Ja, letzten Sonntag mein Date habe ich wirklich genossen... Vermutlich, weil die Not so groß war, haha...
Eine heiße Nacht im Chat mit BD(SM) Porno Szenen hin und her schicken und ich war überzeugt, ich hätte meinen Zeitvertreib für die nächste Zeit gefunden - endlich...
Jung, potent, mit wundervollen Lippen, technikaffin (für die Videos, auf die ich Lust habe), eifersuchtsfrei, dominant... Ja, auch wenn ich mich hier im Profil nicht sehr devot gebe, da ich durchaus auch romantische Erotik genieße und die passenden Menschen mich schon finden, liebe ich es, meine devote Seite auszuleben...
Und was geschieht? Beim 2. und 3. Date wird er von Mal zu Mal weicher... Die Magie ist weg... Und er scheint total verliebt...
Ja dann wohl doch nichts mit viel Erotik im echten Leben... Bzgl Corona möchte ich mich ganz bewusst grade nicht mit vielen verschiedenen Männern treffen, daher wäre es natürlich super gewesen, eine Freundschaft Plus oder ähnliches zu haben und das Ganze mit den Videos weiter zu vertiefen, aber das Glück bleibt mir aktuell wohl nicht vergönnt...
Vor Valentinstag heißt es jetzt: Reißleine ziehen ^^
Werde es vermissen, nach dem Sex neben einem Mann einzuschlafen...
Es gibt eben viele Männer, die zwar nen Klaps auf den Arsch und bisschen Dirty Talk mal ganz geil finden, aber diese dominante Aura, die sucht man bei den meisten leider vergeblich...
Habt ihr solche falschen Erwartungen auch schon gehabt? Erzählt doch mal...


Das Problem ist es wird einfach viel zu langweilig. Wir hatten jetzt viele Jahrhunderte lang devote Frauen. Dann gab es die Emanzipation es gab eine sexuelle Revolution und am Ende haben wir doch noch 98% devote Frauen, nicht weil die nicht auch dominant könnten im Beruf oder im Alltag, sondern weil doch immer mehr Frauen gar nicht wissen wie eine Beziehung funktioniert. Die verbleibenden 2% sind übrigens niemals hetero. Eigentlich wäre es langsam mal an der Zeit Schwul zu werden, zumindest was den Sex betrifft, könnten wir uns da extrem verbessern. Am Ende ist es aber wie in jeder guten Beziehung. Solange man sich nicht ergänzt, sondern nur ergibt, solange die Beziehung nicht auf Augenhöhe stattfindet, solange nicht immer wieder von beiden Partnern sexuelle Initiative ausgeht, ist es immer nur eine Zweckgemeinschaft. Da finden sich dann die welche nicht allein sein möchten, die beruflich besser mit Partner aussehen, die die eigentlich nur ein Kind, aber keine Beziehung wollen...etc. Ganz am Ende kommen dann die Frauen, welche Männer die in sie verliebt sind abstoßend finden und auch noch meinen devot zu sein. Ich kann es schon verstehen, so ist nun mal der Job, nur finde ich es auch erschreckend, wie viele Frauen sich mit P6 vielleicht dauerhaft die Fähigkeit abtrainieren überhaupt eine Beziehung einzugehen.
Naja. Es gibt eben spezielle sexuelle Vorlieben, die obligatorisch sind, gerade wenn man jemanden in erster Linie für Sex trifft. Das mit den 98% devoten Frauen kann ich nicht bestätigen. Aus dem SM/Swinger und aus meinem eigenen Freundschaftskreis kenne ich einige, die wie ich zwischen Switcher und Vanilla schwanken. Ich bin auf nichts festgelegt, welche Konstellation sich ergibt, ist sehr abhängig vom Gegenüber. Wenn ich jemanden treffen möchte, der mir von Anfang an als dominant gegenübertritt, ist es mir auch schon passiert, dass derjenige sich dann eher als devot/liebevoll zärtlich geoutet hat. Je nachdem, an welchem Punkt im Leben man steht, mag Frau eben auch dominiert werden. Für mich hat es immer gut funktioniert, BDSM in Form von Spielbeziehungen zu organisieren, die dann zwar eben auch Reden und körperliche Nähe beinhalteten, in denen aber wenig "Alltag" stattfindet. Ich finde, dafür muss sich keiner rechtfertigen und die Jahre Patriarchat sind da eben irrelevant, da es um das Individuum geht.
Rechtfertigen muss sich ganz sicher niemand. Ich glaube trotzdem eine Schwierigkeit im P6 ist doch den Beruf vom Privaten zu trennen. Auf der anderen Seite fließen öfter mal ganz persönliche Vorlieben und Fähigkeiten in diesen Beruf. Wie gut sich diese Dinge miteinander vertragen wird sehr unterschiedlich ausfallen, nur einfach wird es wohl nie werden. Ob das Patriarchat nur Schnee von gestern ist, wage ich nicht zu wissen, schön wäre es ja.
Wow Auxelius, denkst Du immer und in allem so verallgemeinernd? Das finde ich doch erschreckend... 1. P6 und meine devote Ader haben nichts miteinander zu tun, wie gesagt, trenne ich das sogar fast komplett, bzw habe ich nie offen in meinem Profil geschrieben, dass ich devot bin... Zumal ich meine devote Ader wesentlich früher entdeckt habe, als das ich mir dieses Hobby hier gesucht habe (Ich hab das hier nie als Vollzeit gemacht)... 2. Glaubst Du wirklich, dass nur Frauen nicht wissen, wie Partnerschaften funktionieren? Und wieso wissen es die Männer Deiner Meinung nach? 3. Schließt sich für Dich eine Partnerschaft auf Augenhöhe denn aus, wenn diese natürliche Dominanz da ist? Was ist dann das eine für Dich und was das andere?
"" Der Lohn devoter Hingabe ist nicht die Ausbeutung des Geistes, sondern eine Befreiung der Seele..; denn es kann nur der Herrschen, der seiner/seinem Sub dient ""......
....... ja . Denn eine devote Frau rückt dann in den Mittelpunkt und da man dann durch das was sie ist und wie sie sich gibt selber auch zufrieden ist achtet man viel stärker auf Sie , ihre Wünsche und Bedürfnisse. Man gibt mehr weil man auch sehr viel erhält .