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Mein erster Hummer

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[B]Mein erster Hummer.[/B]

Eine Anfrage erreicht mich kurzfristig, ob ich den Lust hätte, einen Herrn zum Essen zu begleiten, mit einem anschließenden Nachtisch im Orient.
Er warnte mich aber auch gleich, das er nicht an BDSM interessiert sei, seine Begleitung – also Ich, sollte auch Freude an GFS haben.
Ja klar, habe ich freude an GFS, auch wenn dieser Wunsch leider nicht oft vor kommt, das ist wohl auch der Grund, wieso ich dennoch einige Spielsachen mit nehme, denn man weiß ja nie (aber die Spielsachen wurden datsächlich nicht gebraucht, denn ein sehr sinnlicher Mann erwartet mich)

Diese besondere Verabredung führt mich heute in das Aurelius.
aurelius-wien.at

Dieses Lokal ist bekannt für seine sehr gute Wein und Fischkarte.
Ich Informiere mich noch etwas im Internet, und mein Appetit war schon jetzt geweckt.
Als Erkennungszeichen ist ein Buch am Tisch ausgemacht, und er wird ein dunkles Sakko tragen.
Ich betrete das Lokal und ein kurzer Blick verrät mir, wem ich heute den Abend versüßen darf.
Das er der beste Aussehens Mann dort war, hat er mir aber zuvor nicht verraten. (sorry in dem Moment fühlte ich es aber so)
Das Buch hatte ich zwar noch nicht gesehen, aber alleine schon der suchende Blick verrät mir, das du mit mir den Abend verbringen wirst.

Der Concierge, welcher meiner aufmerksam wird, ist so frei, mir aus aus meinem Mantel zu helfen.
Dabei wolltest du diese wunderbare Aufgabe übernehmen.
Dafür geleitete mein Gentleman mich zu unseren Tisch, wo er noch meinen Stuhl zu Recht rückt.
Oh wie ich dieses Gefühl liebe, wenn man mir so viel Aufmerksamkeit schenkt, meine Nervosität ist schier grenzenlos.
Und ja, hier liegt es das Buch, welches mich nun von und zur Arbeit begleitet, dazu aber später.
Meine Abendbegleitung fragt mich, ob ich Lust an einen Aperitif habe, ja warum denn nicht?
Und so leitet ein Glas Champagner zur Begrüßung, diesen Abend ein.

Ich überlege mir, was ich denn zu mir nehmen möchte, die Auswahl verspricht große Gaumenfreuden, und so erzählte er mir, das er hier schon gegessen hate, und der Hummer hier die reinste Sünde ist.
Ich muss gestehen, dass ich noch nie einen Hummer verspeist habe, deshalb entscheide ich mich auch dafür, und für den richtigen Umgang mit dem Werkzeug war auch gesorgt,
Ich habe ja einen guten Lehrer.

Die Vorspeise aber wollen wir uns teilen, man weiß ja Frauen und ihr Appetit.
Antipasti "Aus dem Meer" mit Oktopus, Calamari, Jacobsmuschel und Meeresfrüchtesalat.
Der Oktopus schmeckte leicht rauchig, Ich hatte wirklich schon jetzt viel Freude an meiner Hälfte.
Aber das nächste Mal muss ich mir wirklich überlegen, ob ich nicht doch eine ganze Vorspeise zu mir nehme.
Als Weinbegleitung entscheiden wir uns für einen milden Merlot, eine gute Begleitung für das Essen an diesem Abend.
Was mir wunderbar auffällt ist, dass der Herr, mich fragt was ich denn Essen, bzw Trinken möchte, die Bestellung aber für mich aufgibt, ich werde gerne charmant hofiert und auch bin ich Frau genug, nicht ständig nach der so genannten Gleichberechtigung zu schreien.
Ja es stört mich sogar, Warum kann man Männer nicht Männer sein lassen und Frauen Frauen.

Zwischenzeitlich zeige ich auf das Buch, ah, jetzt weiß auch, dass ich am richtigen Tisch verweile, er lacht mich kurz an, dann überreicht er mir das Buch.
Welche Überraschung, in Ihm befindet sich mein Honorar.
Da es mich sehr stört, das Buch mit dem Honorar offen am Tisch liegen zu sehen, entschuldigte mich kurz auf die Toilette.
So komme nicht umhin ein wenig in diesem Buch zu blättern.
Kurs gesagt es handelt um einen Mann ein Vogelwart und die Liebe.
Dabei fällt mir auch noch das Lesezeichen heraus.
Als Dank für meine Untat, überlässt er mir das Buch mit einem frechen zwinkern, ich freue mich schon sehr darüber es zu lesen.

"Vogelweide" von Uwe Tim.

Nach der Vorspeise und dem Nachschenken des Rotweines geht es auch mit unserem Mahl weiter.
Er bestellt für mich also:

"Potpourri" mit Scampi, Tigergarnelen, Rosenberggarnele und Hummer mit Orangen-Fenchel-Salat

Und für sich selber:
Rosa gebratenes Thunfischfilet mit Pfefferkruste auf Pak-Choi-Gemüse

Vom Thunfisch durfte ich auch von Ihm kosten, es zahlt sich aus.
Es ist schon sehr reizvoll und erotisch, von einem Herrn gefüttert zu werden, es erinnert mich an Susi und Strolchy, wer den Film kennt, weiß schon was ich meine.
Da war er nun mein Rotes Getier, schön auf einen Teller drapiert rechts von mir die Zange und ein langes gabelähnliches Gebilde um das Fleisch heraus zu pellen.
Als erster versuche ich die Schere vom Hummer ab zu trennen, gar nicht so einfach, aber mit etwas liebevoller gewalt und Hilfe konnte ich den Inhalt der Schere entlocken.
Schon mein erster Bissen lässt meine Geschmacksnerven in vielen bunten Farben erstrahlen.
Dennoch wer Hunger hat, muss wissen, dass er hier sein Essen erst verdienen muss.
An dieser Stelle möchte ich mich noch beim Koch bedanken, DANKE super Lecker…
Weiter machen….

Nach dem ich meinen Hummer besiegt habe, waren jetzt die Garnelen an der Reihe.
So erinnere ich mich noch an meine ersten Garnelen, in meiner Unerfahrenheit hatte ich sie mit der Schale gegessen, lecker war was anderes, eher knusprig, bis eine Freundin mich aufklärte, dass man sie schält.
Seit dem esse ich sehr gerne Garnelen, erinnere mich aber jedes Mal an meine erste Erfahrung.
Geschmacklich bilden hier die Garnelen keine Ausnahme, ein Traum für meine Zunge.
Als Nachspeise wählt mein Begleiter Panna cotta mit Orangensorbet vor.
Wenn ich an dieser Stelle nicht schon ein wohliges Sättigungsgefühl hätte, Oh ja…… das Gefühl von mehr kommt leicht auf.
Die drei Speisen und der Wein harmonieren so perfekt, ich bin wirklich begeistert von dem ersten Teil diesen Abends (obwohl wir eigentlich schon beim zweiten Teil angelangt waren) oder Sir?

Während wir uns beim Essen gar königlich unterhalten möchte ich jetzt nur eines, ich möchte noch viel mehr.
Also auf zum eigentlichen Nachtisch, dieses Abends.
Der Weg zu unserem Liebesnest ist nicht weit entfernt, dass Orient ist ja bekannt für sein Ambiente hotel-orient.at/

Für diesen Abend hat er sich für das Zimmer Ametyst entschieden, ich erkenne es an der kleinen Statue und der Sitzgruppe.
Das Zimmer selber hat ausreichend Platz, für schöne Spielerei und das Bad ist sehr großzügig jedoch ohne Whirlpool.
Frecher weiße entscheide ich mich für die weitere Weinbegleitung, diesmal für einen Australier, er ist recht trocken, hat aber viel Sonne, welche man auch gut heraus schmeckt.
Ich glaube, meine Begleitung hat kurz mit dem Kopf geschüttelt und lächelt in mein freches frivoles Gesicht.
Da hat wohl doch die Gleichberechtigung gewonnen.
Ich hatte diesen Wein hier schon mal verkosten, dieses Erlebnis darf ich Ihm wirklich nicht verwehren.

Nach dem der Wein den Weg zu uns gefunden hat, spüre ich auch schon seine Lippen und seine Haut.
Liebevoll und auch fordernd streicheln Küssen und Necken wir uns.
Für mich ist dieser Moment sehr aufregend, diesmal gänzlich ohne BDSM und dennoch ist die qual der Lust in diesem Moment das einzige, was mich um den Verstand bring, spätestens als ich seine Zunge an meinen Schenkel spüre, hoffe ich niemals wieder von dieser süßen qual erlöst zu werden.

Viel zu früh, gemahnt mich mein Wecker, das die Zeit zu schnell verrinnt, wir sehen uns verwirrt an, und ich flüster Ihm ins Ohr jetzt gehörst du mir, ein kurzer Anruf, und mehrmals flüstere ich ihm zu, du gehörst jetzt mir. Und doch hier irre ich mich, nicht mir gehört diese Zeit, Sie gehört uns, meine Härechen stellen sich vor Erregung auf, ich rieche Ihn, schmecke Ihn.
Auch wenn es sich billig anhört, ich begehre diesen Mann.
Was ist schon Zeit wenn die Lust nicht befriedigt wird.

Ich lockte Ihn zum Bett und fesselte mit meinen Halterlosen seine Hände am Pfosten des Bettes.
(Kein BDSM *zwinker*)
Stehe auf und sehe das Objekt meiner Begierde auf mich wartend liegen.
Nun nehme etwas Wein auf ohne zu schlucken.
Etwas Lasziv gehe ich wieder zum Bett, wie eine Katze schleiche ich mich an und stülpe meine Schnute über seinen Phalus.
So verwöhne ich sein bestes Stück, spüre wie seine Begierde in meinem Mund größer wird.
Nun teile ich mit Ihm den Rest des Weines aus meinem Mund.
Seine Erregung ist grenzenlos, ich halte es nicht aus, setze mich auf Ihn, seine gefesselten Hände, den Geschmack in meinem Mund, ich bin so sehr erregt.
Mein Wunsch wird jedoch nicht erfüllt, nie wieder von dieser qual erlöst zu werden, ich
spüre wie der kleine Tod sich meiner bemächtigt, mein Körper in einer Woge der Gefühle in tausend Funken zerbarst.

Deshalb möchte ich dir folgendes sagen, ich freue mich schon jetzt.
Meine Hingabe und meine Leidenschaft mit dir wieder teilen zu dürfen.
Und bitte verzeihe mir, dass ich den Wecker stelle, es dient nur zu meiner und deiner Sicherheit. Ja ich habe den Wink mit dem Zaunpfahl verstanden!!!! Auaa Au…. *

Danke mein Herr, für diese wunderbare Zeit.

Deine Ania

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