Fällt euch eigentlich auch öfter mal auf dass die Zeit in der wir leben immer mehr von spitzen Ellbögen voll ist?
Woran liegt es nur dass vielen Menschen sooo extrem viel dran liegt um Alles in der Welt in jedem Belang recht zu haben?
Geht es in Wirklichkeit gar nicht darum was wirklich ist sondern werden einfach Gründe gesucht zu streiten?
Warum aber wird Streit gesucht? Fühlt man sich wirklich selber grösser wenn man den Anderen kleiner macht?
Ist es wünschenswert wenn es fast nirgends mehr um die jeweilige Sache selber geht sondern nur noch um das Suchen von Möglichkeiten zu widersprechen, auch wenn das rein gar nichts mehr mit der Grundaussage des Gegenständlichen zu tun hat?
Das sind Fragen die ich mir immer öfter stelle in immer ungemütlicher werdenden Zeiten wie diesen.
Man fragt bspw nach einem guten Ort für ein Picknick und wird sofort in einer Antwortflut belehrt über Ernährung, über Luft und Umweltverschmutzung, über die Art und Weise wie unverschämt man doch die Frage formuliert habe, über die Verschwendung ein Picknick zu machen während andere sich das nicht erlauben können usw. Nur um Eines geht es ganz sicher nicht bei all den Antworten, nämlich um eine Antwort auf die eigentliche Frage.
Ich halte es da mit Konstantin Wecker der mal in einer Textpassage sagte "jeder Deutsche (das ersetze ich mal mit *jeder Mensch*) ist ein Lehrer und ein Freizeitpolizist" ...
Gehen wir doch endlich wieder mal ein wenig mehr aufeinander zu, seien wir einander eine Hilfe, bieten wir Verständnis und Toleranz, ich bin fest davon überzeugt dass diese Welt dann sehr schnell ein gutes Stück wärmer und noch lebenswerter ist.
In diesem Sinne:
Habt eine gute Zeit

