ich jedes mal ertappt kichern. Ich gestehe, gerade beim Sex, auf solche Bemerkungen zu stehen. Öfters selbst im Alltag. Wenn mich Taschengeld als Dummchen sponsort, freue ich mich schon fast über meine mittelmäßigen Schulzeugnisse und sehe mich in meiner Rolle bewiesen. …
PART 1 ENDE - FORTSETZUNG IN #5.2
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Deine Bilder sind echt der Hammer!! Hut ab!!
Mal eine neugierige Frage: wie ist das mit dem Schamgefühl? Für einen Mann ist "oben ohne" ja völlig normal. Aber wenn man dann nach der Operation plötzlich solche Brüste hat - würde man sich dann plötzlich nackt fühlen, wenn man sich "oben ohne" zeigen würde?
Uhhh das ist gar nicht so einfach zu sagen weil ich da glaub ich da bissl anders ticke als viele Frauen. Ja ich bin es von früher noch gewohnt Oberkörperfrei rumzulaufen aber seit ich große Brüste hab macht es mich eher um jeden Moment stolz an dem ich selbst ungwqollt die Boobies in die offene Welt strecke. Ich fühle zwar wenn es auch unangebracht ist und damit nur unangenehm auffale aber echt Scham hab ichnda wohl bis jetztn da noch nicht gelernt
Danke, so ähnlich hatte ich mir das auch vorgestellt.