Ein langjähriger Besucher kam wieder zu mir und man entwickelt ja seine gewissen Vorlieben. Aber da ich nie wirklich Buch führe, was ich mit wem konkret gemacht habe, können sicherlich immer wieder Wiederholungen kommen oder ich komme auf andere Gedanken.
Und so passierte es, dass ich eben zum ersten Mal den Besucher komplett fixierte. Nicht nur die optischen schnellen Seilbondages, sondern mir so überlegte, dass er eben sich wirklich nicht bewegen kann. Also wurde er von mir nicht nur am Rumpf und den Extremitäten gefesselt, sondern auch vom Kopf her unbeweglich gemacht und bis hin zum großen Zeh.
Natürlich war es überraschend für ihn, da er es so noch nicht von mir erlebt hatte und er ruckte und rückte sich immer wieder in Position.
Ich spürte förmlich, dass er Unbehagen hatte, aber da es eben auch dieses große Vertrauen zwischen uns gibt, ließ er sich irgendwann doch fallen.... gezwungenermaßen, was hätte er auch anderes machen sollen.
Entsprechend seiner Neigung habe ich ihn dann begonnen sanft zu berühren, immer weiter den ganzen Körper zu streicheln, bis ich dann eben auch sein leichtes Zucken bemerkte. Gut, dass er mich nicht in dem Moment über die Spiegel angesehen hat, dann hätte er wieder meine Mundwinkel gesehen, denn ich konnte mich nicht mehr zurückhalten und musste ihn unbedingt wieder kitzeln.
Und er juchzte, lachte, zuckte... aber er konnte mir dieses Mal wirklich nicht entkommen. Da er aber in seiner Gefühlswelt auch gleichzeitig den "schmerz" mag, ist er natürlich eines meiner Lieblingsspielzeuge. Denn ich mag es eben, wenn ich mit der einen Hand kitzele und dann mit der anderen Hand einen saftigen Hieb gebe und er darauf reagiert, erschrickt und meinen Handabdruck auf seinem Oberschenkel hat.
Kurzum, ich selber muss mich zusammenreißen, dass ich die Zeit nicht vergesse, da es schlicht und ergreifend für mich ein Genuß ist. Wie schön, dass auch die Chemie zwischen den Menschen beim Spiel passt, vor allem, wenn man eben Extreme mag und man sich so einig ist.

