Mittlerweile mache ich mir - wie sicherlich viele von Euch - echt ernsthafte Gedanken was meine Zukunft in Kombination mit dem Job als Sexarbeiterin angeht, denn es hat ja nicht schon gereicht, dass aktuell ein Prostitutionsverbot herrscht - jetzt wird wieder mal das Thema Sexkaufverbot aufgekocht.
Was ist, wenn der 16.03.2020 tatsächlich der Stichtag für das Ende der legalen Prostitution in Deutschland ist?!
Wage ich den Schritt in ein Land zu gehen, wo Sexarbeit noch erlaubt ist, um meinen Beruf ausüben zu dürfen oder füge ich mich dem Gesetz und beende meine Arbeit in der Branche?
Was absolut für mich fest steht, dass ich kein Typ bin der illegal weiteragiert, aber der Abschied wäre extrem schwer und es wird sicherlich eine ganze Zeit brauchen, um es zu verkraften, denn das Milieu ist meine "Heimat".
Meine Alternative wäre die 34C-Lizenz aus der Schublade zu holen und Immobilien zu makeln...die Prüfung bin ich vor Jahren mal angegangen für den Fall, dass ich aus gesundheitlichen Gründen o.ä. meine Tätigkeit als Sexarbeiterin nicht weiter ausführen kann und nicht, weil ein Virus das ganze Leben total auf den Kopf stellt und ein paar Politiker/innen nun die Gelegenheit schamlos ausnutzen unser Gewerbe zu eleminieren.
Was ist euer Plan B für den Ernstfall?

