Sollte man allen Dingen und Möglichkeiten entgegengehen, bei denen man selbst positive Anspannung und Erregung spürt? Ich finde, ja. Viel zu arg wäre es doch, wenn man an Etwas vorbeilebt, dass einem so viel geben könnte. Stelle Dir vor, dass Du einen Fetisch hast, den Du noch gar nicht entdeckt hast. Einen, der eigentlich sehr viel Deiner Lust ausmachen könnte und mit dem Du viele Gleichgesinnte finden würdest. Aber Du gehst einem schicksalshaften Impuls nicht nach und verpasst somit den Zugang dazu. Nur, weil Du im Bequemen und Bekannten verharren wolltest. Bloß keine unnötige Gefahr, kein Risiko und keine Aufregung.
Wer sich auslebt, der lebt. Wer dahinlebt, vegetiert.
Am Ende seines Lebens sollte man auch sexuell für sich wissen: Ich habe wirklich alles ausprobiert. Ich kann mir eine Meinung zu vielen Facetten der Sexualität erlauben und habe für mich nichts verpasst.
Vielleicht ist dies ein kleiner Anstoß für jemanden.
Machtfertig

