Ich habe heute etwas Zeit für mich draußen in der Natur.
Ein kleines Dorf mitten in Deutschland, direkt danach beginnt der Wald.
Die grünen Farben des Mai um mich herum, der Wind noch kühl auf meiner Haut. Er lässt mich leicht frösteln. Die Wärme der Sonne im Kontrast dazu.
Ich höre ein Summen und Zirpen, Vogelgezwitscher. Aus verschiedenen Richtungen klingen unterschiedliche Lieder.
Ich atme den Duft des Waldes. Die Luft hat sich verändert, seit ich den Wald betreten habe. Die hohen Baumstämme zu meinen Seiten recken sich erhaben gen Himmel.
Maigrüne Triebe an den Nadelbaumspitzen. So weich...! Die Nadeln vom Vorjahr dagegen so pieksig. Haptische Kontraste mag ich ja sehr!
Diese weichen spitzen lockten zum spielen. Wie fühlen sie sich an. An der Hand, im Gesicht, an den Lippen?
Die Lippen sind so ganz anders sensibel als die Haut am Gesicht und an den Händen.
Damit gab es eine spontane kleine sinnliche Spürreise beim Waldspaziergang. Genuss und Spüren.
Wo lebst du Sinnlichkeit in deinem Leben?


Ich bin auch gang gerne in der Natur. Im Wald kann man ganz gut abschalten, zur Ruhe kommen und Energie tanken. Es gibt immer etwas zu sehen, zu hören und auch zu fühlen.
Bäume können zu einem sprechen - nicht umsonst umarmt man diese - aber auch die Ruhe und die Kraft, wenn alles nach dem Winter aus dem Schlaf erwacht - einfach mal in dem Wald hineinhören..