Nach meinem letzten Blog über das "Risiko", auch auf der offiziell-bürgerlichen Weihnachtsfeier im Büro mal ein rasantes rotes Kleid anzuziehen...und damit auch in "braven" Teil meines Lebens mal ein wenig Erotik zu zeigen...mailte mir ein sehr charmanter Herr seine nett ausgedrückten Zweifel, daß es doch nicht sein könne, daß eine selbstbewußte Frau wie..die auch hier auf den Fotos ihre Weiblichkeit offensiv und "stark" zeigt...im Berufsleben eher verhalten und schüchtern sei!
Nun, da kann ich nur antworten: Genau das macht ja den Reiz des Doppellebens aus...daß FRAU hier alle Facetten ihres Sex-Appeals, ihrer geheimen, lüsternen Träume ausleben kann...im Schutz einer zweiten, frei gewählten erotischen Identität...ohne gesellschaftliche und berufliche Komplikationen und sogar Restriktionen befürchten zu müssen!
Denn im Büro - zumindest in den eher konservativen Berufssparten - gibt es eben noch relativ strikte Dress-Codes...und darüberhinaus ist zwar ein Mann, der verführt und viele Affären hat...ein "flotter Hirsch", "ein toller Hecht" und erntet in der Regel Respekt und Anerkennung...was seine Karriere in den vorwiegend immer noch männlich bestimmten Netzwerken sicher meist noch fördert...eine Frau hingegen, die sexy auftritt...wird zwar gerne "beäugt" und sicher auch als "Affäre" gerne "genommen"...aber ihr beruflicher Status ist hinter vorgehaltener Hand der einer "Schlampe" oder hefiger..."die Büromatratze"...!
Jedenfalls weiß man als "Frau", daß die Karriere dadurch eher behindert wird und nach Affären in der Regel eher die Frau die Firma verlassen ( muss ) wird...als der zu 50% beteiligte Herr!
Deswegen: Es ist keine Frage von Schüchternheit oder fehlendem erotischen Selbstbewußtsein..die eigene erotische Ausstrahlung etwas zu "dimmen"...bestenfalls im klassischen Kostüm und nur "mittelhohen" Pumps das akzeptierte Mass an Weiblichkeit zu zeigen...sondern eine echte Frage des "office-survival"...um auf der Karrier-Leiter nach oben zu klettern!
Umso herrlicher ist es dann, "einmal im Jahr" im "sexy red dress"...der vieles betont, aber natürlich trotzdem alles verhüllt...zu zeigen: Oh ja...ich bin eine Frau...und stolz darauf!"
Mehr geht leider in diesem "offiziellen" Rahmen nie...auch wenn natürlich desöfteren "zwei Seelen, ach in meiner Brust" zu spüren sind...und es ja auch so viele charmante Mannsbilder gibt, mit denen "Frau" auch im Büro so gerne ein bißchen mehr flirten würde! Aber..das muß ich mir einfach "verkneifen"...!
Umso so unwiderstehlicher ist es dann...ab und an...in dieses zweite heimliche "Büro der Lustbarkeiten" zu schleichen, sich "zu verwandeln" in eine "Göttin der Lust"...und genau jene "Spiele für Erwachsene" zu spielen...die ich im "Office" manchesmal so gerne spielen "würde"...und nicht darf!
Deshalb...wünsche ich uns allen mehr Mut zum echten "Doppelleben"...weil die Sehnsucht danach in uns allen schlummert! Weckt SIE auf...traut Euch...und versäumt nichts!
Alles Liebe! Marie-Rose


Wer seine Sehnsüchte bewusst genießt & auslebt und sich nicht verstellt, lebt ZUFRIEDENER & zufriedene Menschen tuen ihren Mitmenschen nix Böses an ;-D .. Mut zur Lücke!
Dass Männer sexuelle Abenteuer suchen, ist allgemein akzeptiert. Um diesen Trieb zu zügeln und auszurichten, wurde das Institut der Ehe geschaffen. Und selbst da wird es von den Männern als normal angesehen, hin und wieder ins Bordell zu gehen oder andere Formen des Paysex in Anspruch zu nehmen. Das ist naturgegeben, möchte ich sagen. Insofern kommt der Paysex unserem Bedürfnis entgegen, aus der Enge der Ehe (des Berufs, der Nachbarschaft, des Gewohnten, der gesellschtlichen Regeln) auszubrechen und genau das zu machen, wozu wir Lust haben. Das ist meistens Sex, manchmal auch mit Kumpels eines saufen gehen. Frauen sind da traditionell benachteiligt. Der Schritt aus dem bürgerlichen Leben in das Doppel,eben des Paysex (in welcher Form auch immer), erfordert sehr viel Mut. Wenn dies auch noch aufgrund der sexuellen Selbstverwirklichung geschieht, so steigt meine Bewunderung noch mehr. Mutig sind die Frauen hier, nicht wir Männer. Es mann etwas an der bürgerlichen Moral nicht stimmen, wenn Frauen mit sexueller Abenteuerlust stigmatisiert werden. Seit Tausenden von Jahren.
Lieber Massel, Du hast es wieder perfekt auf den Punkt gebracht!!!!! Tausend dank und alles, alles Liebe! M