Die Jahre bei einer Escort-Agentur waren ein geschützter Garten, dessen werde ich mir bewusst. Ich möchte nicht zurück und genieße die Freiheit der Unabhängigkeit, die mir diese Plattform bietet. Und doch staune ich über so manches.
Kürzlich habe ich einen Blog geschrieben, dem Kaufmich einen prominenten Platz eingeräumt hat. Die Diskussion, die dieser ausgelöst hat, überraschte mich und die Anfeindungen betrüben mich. Zu meinen Berichten will ich mich hier nicht mehr äußern. Ich habe bereits gesagt, dass mir die Ausführlichkeit oft zu weit geht. Dass jedoch meine Bilder in Frage gestellt werden, man/frau mich glattweg als Fälschung bezeichnet, das macht mich betroffen. Schade, denn eigentlich gibt es hier für jede Frau im Rahmen ihres Profils ein Spielfeld, ohne dass die Profilierung über Anfeindungen und Vorwürfe erfolgen müsste.
Ein anderes Thema. Vor einigen Tagen war ich mit einem Mann, der offensichtlich eine größere Portion Viagra eingenommen hatte vor unserem Treffen. Sein bestes Stück stand hart und steif, egal ob stimuliert oder nicht. Das ist für mich ein echter Lusttöter.
Für mich bleibt ein wichtiger Teil des Lustspiels zu sehen und spüren, welche Zungenberührung, welche Stimulation, welcher Rhythmus meinen Partner erregt, auf was er reagiert, was ihn am meisten erregt. Hände, Finger, Brust, Haare, es gibt so viel, was unterschiedliche Erregungen auslöst. Wenn das Ding einfach bei allem, egal womit stimuliert, egal wo es eindringt, einfach wie ein Stock steht, dann ist es kein Spiel mehr, sondern einfach ein Akt des Befeuchtens, ein Akt des Penetrierens.
Eigentlich müsstet ihr Männer das doch auch so sehen und uns zutrauen, dass wir euch ohne die Einnahme von Hilfsmitteln erregen und von Höhepunkt zu Höhepunkt führen, im Kopf, im Bauch ... und im Schwanz.
LG
Eleonora

