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Europäische Tag der Depressionen

Heute ist der europäische Tag der Depressionen.


Nach wie vor erkranken viele Menschen daran, ohne es vielleicht aktiv nicht zu bemerken.


Es ist eine Verborgene  Volkskrankheit.


Depressive Erkrankungen zählen zu den häufigsten Krankheiten in Deutschland. In Europa sind etwa 50 Millionen Menschen mindestens einmal in ihrem Leben von einer Depression oder depressiven Phase betroffen (elf Prozent der Bevölkerung). 

Knapp vier Millionen Deutsche sind aktuell an Depressionen erkrankt. Trotzdem wird diese Form der Erkrankung weiterhin stark unterschätzt: Lediglich ein Drittel der in Deutschland Erkrankten – so Expertenschätzungen – erhält professionelle Hilfe.

Dies liegt vor allem an Unwissen, Vorurteilen und dem immer noch vorherrschenden Stigma psychischer Erkrankungen. Die EDA hat sich zum Ziel gesetzt, dies zu ändern (Quelle: EDA) 



Wenn Ihr jemanden kennt, der hierunter leidet, bietet Ihm/Ihr Hilfe an.

Ich glaube das Unterschätzen der Krankheit wird sich bald legen, die Zahl der Betroffenen steigen leider stetig, die Vielzahl der Ängste nehmen zu, Vereinsamung, Verrohung der Gesellschaft, die Gründe sind vielfältig und bekannt. Es gibt Fälle, da liegen die Leute da und sind nur noch in der Lage die Augen zu öffnen, habe ich selbst erlebt, da ist es dann keine Frage mehr des Wollens Hilfe anzunehmen, die Kraftlosigkeit verhindert es regelrecht. Aber es ist immer eine gute Idee Youni es zum Thema zu machen, mit Zuwendung und Verständnis kann man vieles erreichen und gar verhindern.

1. Oct 2023Antworten

Ohne Emotion keine Depression. Vielen ist die Emotion lästig, weil sie verletzlich und schwach macht, sich nicht kontrollieren lässt. Deshalb wird sie nicht zugelassen oder tief begraben, oder eine Mauer errichtet. Das Bedürfnis nach Emotion und lässt sich aber nunmal nicht von allen unterdrücken und kommt bei Nichtbeachtung übermächtig zurück, macht denjenigen, der kontrollieren möchte, krank. Auf das er nur genesen kann, wenn er bekommt, was die Seele braucht. Mit Medikamenten kann man nur betäuben, für das Heilen ist jeder selbst verantwortlich, genauso wie für das Verstehen und das Ändern des eigenen Verhaltens.....

1. Oct 2023Antworten
@Platon8 ### für das Heilen ist jeder selbst verantwortlich, ### Neee. An dieser Stelle möchte ausdrücklich der Themenerstellerin Recht geben. Es gibt professionelle Hilfe. Die sollte jeder Betroffene aufsuchen.
2. Oct 2023Antworten
@Janssson - Ähh, nur zur Klarstellung, ich bin ein Mann, aber ansonsten natürlich Danke !!
7. Oct 2023Antworten
@Youni Sorry. ♂
11. Oct 2023Antworten
@Janssson - alles gut .
11. Oct 2023Antworten

Ich weiß, dass es diese gibt und sie sollte auch besucht werden, ist im Idealfalle ein guter Selbsterfahrungstrip. Hilft aber nicht allen, wer sich nicht erkennt und öffnet, bleibt krank oder findet den Weg nicht aus dem Dilemma. Wer eigene Emotionen nicht zulässt und würdigt, auch. Allerdings gibt es bewusst zu wenige gute Anlaufstellen in der Medizin, diese Flut an Bedürftigen sprengt die Möglichkeiten unseres Gesundheitssystems. Der Wunsch nach Kontrolle und Unverletzlichkeit, die Abkehr von der Emotion als Schwäche ist der Grundstein für die Erkrankung. Ich bilde selbst aus....

3. Oct 2023Antworten
@Platon8 "Ich bilde selbst aus..." Dann vergiss bitte nicht demütig jeden Tag zu überprüfen ob deine erlernten Weisheiten auch noch Gültigkeit haben. Pauschale, allgemeingültige Aussagen über Emotionen eines Betroffenen sind sicherlich nicht zielführend hilfreich für einen Betroffenen.
4. Oct 2023Antworten
@zylkopf da hast du Recht! Wir werden wohl beide dieses Problem nicht lösen können, die Zunahme der Problematik über die Zeit in unserer Gesellschaft sollte aber zu denken geben. Irgendetwas machen wir oder viele falsch, das es zu dieser Zunahme kommt. Es gibt gute Verläufe und unglaublich unbefriedigende trotz Medikamenten und zahlreicher stationärer Aufenthalte. Nach meiner Beobachtung hat die emotionale Störung einen erheblichen Anteil mit den Traumata, die geschehen sind. Hilfe ist also sinnvoll aber nicht immer heilsam. Nur wer sich selbst versteht, die emotionalen Trigger erkennt und das eigene Erleben und Handeln modifiziert, erlangt Besserung/Heilung. Psychotherapie und Medikamente sind nur ein Weg, zu verstehen und Veränderung einzuleiten...
4. Oct 2023Antworten
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