Ob jemand dem anderen Geschlecht als erotisch attraktiv vorkommt, hängt mit seinem Lebensstil zusammen. Umso mehr eine Person genießen kann, desto mehr ist sie in der Lage, Sex intensiv zu spüren. Da das Leben endlich ist, nutze ich jede sich anbietende Chance, um mich des Momentes zu erfreuen.
Und da mir haute cuisine zusagt, nehme ich mir Zeit für Restaurants und probiere Speisen. Ein Spruch besagt, das Essen sei der Sex des Alters. Auch in meinem Alter kann ich Nuancen genießen. Und es erregt in mir sinnliche Gefühle, wenn ein Biss in meinem Mund schmilzt. Er hinterlässt einen wohlschmeckenden Abgang, den ich mit Schluck Wein zu einem explosiven Erlebnis steigern lasse.
Vor kurzem war ich in einem französischen Lokal in Frankfurt und durfte dort eine gegarte Artischocke verkosten. Auf den ersten Blick scheint diese Gemüseart nichts Besonderes. Einer von Ernährungstipps, die es in Fülle gibt.
Diese Artischocke war einer anderen Art. Sie ähnelte einer exotischen Blume. Auf dem Porzellanteller liegend, schimmerte sie gelb und golden in den Strahlen des Sonnenunterganges. Um ihren Kern zu erreichen, durfte ich ein Blatt nach dem anderen sorgfältig entfernen. Ich tunkte die Blätter in einer würzig schmeckenden Soße, saugte sie anschließend ab. Es ging vor sich hin, bis sich das Innenleben von der Artischocke meinen Augen offenbarte.
Dieses Vorgehen erinnerte mich daran, wie ein Gentleman eine Dame auspackt und ein Kleidungsstück nach dem anderen von ihr entfernt. Er kann ihre Haut, ihren Duft und ihre Nässe spüren.
Das Innere von der Artischocke war weich und hatte einen leicht nussigen Geschmack. Toll in Kombination mit leuchtendem Roséwein aus der Provence.
Ich trinke einen Schluck auf das Schöne. Und auf Wollust, die uns alle auf diese Webseite bringt!


Und wie heißt die Restaurantempfehlungen?
Restaurant kenne ich auch nicht, aber einen extrem leckeren Dipp für die Artischocke könnte ich liefern: 1 kleine Zehe vom frischen Knoblauch sehr fein schneiden, nicht quetschen oder hacken, und in einer kleinen Schale mit Olio Verde bedecken. 500g Speisequark mit etwas Milch glatt rühren, 1 kleine Schalotte in sehr feine Würfel schneiden, frische Blattpetersilie, etwas Liebstock, Schnittlauch, Kresse und wenig Kerbel fein hacken und in den Quark rühren. Etwa ein bis zwei Stunden im Kühlschrank ziehen lassen und vor dem servieren, die Schalottenwürfel, Olio Verde und den Knoblauch dazu geben, mit etwas Meersalz und frischen Pfeffer abschmecken, fertig.
Das Restaurant heißt übrigens Knoblauch, es ist ein gastronomisches Highlight in Frankfurt. Auxilius, Dein Rezept hört sich toll an. Ich kann nicht viel mit Speisequark anfangen, da ich wenig Kuhmilchprodukte konsumiere. Diese Soße war pflanzlich, leicht und sommerlich.
Okay, dann würde ich etwa 4 Esslöffel guten Balsamico mit feinen Würfeln von einer halben Schalotte reduzieren. Passieren und abkühlen lassen. Das Olio Verde und der Knoblauch wie gehabt, aber jetzt 100ml Olivenöl. Frischer Majoran grob gehackt und zum binden kein Eigelb, da ich da ein weiteres Problem vermute, sondern 4 Esslöffel Kokoscreme, keine Milch,die ist zu dünn. Abschmecken mit Meersalz, Chili und etwas Abrieb von einer Limette. Für die asiatische Variante, kein Balsamico sondern eine gute Sojasauce reduzieren, mit Zitronengras statt Schalotte, Meersalz entfällt und etwas mehr Chilli verwenden, für die Farbe zwei Messerspitzen Kurkuma, den Majoran durch frischen Koriander ersetzen und Olio Verde durch Sesamöl, Knoblauch bleibt natürlich.
Es hört sich sehr lecker an. Du kannst eine Frau richtig gut verwöhnen. Ich bin übrigens keine Vegetarierin, wie mein vorheriger Post vermuten lässt. Ich bin einfach der Meinung, dass der menschliche Körper Kuhmilchprodukte nicht so gut abbauen kann. Dazu kommen auch Hormone, die dort enthalten sind. Feines Essen hat etwas sehr Erotisches an sich!
Kuhmilch halte ich auch für schädlich, da bekommt man Diabetes und Allergien von. Kuhmilchprodukte halte ich jedoch für unbedenklich bis extrem lecker. Viele davon sind auch viel geeigneter als Nahrung für uns. Ganz einfach weil ein großer Teil der Inhaltsstoffe von Kuhmilch, für das menschliche Verdauungssystem gar nicht zugänglich ist. Bei Käse z.B. und dazu gehört übrigens auch Quark, sieht das schon etwas anders aus. Allerdings gibt es sehr viele Menschen die Kuhmilchprodukte generell nicht vertragen. Nur wenige Menschen in Asien und Afrika haben kein Problem mit Milchprodukten. Was die Hormone betrifft da gibt es in Käse natürlich auch schädliche Wachstumshormone, es gibt aber auch die Aminosäure Tryptophan aus welche wiederum Serotonin produziert wird. Ich vermute, wie so oft macht die Dosis das Gift. Ein Comté aus traditioneller Produktion, der ausschließlich aus Rohmilch von frei laufenden Hochalmrindern produziert wird und 36 Monate in natürlichen Höhlen gereift ist, nicht in Klimaschränken, oder steriler Umgebung, kann in Maßen einfach nicht ungesund sein. Ganz einfach weil er so gut schmeckt, dass er nicht nur Serotonin, sondern auch Dopamin produziert. Da ich fest genug daran glaube, muss es auch wirksam sein. Ich glaube schon die Zubereitung von gutem Essen, hat sehr viel mit Leidenschaft zu tun.
Sehr gerne! In meinem Leben spielt der Genuss eine wichtige Rolle. Und ich möchte dieses wunderbare Gefühl auch mit anderen Menschen teilen.
sehr genussvoll geschildert...wie auch dein profil höchsten genuss verspricht.....die vorstellung lässt mich bereits jubilieren.....die lust an leib und speise lässt die seele in glückseligkeit schwelgen.... mit dir zu speisen und dich dann zu geniessen verspricht wahre wonnen und momente der vollendung zu spüren.... lg tom