Heute bin ich aus einem märchenhaften Traum erwacht...LEIDER durch das Klingeln des Festnetzes --> wie KANN es auch anders sein: meine Mutter!
Es grenzt schon an Berechenbarkeit dass ich aus WUNDERSCHÖNEN Träumen IMMER wachgeklingelt werde wenn ich GERADE an der besten Stelle bin *grrrrrr* während ich in Albträumen immer allein gelassen werde & darauf hoffen muss dass ich "von selbst" wach werde & begreife "Oh mein Gott, das war zum Glück "nur" ein Traum!".
Da mein nächtliches Seelen- Leben zu 80 % aus Albträumen und zu 10 % aus Träumen besteht an die ich mich glücklicherweise nicht mehr erinnern kann und die erinnerbar - positiven Träume also in der extremen Minderheit sind, war es ein absoluter Genuss heute früh so GLÜCKLICH wach zu werden...
Der Traum - ein erotischer Traum - fühlte sich so real an als hätte ich ihn wirklich "haunah" erlebt ;-)
Ich träumte dass ich in der Praxis meines Lieblings - Arztes war (in den Dok bin ich seit nunmehr 3 Jahren parallel - verliebt* "parallel - verliebt = in den Dok verliebt obwohl ich zeitgleich andere Romanzen hatte*)und es war so ein langes Sprechzimmer, in der Form eines Schlauches. Man hatte quasi das Gefühl dass Sprechzimmer an Sprechzimmer waren, so wie eine Gemeinschaftspraxis von verschiedenen Ärzten.
Seltsamerweise war das Sprechzimmer des nächsten Arztes offen aber der Kollege von meinem Dok wirkte 20 m weit weg.
Mein Arzt des Vertrauens redete mit mir an seinem Schreibtisch & wir wirkten sehr vertraut & harmonisch miteinander, fast wie Freunde statt eines Arzt - Patientin - Verhältnisses...
Alles war besprochen & so stand ich auf um mich zu verabschieden als ich aus dem offenstehenden Sprechzimmer seines Kollegens hörte: " Mein lieber Stefan, machst Du wieder mit Deiner Patientin rum?!" was totaler Quatsch war denn wir verstanden uns zwar gut aber wenn, dann flirteten wir nur mit Nettigkeiten statt mit realen Grapsch - Attacken...
Ich wollte etwas freches erwidern doch mir fiel absolut nichts ein was ich dem bösen Kollegen zur Verteidigung meines Doks hätte entgegen schmettern können, also dachte ich in ner absoluten Schnellschuss - Reaktion: "Wenn der Kasper nebenan sowieso denkt, wir hätten was miteinander da wir uns so gut verstehen, dann kann ich dem Affen ruhig Zucker geben und das Image des notgeilen Arztes nähren" und ich ging wieder auf Stefan zu und gab ihm ein zartes Küsschen auf seine Wange. Dabei registrierte ich erst WIE SINNLICH der Typ duftet - so ein leckeres Parfum hatte er aufgetragen...eine Duftnote, so hauchzart als wäre der edle Duft eine die mich willenlos macht. Zum letzten Mal hab ich jenen betörenden Duft beim Friseur meines Vertrauens eingesogen, immer dann wenn mir eine Kopfhaut - Massage mit nem fruchtigen Shampoo bevor steht in das man am liebsten rein beißen möchte weil es so animalisch nach Papaya oder Granatapfel "schmeckt".
Jedenfalls machte mich Stefans Duft total kirre...ich konnte nicht anders & dachte "Wenn ich schon den Wangenkuss gewagt habe, kann ich auch gleich weiter machen und kuschelte mich an seinen Körper, eine Hand umfasste seine Taille um ihn ganz nah an mich zu pressen (und NICHT entkommen zu lassen!), mit der anderen Hand streichelte ich sanft seinen PO...
...seine Augen sahen mich an, extrem tief und wissend WAS jetzt geschehen würde.
Schon spürte ich seine Zunge an meiner, ich presste mich noch enger an seinen Körper als wolle ich ihn verschlingen wobei ich seine Beule in der weißen Hose fühlte, was mich dazu verleitete mein links Bein im Stehen an seinen Po zu heben sodass ich nun nur noch einfüßig aber recht sexy mit ihm da stand.
Er hauchte mir zart ins Ohr "Du glaubst gar nicht WIE LANGE ich Dich schon begehre...immer wenn Du bei mir in der Sprechstunde warst, wollte ich über Dich herfallen!" was ich mit einem glucksenden Ton quittierte und Stefan mich mit "Pssst, wir müssen doch leise sein!" ermahnte.
Seine Hände glitten unter meinen Pulli woraufhin sich meine Brüste gleich herrlich aufrichteten und ich wieder ein Stöhnen unter drücken musste. Ich glitt wie beiläufig kurz über seinen Schritt ehe Stefan sagte: " Wir sind schon zu lange im Sprechzimmer, Du musst jetzt gehen aber wir sehen uns heute Nachmittag - ich kann es kaum noch erwarten an der Stelle wo wir aufgehört haben, weiter zu machen. Hast Du um 15 Uhr Zeit? Kennst Du die kleine Lichtung nahe Lichterfelder Weg? Dort treffen wir uns. Sei bitte pünktlich & lass mich nicht so lange schmoren!"
Ich verließ das Sprechzimmer beseelt & leicht als wäre ich ein Heißluftballon. Nur mit Not konnte ich einen Freudensprung unterdrücken als ich wieder ins Wartezimmer zurück ging. "Bloß nicht so welt-entrückt grinsen!" ermahnte ich mich selbst und täuschte als ich merkte dass ich dennoch grinse, eine Hustenanfall vor.
Ich ging zur Praxis - Anmeldung und verlangte meine Chip - Karte zurück weil die Behandlung ja vorüber sei & dachte so bei mir: "Wenn die schwestern & die hier wartenden Patienten nur wüssten WAS gerade im Sprechzimmer passiert ist und dass ich ihrem Dok heute Nachmittag im Wald eine große Freude bereiten werde!" da spürte ich "seine" Anwesenheit im Wartezimmer. Stefan war mit raus gekommen, stand direkt hinter mir um seiner Sprechstundenhilfe am Counter irgendetwas bezüglich einer Kranken- Akte zu befehligen und er kam so dicht an mich heran dass mir schon wieder die Nackenhaare zu Berge standen. "Verdammter Mistkerl" dachte ich noch. "Der wird heute noch zu leiden haben dass er mich so in Verlegenheit bringt, vor allen Menschen im Wartezimmer so dicht an mich heran zu schleichen!" und ich malte mir schon in Gedanken aus dass ich ihn im Auto extrem lange reiten würde & seinen Höhepunkt jedesmal in letzter Sekunde abbremsen würde durch innehalten in der Bewegung...er sollte mir schwören mich NIE WIEDER so zu provozieren dass ich mit meiner Gier nach ihm in der Öffentlichkeit haushalten muss...
GERADE im schönsten Moment also wurde ich durch das verfluchte Telefon geweckt.
Also war es wohl doch wieder ein ALBTRAUM ;-/

