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Wer`s glaubt??? Das schwedische "Wohlfühl-Märchen"!

Vor kurzem hatte ich die Chance, mich beruflich für ein paar Tage in Schweden aufzuhalten ( wohlgemerkt in bürgerlich-beruflicher Mission, nicht mit "erotischen Absichten" )- und so konnte ich also einmal "undercover" und in aller Ruhe hinter die schwedische Wohlfühl-Fassaden schauen...

Denn keiner der Menschen, die ich dort traf, ahnte natürlich, daß ich in Deutschland mit Leidenschaft mein "Doppelleben" zwischen KM und Medien-Business lebe...und eben auch ein bißchen eine "S-Expertin" bin!

Und so nutzte ich den Vorteil "viel und unschuldig" zu fragen, wie das dann wäre mit diesem "schwedischen Modell" - und meine eifrige "Schein-Heiligkeit hat mir doch viele interessante Erkenntnisse beschert!

Kurz nochmal zur Erinnerung:

Bei unseren nördlichen Nachbarn ist ja bekanntlich seit 1998 das sogenannte "schwedische Modell" in Bezug auf Prostitution Gesetz...und seitdem für viele Feministinnen mit "Moralapostel-Touch" weltweit DAS Vorzeige-Modell, um der Prostitution endlich den Garaus zu machen...und die armen geknechten Frauen zu befreien!

Diese "schwedische Befreiungsmodell" sieht vor:

1. Männer, die sexuelle Dienstleistungen "kaufen"... werden strikt bestraft und verfolgt ( bis hin zu "Umerziehungs-Kursen und öffentlichem Outing via Internet-Pranger!

Ja, das ist wirklich real - Orwell läßt grüßen! )

2. Die armen, entrechteten Huren, "die ja alle nicht wissen was sie tun" ( Original-Ton der damals zuständigen Frauenministerin ) werden zwar nicht justisch verfolgt!

Aber: Sie tun eben trotzdem etwas Kriminelles - weil Prostitution ja verboten ist.

Diese Frauen haben deshalb mit erheblichen existenziellen Folgewirkungen zu kämpfen:

Und so sieht das in der Realität aus - wie mir Sozial-Arbeiterinnen erzählten - die trotzdem "alle" das Gesetz bejahen:

Sie finden es tatsächlich ganz normal, daß diese "armen" Huren, wenn sie tatsächlich weiter ihrem "Job" nachgehen wollen...zum Beispiel laut schwedischem Gesetz in ihrer Wohnung gekündigt werden können und damit obdachlos werden, daß ihnen das Erziehungsrecht für ihre Kinder abgesprochen wird...und daß sie natürlich auch keine Möglichkeiten haben, offiziell in einer Wohnung "zu praktizieren"!

Das heißt sie sind gezwungen, in gefährliche, ungeschützte Bereiche, wie Strasse, Wald, Parkplatz etc. abzuwandern...

Zudem - so sagte mir eine Stockholmer Psychologin, die viel mit betroffenen Frauen arbeitet, ganz vertrauensvoll:..."täten ihr die Frauen zwar schon leid...weil die netten Männer viel zu viel angst hätten, in Schweden noch zu einer Escort zu gehen und lieber ins Ausland reisen...während die "krassen, nicht netten Männer, die sich auch um Gesetze und Outing nicht scherten" seitdem vermehrt die "Kunden" seien...und das auch noch ausnutzten, um Preise zu drücken und "unsafer" Praktiken einzufordern...!"

Aber das Fazit der Psychologin:

"Diese Frauen sind halt unbelehrbar - und ihr Lebenswandel entspricht nicht unserer gesellschaftlichen Norm. Dann müssen sie eben auch mit den Folgen leben!"

Zusammengefaßt aus vielen Gesprächen heißt das für das "schwedische Modell":

Die Frauen können, wenn sie als Hure geoutet sind, Wohnung, Job und Familie verlieren...weil der schwedische Staat sie nicht mehr schützt in ihren Bürgerrechten...

Die Frauen sind auf weniger...und vor allem weniger nette Männer angewiesen! Die "Guten" tauchen also ab, die "Bösen" werden zum Standard!

Die Frauen dürfen zudem keine Werbung machen...also auch nicht selbstbewußt über ihre erotischen Vorlieben und Interessen aufklären und müssen eher "nehmen, was kommt"!

Und es ist für die schwedischen Huren auch nicht ratsam, wenn sie in Not sind oder bedroht werden, Polizei oder andere Ämter zu kontaktieren, da sie dann ja automatisch in die "Erfassungs-Maschinerien" geraten und mit aller Staats-Macht zum Ausstieg bewegt werden sollen...siehe Folgewirkungen weiter oben...Verlust von Wohnung,Job etc.!

Das macht die Frauen damit ziemlich schutzlos...der "Teufelskreis" schließt...denn wer schutzlos ist, gerät schnell in die Fänge brutaler "Beschützer"...genau das, was das Gesetz angeblich bekämpfen will...

Und so sieht auch zudem auch keine selbstbestimmte Sexualität zwischen erwachsenen Menschen aus...die Frauen im pay-sex sind mehr denn je in der echten Opferrolle durch das vermeintlich befreiende Gesetz!

Das "schwedische Modell" ist - so hörte ich auch immer wieder... ein sogenanntes Konsens-"Wohlfühl-Modell"!

Etwas typisches für "schwedisches Weltdenken"!

Das heißt, in der schwedischen Gesellschaft ist es weniger üblich als in Deutschland, kontroverse Themen zu diskutieren.

Deshalb sind die oft verheerenden Folgen für viele Frauen, die jetzt im Geheimen trotzdem weiter als Hure arbeiten, auch seit 1998 KEIN Thema mehr in der schwedischen Öffentlichkeit.

Bis heute hat die schwedische Regierung auch KEINE einzige Studie zu den Folge-Wirkungen ihres Gesetzes erstellt!

Und es gibt auch kein Forschungs-Institut, das es gewagt hätte, dieses Thema aufs Tapet zu bringen:

Denn wer in Schweden auch eine nur im Geringsten an der Abolitions-Politik zweifelnde Position äußert, macht sich verdächtig, ein Prostitutions-Befürworter, Anti-Feminist und sogar Frauen-Feind zu sein! Mit schwerwiegenden Folgen wie Karriere-Knick, öffentliche Diffamierung...eben der "gesellschaftliche Tod"...

Welche/r Forscher/in, Journalist/in, Politker/in würde das wagen?

Wenn das nicht die perfekte Gedanken-Kontrolle ist!

Die einer Demokratie eigentlich unwürdig ist!

Es wird einfach nicht mehr gedacht oder gefragt, was nicht der sogenannten Mehrheits-Meinung entspricht!

Oder was für Mehrheits-Meinung gehalten wird!

Denn wer will wirklich wissen, was Mehrheits-Meinung ist, wenn keiner sich mehr traut, über etwas zu sprechen, was vermeintlich nicht der Norm der selbsternannten Moral-Aufseher entspricht???

Zumal ja leider auch in Schweden - wie meistens auch in Deutschland - vor allem nur ÜBER, aber nicht MIT betroffenen Frauen gesprochen wird.

Das Fazit meiner "schwedischen Studien":

Es ist ein bizarres, verlogenes schwedische "Wohlfühl-Märchen", daß Realitäten einfach ausblendet, wenn sie nicht in das eigene Weltbild passen!

Daraus resultiert die Erkenntnis, daß eine freie selbstbestimmte Sexualität und ein Miteinander der Geschlechter in allen erotischen Bereichen nur möglich ist, wenn eine Gesellschaft damit leben kann, auch offen Probleme zu benennen!

Und nicht per se...wie im schwedischen Fall in Bezug auf Prostitution betroffene Menschen...

wie im Falle der Männer - als "krank und übergriffig"...

oder wie im "Falle der Frauen - als gestört, unterwürfig und Dauer-Opfer" diffamiert!

Wir sollten deshalb hier in Deutschland die Wirklichkeits-Ausblendungen um das sogenannte "schwedische Modell" genauer und intensiver denn je anschauen.

Denn weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit ( von ein paar kleinen Artikeln abgesehen ) hat sich seit dem Sommer 2019 ein vermeintlich moralisch-engagierter Arbeitskreis gebildet, der UNS Frauen hier nun endlich wirklich retten will!

Ob wir wollen oder nicht! ( Ich empfehle dazu auch die Podcasts vom "Amnesty international" oder den Twitter-Account der wunderbaren Hetäre "Salome Balthus"! )

Jedenfalls:

Dieser Arbeitskreis der "Moral-Apostelinnen" ( so nenne ich sie! ) mit relativ großer Öffentlichkeits-Wirkung will jetzt vorgehen gegen die bösen, bösen Männer, die ihre Triebe immer noch nicht im Griff haben und sich einfach "willenslose Frauenkörper kaufen"...und diese Kerle endlich zu Kriminellen machen!

Die "Moral-Hüterinnen von eigenen Gnaden" fordern deshalb für kommendes Frühjahr ein Gesetz, daß das "schwedische Modell" zum "deutschen Modell" machen soll, zu verabschieden!

Inclusive der Aberkennung wichtiger Grundrechte für die vielen Männer und Frauen, die hier bei KM und anderen Foren selbstbestimmt und selbstbewußt ihre Leidenschaften leben!

Denn mit dem "schwedischen" Modell in Deutschland gäben wir dann auch einen Teil unserer Bürgerrechte ab:

Unverletzbarkeit der Wohnung,
Kriminalisierung unseres Berufs oder unserer Berufung, erhebliche Eingriffe in unser Privatleben,
Zwangs-Outing für Männer UND Frauen,
drohender Verlust der bürgerlichen Existenz durch Job-oder Wohnungs-Kündigung,
gesellschaftliche Stigmatisierung...

Und so kann aus dem vermeintlich schwedischen "Wohlfühl-Märchen" sehr bald ein echter "deutscher Alptraum werden"...!

Deshalb:

Redet drüber, informiert Euch, steht auf, wehrt Euch!

Es geht uns alle an!

Die Bürgerfreiheit ist bereits an so vielen Punkten bedroht...aber genau hier, genau an dieser Stelle... ist der definitive Anfang vom Ende UNSERER so lieb gewonnen Freiheiten!

Und noch ein PS:

All die, die jetzt wieder meinem, sie müßten als "Robin Hood" hier gegen Zwangs-Prostitution und Menschenhandel lange Kommentar - Reden halten...liebe Leute:

Bitte erspart uns das!

Ich habe mit Zwangsprostitution und Menschenhandel nichts zu tun und verabscheue das zutiefst!

Und im Übrigen haben wir bereits Gesetze dagegen...sie müßten nur mal umgesetzt werden....

Das ist aber HIER nicht mein Thema!

Hier geht es um Menschen, Männer wie Frauen, die genau hier ihre "Lust auf Leidenschaft" erwachsen, aufrecht und selbstbewußt ausleben...mit pekuniären Aspekten, keine Frage...aber das diskreditiert uns nicht!

Und deshalb müssen wir für diese liberale Freiheit kämpfen!

Leider bleibt MIR dazu nur das Wort...aber das ist ja schon mal ein Anfang!
Alles Liebe!

Marie-Rose

Vor ein paar Wochen gab es einen Beitrag im Magazin, in dem zwei Damen aus Schweden das ebenfalls so beschrieben haben. Dass das Gesetz nichts bringen würde, war von Anfang an klar, aber Ideologen sind gegen Fakten immun. Ein Prostitutionsverbot, weil es Zwangsprostitution und Menschenhandel gibt, ist ungefähr so sinnvoll, als würde man Küchenmesser verbeiten, weil man damit Morde begehen kann.

11. Dec 2019Antworten

@Marie-Rose - schön heraus gearbeitetes Thema und hoch aktuell. Ein Staat kann viel, er sollte aber nicht zuviel reglementieren. Damit wird vieles in den Untergrund gedrängt und dort ausgelebt, wie von Dir oben schon so schön beschrieben. Dein Aufruf, das wir uns alle (Frauen und Männer) beide sind ja betroffen, wehren sollen, ist ja vernünftig. Ich zweifle aber ehrlich daran, dass man gehört wird. Ihr Frauen könntet Euch ja noch outen, bei den Männern hier wird es aber schwierig. Dann müssten die zugeben, dass sie im P6 unterwegs sind, ich habe da so meine berechtigten Zweifel. Die Lobby im Bundestag wird sich vernünftigen Argumenten kaum öffnen, dass hat dieser bei anderen Themen auch schon nicht getan. Nur immer schön den Schein nach außen wahren, Volkes Wille, dieser steht nur schön verankert im Grundgesetz.

11. Dec 2019Antworten

Ich kann dir nur voll und ganz zustimmen. Dieses Schwedische Model ist eine Katastrophe, für alle Frauen in unserem Gewerbe. Und am schlimmsten für die Frauen, die wie ich, diesen Job selbstbestimmt und gerne machen. Vor einiger Zeit, gab es dazu auch eine sehr Interessante Doku. Wo es genau so beschrieben wird, wie Du es geschrieben hast. Kann ich jedem nur enpfehlen. Ist wirklich sehr interessant. Liebe Grüße. Und toll das Du dieses Thema hier zur Sprache bringst. https://youtu.be/pocwgHezZhA

11. Dec 2019Antworten

Hier nochmal der Link zu der Doku : " Wo Sexarbeiterinnen keine Rechte haben " https://youtu.be/pocwgHezZhA

11. Dec 2019Antworten

Lieber Hagen, danke für Dein positives Feedback...ja, ich würde gerne viel öfter hier bloggen - und habe das bis vor einiger Zeit auch getan... Aber leider ist es sehr anstrengend und Zeit-Intensiv geworden, sich ständig auch mit sehr beleidigenden Kommentaren auseinander zu setzen...und dann oft auch noch persönlich diffamierende Mails zu erhalten! Deswegen habe ich mich weitestgehend wieder auf die direkte Kommunikation zurückgezogen...obwohl das natürlich schade ist! Denn diese ewigen eindimensionalen "Block"-(!)-Werbetexte... "Huch, ich bin gerade so heiss und feucht...und warte nur auf Dich" verleiden einem natürlich schon ein bißchen das Interesse, Blogs überhaupt noch zu lesen! Ich bin immer wieder erstaunt, daß das ja doch irgendwie funktionieren muss - obwohl ich Euch wunderbaren Mannsbilder wahrlich für klüger halte... Zudem ist es auch schwieriger geworden mit einem Blog, der nicht einfach nur die "notgeil & nass "-Thematik aufgreift, überhaupt veröffentlicht zu werden! Ein Beispiel: In der 1. Version dieses Blogs hatte ich en detail beschrieben, wer sich gerade in Deutschland mit wem verbündet, um gegen UNS libertinär lebende Menschen "das schwedische Modell" durchzusetzen. Und obwohl es ja gerade um unsere Freiheit und damit auch um die Zukunft von KM geht, wurde dieser Blog abgelehnt! Ich empfehle deshalb hier den Artikel im SPIEGEL vom 7.7.19: "Frauen in der SPD diskutieren über Sexkaufverbot" ( online einsehbar )- da werden "Ross und Reiterin" genauestens benannt: Die schwäbische Frauen-Moral-Front in der ehemaligen "Partei unseres Vertrauens", die uns arme "KM - Frauen" hier aus der Knechtschaft notgeiler Männer und dem Joch der Prostitution befreien will - ob WIR wollen oder nicht! Die bittere Erkenntnis ist also auch, daß gerade die Partei, die ja immer für sich in Anspruch nimmt, sich für die sogenannten "kleinen Leute" einzusetzen, unsere Freiheiten in diesem Bereich abschaffen und uns kriminalisieren will! Und das sollte auch in Zukunft jeder bei seiner Wahlentscheidung berücksichtigen! Alles Liebe! Marie-Rose

11. Dec 2019Antworten

Genau das ist das Problem - nach Umfragen ist eine Mehrheit von zwei Dritteln der Deutschen NICHT für eine Kriminalisierung der Prostitution...aber fast alle von uns, egal ob Männlein oder Weiblein, können nicht offen dagegen demonstrieren...und das werden die Moral-Apostelinnen der ach so sozialen und demokratischen Partei ausnutzen, und nächstes Jahr versuchen, das schwedische Modell im Bundestag "durchzupeitschen"! Zeigen Ihnen zumindest an der Wahlurne die "rote Karte"...! Wie passend... Alles Liebe! Marie-Rose

11. Dec 2019Antworten

Dieses schwedische dings ohne bums Modell hat schon etwas von Notstandsgesetz und das Andersdenkende mundtot gemacht werden werden sollen ist traurig, aber wohl wahr. Hatte man in Deutschland vor ein paar Jahrzehnten auch schonmal. Letztens disese Auschnitte einer Diskussion entdeckt. ______ Link: https://www.freitag.de/autoren/asansoerpress35/das-nordische-modell-als-loesung _____ Zitat: "Die Volkshochschule Dortmund organisierte anlässlich des Aktionstags (Ende der Gewalt gegen Frauen) gemeinsam mit der Organisation „Terre des Femmes“ einen Vortrag zum Thema Prostitution." Zitat Ende Bei dieser Diskussion gab es zwei bemerkenswerte Aussagen. Erstens diese hier, Zitat: " Auch der 1. Kriminalhauptkommissar Dirk Becker ist aufgrund seiner langjährigen Erfahrung in der polizeilichen Arbeit „eher skeptisch, was das Nordische Modell angeht“. Er fürchte vor allem, dass 25 Jahre gute Arbeit von Polizei und Ordnungsamt und allen Beteiligten dadurch konterkariert würden. Und Prostitution wieder in dunkle Ecken und Hinterzimmer geschoben werde. Becker: „Wir sind generell daran interessiert, dass keiner Frau Leid angetan wird.“ Es habe sich bewährt die Frauen aktiv anzusprechen. Und nach ihnen nach Möglichkeit auch zu helfen. Dirk Becker lobte das schon 2002 in der Stadt eingeführte Dortmunder Modell, das er lieber „Dortmunder Philosophie“ nenne, als praktikabel und zielführend." Zitat Ende Und dann die Reaktion darauf von Ibge Bell, Terre de Femmes Zitat: "„Warum“, fragte sie, „das Nordische Modell nicht hier ausprobieren?“ Zu diesem Behufe wartete sie mit einem Zitat von Albert Einstein auf: „Eine wirklich gute Idee erkennt man daran, dass ihre Verwirklichung von vornherein ausgeschlossen erscheint“. Bell verwies darauf, dass das Nordische Modell nicht nur Schweden, sondern auch Norwegen, Irland, Nordirland, Island, Kanada, Frankreich und Israel eingeführt wurde. Auch Spanien habe schon eine Gesetzesvorlage dazu. Warum also sollte es hierzulande nicht auch funktionieren. „Es ist also nicht so aus dem hohlen Kosmos gegriffen. Es hat bereits Erfolg.“, so Inge Bell. Moderatorin Sabine Ziemke hakte noch einmal nach und fragte nach dem konkreten Warum. Bell antwortete: „Weil es kein verbrieftes Recht der Männer sein kann, Sexualität, Körperteile und Körper von Frauen zu kaufen.“ Applaus eines Teils des Publikums. Prostitution sei etwas wie Sklaverei. Das kriege man nicht abgeschafft. Deswegen müsse ein Sexkaufverbot her. „Sex“, unterstrich Bell, „kann doch keine Arbeit sein“. Inge Bell versuchte Hauptkommissar Becker weiszumachen, dass der Ex-Chef des Sittendezernats der Dortmunder Polizei, Heiner Minzel, nach anfänglicher Begeisterung für das Dortmunder Modell, nun meine, es sei gescheitert. Gegen diese Behauptung regte sich Protest sowohl seitens Vertreterinnen der Mitternachtsmission als auch von Hauptkommissar Dirk Becker. Becker, der Minzel gut kennt, konnte sich „beim besten Willen“ nicht vorstellen, dass diese Behauptung stimmt. Becker spaßte, wenn dies so sei, müsse er Minzel von der bevorstehenden Weihnachtsfeier wieder ausladen" Zitat Ende. Besonders die offensichtliche Lüge der Dame über das angebliche Scheitern eines Akenativmodellles macht sprachlos. Kann man mal widersehen wie Fakten verdreht und schamlos gelifeb wird. Wenn man den Aussagen yer Dame ubd auch einigen ihrer Kollegen so lauscht, bekommt man irgendwie den Eindruck das es nicht um fas Wohl der Frauen geht, das schwedische Modell kann nicht gut für die Fraurn sein, sobdern nur darum dem Mann ans Bein zu pinkeln. Der Mann, die Geisel der Menschheit, der sowieso an allem Schuld ist.

11. Dec 2019Antworten

Es muss natürlich heissen: Zeigen WIR Ihnen die *rote Karte* an der Wahlurne...

11. Dec 2019Antworten

Lieber Ganymed, Du hast so recht... Hokzkoepfe denken eben *holzschnittartig*...und schrecken auch vor Luegen und Verdrehungen nicht zurueck... Fuer die Moralapostelinnen und Weltenretter sind Maenner eben alle Schweine und wir Frauen hier traumatisiert, missbraucht, Junkies und ohne Beruf und Faehigkeit, sich zu artikulieren... Deswegen duerfen wir "Opfer" ja auch nicht fuer uns selbst sprechen! Aber meine Geduld ist jetzt wirklich zu Ende... wehren wir uns endlich...

11. Dec 2019Antworten

Sorry für die Tippfehler. Musste. vorhin überraschend schnell gehen

11. Dec 2019Antworten

Was ich noch interessant finde: Mit 10 Männern am Tag Sex zu haben und dabei Spaß zu haben ist legal. Mit 10 Männern am Tag Sex zu haben, dabei Spaß zu haben und dafür Geld zu nehmen nicht. Anscheinend stellen sich die Prostitutionsgegner das so vor, dass Mann zu einer SDL geht, ein Bündel Geldscheine auf den Tisch wirft und sich dann benehmen kann wie die Axt im Walde. Zumindest die Damen, die ich kenne, machen aber keine Treffen mit Typen, die sie zum Kotzen finden.

11. Dec 2019Antworten

@ marie-rose Mann sagt das unser Wirken das älteste Geschäft der Welt sei. Wie viele Vergewaltigungen durch Unseresgleichen verhindert worden sind lässt sich wohl kaum in Zahlen fassen. Was denken sich sogenannte Politiker(innen) mit diesem scheinheiligen und maßlosen Vorstoß? Dabei müsste doch auch diesen Menschen bekannt sein das die Erotik Branche eine elementare und wichtige Funktion in gesellschaftlicher wie auch wirtschaftlicher Hinsicht einnimmt. Der Leistungsdruck auf den Einzelnen wir immer höher im Rahmen der Wachstumsideologie, der Escortbereich ist ein Ventil um den Überdruck abzubauen.

11. Dec 2019Antworten

Wenn die Sexkaufverbot-Kämpfer*innen davon ausgehen, dass „Männer in gekaufte Frauenkörper onanieren“ und „freiwillige Prostitution nur eine Illusion ist, die auf Verdrängung basiert“, ist über deren vertrocknete und entmündigende Einstellung zu Erotik und Sexualität eigentlich alles gesagt.

11. Dec 2019Antworten

Dann heisst das Motto zusammenhalten und Intressensgruppen bilden, Demonstrationen organisieren. Offensive statt Defensive.

12. Dec 2019Antworten

@Blondesengelchen. "Dann heisst das Motto zusammenhalten und Intressensgruppen bilden, Demonstrationen organisieren. Offensive statt Defensive." _________ Wäre ne Möglichkeit, Future for Fuck, sozusagen. Allein der Glaube daran fehlt mir das es was nützt. 2017 gab es in Berlin einen Volksentscheid zur Offenhaltung vom Flughafen Tegel. 56% haben sich dann für Tegel entschieden. Der Entscheid war jetzt nicht rechtlich bindend, aber ein prima Beispiel wie auf Mehrheiten oder Volkes Wille geschissen wird. Deswegen werden den Minderheiten erst recht am Ar... vorbeigehen. Und rein subjektiv betrachtet, sind Befürworter der Prostitution wohl in der Minderheit. Ich glaube auch nicht das es was nützen würde wenn ich oder alle Freier der Welt sich gegen das schwedische Modell aussprechen würden. Schliesslich bin ich, der Freier, ja das Übel, das es gilt auszurotten, klar das der was dagegen hat. Mit Sicherheit würde die Ratte das Rattengift auch abschaffen wollen. Kann mir bildlich vorstellen wie so eine Diskussion mit Prostitutionsgegner aussehen würde. Ich könnte noch so positiv argumentieren, die Reaktionen der Gegner mit dem Tunnelblick, wären vorhersehbar. "Klar, das Männer so denken, sind sie doch schwanzgesteuert" "Der Freier hat keine Ahnung wie es hinter den Kulissen oder in der Frau aussieht" Mag ja sein und ich könnte da auch nur schwerlich gegenargumentieren. "Der Freier denkt nur an sich und sein Vergnügen" "Der Freier hat kein verbrieftes Recht auf..." Usw... Was ist mit den Rechten der Frauen? Objektivität könnte ich da kaum erwarten. Deswegen wird es wohl in den Händen der Frauen liegen, den schwedischen Modellbauern, ihre Selbsbestimmtheit und ihren Spass am Job, glaubhaft klarzumachen. Denn keine die hier von Zweiten oder dritten "gezwungen" wird, wird sich positiv äussern oder gar auf die Strasse (Demo) gehen. Vllt irre ich mich auch, bin da durchaus offen für andere Sichtweisen. Gestern gab es einen Fall bei Aktenzeichen XY, wo es um eine 1993 ermordete Prostituierte in Freiburg ging. Soweit so gut, oder auch nicht, wenns um die Frau geht. Nun hatte sie einen Vermieter... Dreimal darf man raten wie das ZDF diesen Vermieter dargestellt hat. Natürlich als tätowierten, unsympathischen Rocker der sich rauchend und respektlos, in Zuhältermanier, auf der Couch fläzte und die Kohle abkassierte. Auch ein gutes Beispiel wie die Medien manipulieren indem sie mit Klischees spielen, denn für den Fall, war die Darstellung des Vermieters überhaupt nicht relevant. Öffentlich Rechtlich, naja...

12. Dec 2019Antworten

Lieber Rodekamp, mußte so schmunzeln, als ich Deinen Blog las...was Du dann so alles vergißt...böse ist ,wer Böses dabei denkt...kleine unauffällige Umschläge...ts, ts, ts...Du bist eben ein wunderbarer Schlawiner... Daraus ergibt sich dann aber natürlich die ganz ernsthafte Frage...wenn wir in Zukunft durch das "schwedische Modell" nur noch Kriminelle sein werden...muss FRAU dann auch noch brav Steuern zahlen für kriminelle Handlungen? Das wäre ja dann eigentlich Gesetzes-widrig...aber ich denke, da wird "Mutter Staat" dann trotzdem den Obolus einfordern...für die eigentlich verbotenen Handlungen...?!?! Alles Liebe, oder nicht??? Marie-Rose

12. Dec 2019Antworten

@marie-rose: Für steuerliche Sachverhalte ist es nicht relevant, ob die Einnahmen gegen ein Gesetz verstoßen. Also ja, auch nach einem Prostitutionsverbot müsstest du Steuern zahlen, genauso wie Drogendealer oder Taschendiebe es eigentlich müssten.

12. Dec 2019Antworten

Lieber Stan, lieber Rodekamp, keine Sorge...ich habe das schon verstanden, daß auch jeder "zufällig" liegengelassene Umschlag IMMER steuerlich relevant ist für unsere "Rote Null" im Finanzministerium! Hoffentlich müssen meine Hunde nicht bald auch noch die geschenkten"Leckerlis" versteuern...ist das schon Vorteilsnahme oder sogar ein geldwerter Vorteil für die Fell-inis? Denn auch wenn wir sicher bald kriminalisiert werden durch die lex... "schwedische Wunschvorstellungen von einer moralisch reingewaschenen Welt ohne uns sexuell gestörte Geschöpfe"...kennt der Fiskus als einzige staatliche Institution natürlich kein Moral-Aposteltum! Wenns um Geld und Macht geht, gibt's keine Moral! Das ist bloß das "Brot, mit dem die Dummen, Pseudo-Weltenretter, Gutgläubigen und Moralin-Sauren" abgespeist werden... Und für mich gilt weiter: Alles Liebe! Marie-Rose

12. Dec 2019Antworten

Besteuerung des Hurenlohns im schwedischem Modell? Kann ich mir kaum vorstellen. Bin verwirrt... Naja, nichts wirklich neues bei mir. Aber, soweit ich weiss wird doch beim Schweden Modell nur der Mann bestraft, wenn er für Sex bezahlt. Gibt es da nicht einen Straftatbestand der sich "Beihilfe" nennt und macht sich die Dame dessen nicht schuldig wenn sie mich beim verbotenem Sexkauf aktiv unterstützt? Wenn dem so ist, wie kann dann Papa oder Ronny Staat sich an so einer gesetzlosen Tat noch bereichern wollen? Macht er sich dann nicht auch noch mitschuldig? ;-))das messen mit zweierlei mass sowieso etwas sweltsam Ich finde das Messen mit zweierlei Mass sowieso etwas seltsam. Drogenhandel und Drogenbesitz ist in Deutschland Illegal. Es werden also Händler und Konsument zur Rechenschaft gezogen. In der Prostitution, demnächst, nur der Konsument. Nicht das ich den Frauen schlechtes gönne, möchte nur mal aufzeigen wie unterschiedlich und unverhältnismässig diesen beiden "Straftaten" begegnet wird. Natürlich nur mein und subjektives Gefühl. Und das sagt mir das das Geschäft mit den Drogen irgendwie mehr Toleranz erfährt. Oder ist es Hilflosigkeit? In Deutschland ist jeglicher Besitz von Drogen illegal, trotzdem werden geringe Mengen geduldet. In Fixerstuben können sich Drogensüchtige ihre illegal erworbenen Drogen, mit Duldung und Unterstützung von Senat/Staat, verabreichen. Den Dealern wirds freuen. Im Berliner Görli wollte man doch tatsächlich eine Dealerzone einrichten, damit diese ihre Geschäfte abgegrenzt vom Normalbürger abwickeln können und dieser sich dadurch nicht mehr gestört fühlt. Soviel Herz, Verständnis, Empathie und Willen, obwohl diese Geschäftsart nicht einen Cent an Steuern generiert, nur Kosten verursacht. Von der Beschaffungskriminalität die, teilweise, damit einher geht, ganz abgesehen. Ganz im Gegenteil zur korrekt angemeldeten Prostituierten/Prostitution, die, würde man diese mit genauso viel Herz, Verständnis, Empathie und Willen, in die richtige Richtung lenken, das Staatssäckel füllen würde. Drogensüchtige und Dealer haben anscheinend eine bessere Lobby, als Freier und Hure. @Rodekamp "Vor dem Hintergrund ist es für mich jedenfalls schön zu wissen, dass ich doch einige SDLs kenne, mit denen ich ganz diskret und unauffällig in Kontakt treten und ein Date vereinbaren kann. Rein privat natürlich. OOps, habe ich heute mal wieder diesen kleinen Umschlag auf dem Tischchen liegen lassen? Na sowas auch . . ." ____________________________jetzt schon In weiser Voraussicht sollte man sich vllt wirklich überlegen ob Mann sich nicht jetzt schon einen vertrauenswürdigen "Stamm" an "Geliebten" und "Freundinnen" zulegt, wo Mann, "ausversehen", dann mal den Einen oder anderen Guten Schein als Spende "verliert". ;-))

12. Dec 2019Antworten

Ohmann, ich und auf dem Smartphone schreiben, sorry...

12. Dec 2019Antworten
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