Das war heute die 2. Aufgabe des Tages
Ohne 2 mal 0,5 ltr Kaffee am morgen bin ich zu nichts zu gebrauchen !!
geschweige ansprechbar !!
Also Lesebrille auf und mir die Dinger ( also die Eier ) erst mal ganz genau angesehen und verglichen .
Steht jetzt ja überall ,das muss man jetzt so machen ,also kontrollieren ,ob man die noch nehmen kann ,...oder lieber gleich weg damit !!
Dabei gehöre ich zu den Menschen ,die sich gerne von dieser Wegwerfgesellschaft distanzieren !
Fipronil ist jetzt ja in den Eiern ,eigentlich ein Wirkstoff aus der Tiermedizin ,was gegen Flöhe und Zecken wirkt und gar nicht mal so ganz billig ist ( jedenfalls nicht beim Tierarzt )
Daher stellte sich eben auch die Frage ,ob ich meinen beiden Nasenbären die Eier ins Futter gebe..oder doch lieber übers Fell sozusagen als Vorsichtsmassnahme gegen evt Flöhe und Zecken .
Da ich zur Zeit einer Igelfamilie im Garten habe und die niedlichen Stacheltiere oft voller Flöhe sind ,macht das mit dem " Fohzeugs " dann wirklich Sinn .
Wie gesagt ,nicht immer gleich alles wegwerfen :-))
Also die Eier vom Supermarkt einfach zu den Tierärzten geben und daraus ein Hundeshampoo machen :-)))
wenn das alles nicht so traurig wäre ...das der Verbraucher mal wieder etwas " vergifet " wird .
Ein Fohschutzmittel was mit HANDSCHUHEN ins Fell des Hundes eingebracht wird ,kann nicht gut sein ,wenn man es oral zu sich nimmt !!
mir ist die Lust auf Eier nämlich irgendwie vergangen ..jedenfalls auf Hühnereier !


Mir schon viel laenger zumindest auf die Eier aus dem Supermarkt. Aber in der schoenen Umgebung Wahlstedts wird es wohl irgendwo einen Biobauern geben er seine Huehner noch einigermassen artgerecht haelt oder??
@Chavito Sollte man meinen ,aber mit dem Wort BIO wird ja auch gerne Schindluder getrieben. Ich bin manchmal drauf und dran mir selber Hühner zu halten. Hatte ich schon mal ,macht zwar auch etwas Arbeit ,aber man hat so die optimale Kontrolle übers Futter . Problem : Hunde und Geflügel sind nicht wirklich kompatibel :-(((
Jeder Discounter bietet ja heute "Bio" an, ich bin da sehr, sehr skeptisch. Der neuste Trend ist ja "regional". Also ich fahre 10 km mit dem Fahrrad zu einer Altbauerin die so quasi als Hobby noch 40 Legehennen haelt, und kaufe dort Eier, komme allerdings mit einem Dutzend auch einen Monat hin. Wenn ich moechte koennte ich die Eier auch den Hennen unter dem Hintern wegreissen.-)))))))
@Chavito Wenn wir nicht alle so schrecklich bequem wären ,sollte man wirklich viel mehr bei Bauern vor Ort kaufen ! An der Nordseeküste sind überall Hofläden ,das fällt mir jedesmal auf . Ob Kohl ,Kürbis & Co Selbstgebackenes Brot etc Klasse ! Allerdings auch etwas kostspieliger.. Solange wir Verbraucher aber unser Kaufverhalten so bequem und praktisch gestalten wird sich nichts ändern ! sind wir alle auch etwas selber Schuld ?! schöne moderne Zeit . Stress und Bequemlichkeit machen es möglich.
Volle Zustimmung!!!! Die Masse der Verbraucher moechte es bequem und billig, billig, und wenn der Schweinenacken moeglichst nur vierfuffzich das Kilo kosten soll, geht es eben nur mit Massentierhaltung. Gleiches gilt fuer Eier etc........ Die Hersteller bedienen die Nachfrage, und diese ganze Empoerung wenn mal wieder ein "Skandal" aufgedeckt wird ist pure Heuchelei!!!! Uebrigens im Kreis Segeberg gibt es auch Hoeflaeden, Du musst nicht unbedingt an die Kueste fahren .-)))
@Chavito Wir essen alle ohnehin zuviel ,zu fett ,zuviel Fleisch ,zuviel Zucker und kosten darf es auch nichts ,soll aber alles top sein ! funktioniert so nicht ! Weniger ist mehr und zurück zu vlt einfachen Produkten . So ein wenig Steinzeit Diät . Ich bin ständig am ausprobieren ,verändern ,vlt verbessern ?! Der Weg ist das Ziel !
@Rosi1976 Ganz Deiner Meinung !! Zuviel zum Thema gesunde Ernährung ! Vielleicht nur noch Teilzeit arbeiten und alles selber anbauen ?! Ich kann den einen oder anderen " Aussteiger " gut verstehen . Schnaps im Kaffee ??! KEIN ALKOHOL IST AUCH KEINE LÖSUNG ! Trink was klar ist ..sprich was wahr ist :-))
@rosi...ich hätte da noch einen Hahn abzugeben ;-)
Wie im richtigen Leben :-)
Die Leute haben aber nicht so viel Geld die kaufen dort ein wo es am günstigsten ist.
Ich weiss noch ne alternative zur Zigarette:-) Überall macht die Menge das Gift!
@Heinz-Robert Das ist es auch ! Das Tiere immer noch als Sache gelten finde ich besonders schlimm!! Fleisch ist ein 08/15 Billig Grundnahrungsmittel geworden . Früher gabs Freitag Fisch und am Sonntag einen Braten ! Und ?? Das ging auch ! Aber wir sind ja alle so im Stress ?! Fastfood lässt grüssen Döner & Mc Doof ..etc laufen wie blöd . Es gibt so viele Menschen die null kochen können ..oder wollen ?! ich bin noch old school und habs noch bei Oma gelernt ...war klasse ..ist etwas mehr Arbeit..aber es schmeckt !
Wenn in BIO nicht BIO ist so ist das Betrug am Verbraucher. Denn ich bezahle, im guten Glauben, einiges mehr für das Produkt. Gleich wie die Tiere gehalten und gemästet werden, bzw. Gemüse, Obst, Salat und weiteres angebaut wird. Da ist es gleich welche Sau im Moment durchs Dorf getrieben wird.
Zu den Eiern dieser Link. http://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/Exclusiv-im-Ersten-Die-Eierl%C3%BCge/Das-Erste/Video?bcastId=799280&documentId=44876736 Soviel zu BIO und artgerechter Haltung.
Also ich habe mir heute Morgen mein Frühstücks-Ei schmecken lassen. Denn nachdem ich gestern vorbildlich umweltschonend mit dem Fahrrad unterwegs war, musste ich leider an einer Roten Ampel ca. 3 Minuten hinter einem Diesel-PKW warten. Die Schädlichkeit der Stickoxide, die da aus dem Auspuff geblasen werden, ist ja in den letzten Tagen hinlänglich durch die Presse gegangen. Was ich da wohl alles während der Standzeit zwangsläufig einatmen musste… Da kann ich doch über so ein bisschen Fipro-Dingsda nur lachen oder besser gesagt, da backe ich mir doch ein Ei drauf.
Es liegt doch an den Hennen, wenn die Eier verseucht werden :-)
Um mal etwas von den Eiern wegzukommen:-) zum Thema BIO. Es gibt ja mittlerweile unendliche viele Biosiegel sogar die Discounter sind auf den Biozug aufgesprungen. Weitesgehend vertrauen kann man eigentlich nur 2 Marken Demeter und Bioland. Diese beiden verlassen sich nicht auf staatliche Kontrollen sofern es diese ueberhaupt gibt, sondern setzen eigene ein. 500 m von hier entfernt gibt es einen Demeterhof, der wird mindestens einmal im Jahr unangemeldet kontrolliert, Bodenproben werden entnommen, Stallungen und Tiere besichtigt und bei dem kleinsten Hinweis auf verbotene Kunstduenger, Pestizide etc. verliert der seine Zulassung, und kann seine Produkte nicht mehr mit dem Siegel Demeter verkaufen.
Ich lese hier fast nur den Tenor "Wer billig kaufen will, ist selber Schuld, wenn er Dreck bekommt." Also ich zahle tatsächlich ein paar Euro mehr als vielleicht der durchschnittliche Deutsche. Ziel ist es schon, "Regionales" "Bio" zu kaufen, dabei aber nicht blind auf alle Siegel zu vertrauen. So versuche ich mit den bescheidenen Mitteln, die ich habe, mich über die Herkunft und den Inhalten der Lebensmittel kundig zu machen. Wenn ich also ein mit "0" gekennzeichnetes Bio-Ei aus Deutschland, gem. Kennzeichnung sogar aus Bayern, kaufe, dann bleibt mir irgendwann nur noch das Restvertrauen am Erzeuger/Bauern und dem Handel. Wenn die selbst betrogen werden (Zulieferer Tierfutter) oder selber betrügen, dann fühle ich mich genauso betrogen, weil ich guten Glaubens bereit war, mehr Geld auszugeben. --- Nur wo soll man seine Wahre dann beziehen, wenn nicht aus einem Supermarkt?! Hofladen/Bauernmarkt? Ich will euch ja nicht aus den Träumen reißen, aber schaut euch die Höfe dazu mal genauer an. Ich behaupte mal, dass die meisten - nicht alle! - auch auf Massenproduktion setzen. Was letztlich keinen Unterschied macht zu den Produkten in gut sortierten Supermärkten. Selbstversorgung? Ich denke, hier ist der ökologisch sinnvollste Ansatz. (Allerdings nicht für die Massen auf unserem Planeten geeignet, was letztlich auch wieder ein Argument FÜR Selbstversorgung ist.) Und auf welchen Komfort sind diejenigen bereit, zu verzichten, wenn sie zur Selbstversorgung aufrufen? Freies Denken und Handeln? Soziale Absicherung? Krankenversorgung für alle? Mobilität? All das (und noch mehr) gibt es nur in einem wirtschaftlichen System wie unseres. -- Wenn ich immer lese: "Den Deutschen geht es gut, aber sie arbeiten zu viel."Als gäbe es da kausalen Zusammenhang. Ist es nicht schön, dass in Deutschland niemand zur Arbeit gezwungen wird, um z.B. nicht krank davon zu werden? Aber welchen Preis ist man bereit, dafür zu zahlen? Etwa keinen?! Worauf verzichtet ihr, um weniger arbeiten zu müssen???
Die Zeiten als Lebensmittel weitegehend unbelastet waren durch Schwermetalle, nitratbelastetes Grundwasser, Abgase von der nahen Autobahn sind ja schon ein paar Jaehrchen her, dies waren aber fuer grosse Teile der Bevoelkerung keineswegs die guten alten Zeiten es gab stattessen naemlich Hunger und Mangelernaehrung. Vivien hat es ja schon mal erwaehnt in diesem Blog, wir essen zuviel Fleisch, zu schwer, zu fett, zuviel Zucker. Man sollte es kaum glauben, aber es gibt gar nicht so wenig Kinder und Jugendliche die bereits an Alterszucker leiden!!! Die meisten Selbstmorde in Deutschland werden mit Messer und Gabel begangen Aussage meiner Mutter! Ich bin in einer Zeit und in Verhaeltnissen gross geworden in denen nichtmal der Sonntagbraten eine Selbstverstaendlichkeit war. Mein erstes Steak habe ich gegessen als ich schon fast volljaehrig war. Heute esse ich maximal 2 mal die Woche Fleisch, dieses kaufe ich dann allerdings beim einzigen Metzger im gesamten Landkreis ein der noch selbst schlachtet, und die Schweine und Rinder von einem Bauern aus der Region kauft um die 40% teurer als im Supermarkt, aber das Schnitzel schmeckt wie ein Schnitzel, und nicht wie ein waesseriges Stueck Plastik! Wenn nur ein 1/4 der Bevoelkerung in Deutschland den Fleischkonsum um z.B 1 kg pro Monat reduzieren wuerde, waeren dies 20 Millionen kg Fleisch im Monat. Kann sich jeder selbst ausrechnen wieviel Rinder, Schweine, Puten und Huehner weniger gemaestet werden muessten. Man kann auch wenn berufstaetig mit relativ wenig Aufwand an Geld und Zeit lecker und verhaeltnismaessig gesund kochen, als Anregung vielleicht mal das Kochbuch der Oma hervorkramen:-) Da Essen aber nicht nur etwas mit Ernaehrung zu tun hat, sondern auch mit Genuss, darf es dann und wann auch mal ein schoenes Steak , eine Haxe Currywurst mit Pommes Rot-Weiss etc. sein, alles mit Bedacht.
Klar Chavito, aber du wirst ja leider die Mehrheit der Verbraucher nicht dazu bringen, das umzusetzen. Und so wird es vermutlich auch weiterhin bei Massentierhaltung bleiben. Und wie gesagt, die Tiere "aus der Region" sind nicht automatisch anders aufgewachsen als z.B. in den Niederlanden. Was bringt es mir also, wenn ich zwar wenig Fleisch - Bio und aus der Region - esse, das wegen Betrugs trotzdem "verseucht" ist, infach weil eben nicht alle Verbraucher so klug handeln (wollen)?