Ist es nicht seltsam, dass wir vom Glück glauben
wir hätten es verdient, aber vom Unglück denken,
es wäre nicht gerecht?
Ist es nicht seltsam, dass Erfahrungen, die wir vergessen wollen,
uns am längsten in Erinnerung bleiben, aber Momente, die wir festhalten
möchten,so schnell an Deutlichkeit verlieren?
Ist es nicht seltsam, dass wir drauf bestehen, für eine Sache kämpfen zu dürfen,
es aber als Lästig empfinden, um etwas kämpfen zu müssen?
Ist es nicht seltsam, dass wir in guten Zeiten so voller Optimismus sind,
in schlechten Zeiten uns aber jegliche Zuversicht fehlt?
Ist es nicht seltsam, dass das Gegenteil von Liebe die Gleichgültigkeit ist,
das Gegenteil der Gleichgütigkeit aber auch der Haß sein kann?
Ist es nicht seltsam, das wir ein Leben lang das Glück in der liebe suchen,
anstatt das Leben zu lieben und darin unser Glück zu finden?
Ist es nicht seltsam, dass Freudentränen genauso schmecken
wie die aus schmerz und Kummer, sie unserem Leben aber einen völlig
anderen Geschmack verleihen?
Ist es nicht seltsam, dass wir es genießen, wenn wir alleine sein können,
aber daran verzweifeln, wenn wir alleine sein müssen
Ist es nicht seltsam, dass wir von angenehmen Dingen nie genug bekommen können,
aber beim Unangenehmen sofort die Grenze erreicht ist?
Ist es nicht seltsam, dass ALLES gegeben zu haben immer noch zuwenig sein kann,
und NICHTS zu bekommen einem irgendwann zuviel wird?
Ist es nicht seltsam, dass wir viele Dinge erst richtig sehen, wenn wir unsere Augen verschließen, und manchmal ein dunkler Schatten etwas erst ins rechte Licht rückt?
Ist es nicht seltsam, dass man etwas finden kann ohne danach gesucht zu haben,
und das all diese Fragen eigentlich auch Antworten sind?
Wünsche allen einen erfolgreichen Start in die Woche!
Kuß Eure Josey


Danke JuanMureno ... Lg zurück