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Das Ende der kleinen wunderbaren Kuscheladressen

Das neue Prostitutions-Gesetz mit seinem Verfolgungswahn, dem Registrierungs-Irrsinn und dem sich damit andeutenden Zwangs-Outing vieler Frauen zeigt jetzt schon in Berlin erste Wirkungen der traurigen Art: Die kleinen, feinen Privatadressen...die kuschligen Modellwohnungen werden wohl alle der Reihe nach zu machen (müssen!)!

Denn dort sind ja vor allem die Frauen "tätig", die oft nur "nebenbei" als Modell, Escort etc. arbeiten. Und Viele haben jetzt schon große angst vor dem Zwangs-Outing, daß mit der Registrierung verbunden ist.

Frauen wie wir, die nebenbei in ganz "normalen" Berufen als Ärztin, Krankenschwester, Pflegekraft, Studentin oder sogar Poliztin arbeiten..und für die eine Registrierung und Polizei-Überwachung einfach auch das berufliche und gesellschaftlichde "Aus" bedeuten würde!
Die Folge-Wirkung ist katastrophal: Alle diese Frauen, die bisher in den kleinen Privatadressen sicher und unerkannt ihrem Doppelleben nachgehen konnten..und auch in aller Diskretion (!!!) ihre Steuern gezahlt haben, sind nun gezwungen, wieder in die Anonymität abzutauchen...in Hotels, Privatwohnungen etc.! Mit allen Gefahren, die damit verbunden sind!

Es ist ein Wahnsinn, was "Mutter Staat" da unter dem Deckmantel des "Beschützenwollens" tut!

Die kleinen netten Adressen merken es jedenfalls schon jetzt in Berlin: Es gibt immer weniger Frauen, die dort als Non-Profi-Modell arbeiten wollen...ergo müssen viele der kleinen charmanten Bordelle schliessen!

Übrig bleiben werden nur die großen anonymen Laufhäuser und Mega-Bordelle, in denen die Profis im wahrsten Sinne "am Fließband anschaffen"!

Eine traurige Entwicklung...vor allem für die vielen netten Frauen, die sich ab und zu ein klein bißchen Doppelleben gegönnt haben, damit ihr Studium finanziert oder ihre Familie unterstützt haben...und die jetzt wieder gezwungen sind, "abzutauchen"!

Dabei hätten wir uns alle doch eigentlich gewünscht, daß es im aufgeklärten Jahre 2015 endlich genug ist mit Stigmatisierung und einer "Zwangs-Opferrolle", in die wir gedrängt werden, um uns besser überwachen und kontrollieren und Zwangs-kriminalisieren zu können!

Und liebe Männer, auch Ihr müßt anfangen, Euch dagegen zu wehren. Ich weiß, daß ist schwer, denn nach wie vor kann es sich kaum jemand leisten, sich zu "outen"!

Aber wenn Ihr weiter die charmanten kleinen Adressen wollt...mit all den netten, wunderbaren "non-profi"-Frauen..dann müßt auch ihr dafür einstehen und Position beziehen!

Ich sage schon jetzt: Danke an Jeden, der den Mut hat, daß auch öffentlich zu tun!!!

Liebe Soft-Lady, Du sprichst mir aus tiefster Seele...es geht nur ums Geld...wir werden ja jetzt schon kräftig abkassiert...und müssen ja mit unserer Arbeit Rettungsschirme, Milliardenkredite, Flughafen-Bau-Ruinen und Abfindungen für inkompetente "Staats-und Wirtschafts-Diener" mitfinanzieren...! Wenn ich nur daran denke, wieviele Frauen hier, um anoynm bleiben zu können, ihre Tagespauschale zahlen, obwohl sie oft garnichts verdient haben...also Steuern auf "Nichts"...im wahrsten Sinne eine "Luftnummer"...das könnte sich der Staat in keiner anderen Branche leisten...da würden sofort Lobbyisten und Anwaltsverbände bis vors Bundesverfassungsgericht gehen...das geht bei uns nur, weil die meisten von uns eben nicht "Gesicht zeigen können"...weil nach wie vor das vollkommene gesellschaftliche Aus drohen würde...!! ! Bei den Frauen setzt eben jetzt die "passive Verweigerung ein"...Nein zu Zwangsregistierung und Vefolgung, in dem sie sich konseuqent entziehen und alles privat arrangieren...in Berlin ist das schon ganz deutlich zu spüren: Hier haben die kleinen netten Privatadressen bereits große Probleme, noch nette "Non-Profi-Frauen" zu finden...denn die Frauen sagen sich mit Recht - und die Männer übrigens aus: Warum soll ich mich als Jemand, der brav Steuern zahlt und Gesetze befolgt, ständigen Razzien, der Einschränkung meiner Bürgerrechte und Zwangs-Outing bis hinein in meine Privatsphäre aussetzen??? Die Konsequenz wird sein: Für Viele, Männer wie Frauen, werden die "Dates" eben in Zukunft privat ablaufen...wenn der Staat unsere Bürgerrechte nicht akzeptiert ist das eine überaus logische und auch selbstbewußte Konsequenz! Das ist ja leider auch das Problem, wenn wieder mal Leute/Politiker Politik machen in ihrem "Raumschiff Berlin", die nicht die geringste Ahnung haben, was Menschen wirklich bewegt...!!! Dieses Prostitutionsgesetz ist bereits eine Teil-Aberkennung unserer Bürgerrechte! Die Konsequenz kann bei tatsächlicher Realisierung nur der "Rückzug ins Private sein!" Shame on you, Germany!

15. Mar 2015Antworten

Liebe Soft-Lady, Du sprichst mir aus der Seele und dem Herzen! Danke für Deinen wunderbaren, zornigen ( mit Recht!!!) Kommentar! Wir müssen zusammenhalten gegen Willkür und totalitär anmutende Kontrolle! Denn die Einschränkung der Bürgerrechte, die "Mutter Staat" sich jetzt gegenüber uns rausnimmt..ist erst der Anfang!!!

15. Mar 2015Antworten

Wow...find ich eine tolle Idee! Eine echte Frauenpartei...nicht dieses moralinsaure Getue der sogenannten Feministinnen! Ich bin auch für Gleichberechtigung und engagiere mich seit Jahren beruflich dafür...aber ich möchte nicht, daß "Andere" mir erzählen, wie ich zu leben habe!

15. Mar 2015Antworten

Das ist halt unser ja so tolles Deutschland...immer und immer mehr Überwachchung Man war mal froh das es die DDR nicht mehr gibt mit ihrer Überwachung der Bürger hier wird es immer schlimmer und noch viel mehr so kommen.

17. Mar 2015Antworten

Ich hab mal eine WIssensfrage: Wie soll diese "Zwangsregistrierung" ausgestaltet sein? Welche Behörde erhebt die Daten? Wer hat Zugang? Frauenpartei ist eine schöne Idee. Es gab bei Wahlen immer mal wieder Frauenparteien, meist mit feministischer Ausrichtung, die fast keine Stimmen ergattern konnten. Was wir bracuehn ist eine Freiheitspartei. Sexuelle Selbstbestimmung gehört für mich zu den elementaren Menschenrechten. Momentan erdreistet sich eine kleine Minderheit, uns ihre Regeln aufzuerlegen. So wie im Mittelalter die Kirche.

17. Mar 2015Antworten

Nein ,lieber Dalai Lama..hier wird nicht zu Schwarzarbeit aufgerufen...sondern auch wir, die Frauen, die hier aktiv sind, haben ein Recht auf Bürgerrechte und Diskretion...Denn: Beim Finanzamt haben sich did Meisten von uns ja ordentlich angemeldet...und das ist ja auch natürlich vollkommen in Ordnung...! Es geht aber um etwas Anderes, viel Grundlegenderes: Es geht um einen fundamentalen Eingriff in did Bürgerrechte, die das neue Gesetz unter dem Deckmantel, die Frauen schützen zu wollen, wagt! In Zukunft soll es so sein, daß alle Frauen, die ihre erotischen Dienste anbieten, in einer zentralen Prostituierten-Datei erfaßt und registriert werden sollen...inclusive eines Prostituierten-Ausweises plus Lichtbild, der jederzeit mitzuführen ist...und jede Veränderung des "Arbeitsplatzes" ist sofort zu melden...diese Registrierung und der "Ausweis" kommt einem Zwangs-Outing gleich...denn die Unterlagen dazu werden natürlich u.a. auch an die Privatadresse geschickt...was das bedeutet, brauch ich niemanden zu erzählen...für Familie, Partner, Arbeitgeber...!!! Noch ein Wort: Es wäre ja wunderbar, wenn wir zu unserer Tätigkeit als Escort stehen könnten...aber leider zeigt die Realität, daß das in den meisten Fällen das gesellschaftliche und berufliche Ende bedeutet...von den Folgen für Liebe und Partnerschaft garnicht zu reden...es gibt ja genug Fälle, wo Frauen zwangs-geoutet wurden...so wie letztes Jahr die nette junge Frau in Bayern....niemand im Dorf spricht mehr mit ihr, sie darf nicht mehr im Kirchenchor und in der Gemeinde arbeiten, wurde unter einem Vorwand gekündigt...und ihre Kinder haben keine Freunde mehr...sie hat alles verloren und hat das Dorf verlassen ( müssen )...also, zu sagen: Outet Euch...das ist 1. bei dieser gesellschaftlichen Bigotterie nicht möglich...und 2. meine ich: Jeder hat auch ein Recht auf Privatleben und Diskretion...dazu gehören nun mal auch und vor allem erotische Dinge...dieses Recht gilt nur beim Finanzamt nicht, da es ja pekuniäre Angelegegenheiten betrifft! Ansonsten habe ich ein Recht auf Diskretion! Apropos: Dann müßte FRAU natürlich auch erwarten, daß die Herren sich outen...ui, das wäre aber lange Liste...wieviele Ehen und gesellschaftliche Reputationen wären damit ruiniert????!!!! Es gibt aber ein Recht auf Privatheit...ich möchte keine "gläsernen" Menschen...und will auch keiner sein!

17. Mar 2015Antworten
ishtar1

@marie-rose Und liebe Männer, auch Ihr müßt anfangen, Euch dagegen zu wehren. Ich weiß, daß ist schwer, denn nach wie vor kann es sich kaum jemand leisten, sich zu "outen"! Aber wenn Ihr weiter die charmanten kleinen Adressen wollt...mit all den netten, wunderbaren "non-profi"-Frauen..dann müßt auch ihr dafür einstehen und Position beziehen! Ich sage schon jetzt: Danke an Jeden, der den Mut hat, daß auch öffentlich zu tun!!! Unterschreibe ich zu 100%! Man sieht in der Öffentlichkeit immer nur die Frauen! Mutige Männer braucht das Land !

17. Mar 2015Antworten

@ soft - lady: Bin nicht gank konform mit Dir wenn Du schreibst dass Vater Staat bereits das Gehalt des Mannes besteuert hat und er somit sein Geld ausgeben kann für unsere Dienste oder es verbrennen kann ohne nachzufragen! NEIN WIR SIND EINE ANERKANNTE DIENSTLEISTUNG & wer das Eine will, muss das andere mögen --> wenn wir Escorts als legale dienstleistung anerkannt werden wollen, müssen wir uns auch bewusst sein dass wir unsere ARBEITSENTGELTE versteuern müssen - wer das NICHT einsieht weil er / sie sich als "Hobbydame" sieht, braucht sich auch nicht darüber zu beschweren dass unser Berufszweig stigmatisiert wird. Ich denke mir - sorry - dass die meisten Frauen (prozentual; ohne jemanden Bestimmtes anzusehen) KEINE Steuern zahlen und DAHER Vater Staat sich nun nicht mehr auf der Nase rumtanzen lässt - was ich durchaus verstehen kann denn dieses Geld fehlt einfach (wie bei Hoeness seiner Hinterziehung!) und da JEDER Arbeitnehmer Steuern zahlt, warum nicht auch WIR?! Sich immer abzuducken hinter dem Begriff "Hobbydame" und eigentlich verdiene ich ja hier nur mal 100 € dazu - das ist auch schjon ziemlich abstrus!

17. Mar 2015Antworten

Was Marie in ihrem Blog geschrieben hat, geht es um die Damen die es sich aus verschiedensten Gründen nicht leisten können sich offiziell registrieren zu lassen. Was hat das denn bitte mit dem Hobbydamen zu tun, wobei wir ja auch alle wissen dass das eine Werbestrategie ist ;) Sind jetzt die Kolleginnen schuld die nicht 24x7 anschaffen gehen? Verstehe ich nicht. Niemand kann von einer Dame erwarten den Wowi zu spielen, wenn sie damit rechnen muss deshalb ihre Lebensgrundlage zu verlieren! Mary beschreibt doch sehr schön wie zunehmend die netten Bordelle kaputt gehen, aber das interessiert die meisten hier eh nicht, weil sie zu "Hobbydamen" gehen, die zu Hause anschaffen!

17. Mar 2015Antworten
ishtar1

Richtig die illegal arbeitenden Damen haben nicht die horrenden Kosten der legal arbeitenden Damen , stampfen aber die Preise in Grund und Boden.

17. Mar 2015Antworten

Also ich kann es nur für Berlin sagen..hier ist es praktisch nicht möglich "am Staat vorbeizuarbeiten"...den die Herren - und wenigen Damen - vom Finanzamt kommen regelmäßig...und alle Ladies die ich hier kenne versteuern brav und saftig...denn es ist ja nicht nur die Einkommenssteuer, sondern von jeder Einnahme 19% Umsatzsteuer...aber das war ja eigentlich garnicht das Thema...!!! Also, bitte, bitte haut nicht wieder in die Kerbe, die Frauen würden nicht versteuern...das stimmt einfach für die große Mehrheit nicht ( mehr!)...nein, es geht um das "Zwangs-Outing" durch Prostituierten-Ausweis, zentrale Bundes-Prostituierten-Datei und Zwangsregistierung...ich denke, wir alle würden gerne zu dem stehen, was wir tun..und womit wir ja auch vielen Menschen/Männern Freude machen...aber man kann doch nicht ernsthaft erwarten, sich dafür das ganze Leben und den Beruf, die Familie, die Beziehung zerstören zu lassen...außerdem sollte jeder Mensch immer noch selbst entscheiden können, wieviel Er/Sie von sich in der Öffentlichkeit preisgibt...Fakt ist jedenfalls in Berlin...das "drohende" Prostitutionsgesetz zeigt bei den kleinen Kuschel-Adressen schon Wirkung...es wird für die immer schwerer, nette Frauen zu finden, die "nebenbei" als Escort arbeiten...Viele werden deshalb bald schließen müssen, weil die Teilzeit-Escorts in die Anonymität von Hotels, Portalen und Privattreffen "abtauchen"...nicht aus Angst vor dem Finanzamt, sondern weil sie nicht eine Kartei in der Prostituierten-Datei inclusive Polizei-Überwachung sein möchten!!!

17. Mar 2015Antworten
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