Heute ist der europäische Tag der Depressionen.
Nach wie vor erkranken viele Menschen daran, ohne es vielleicht aktiv nicht zu bemerken.
Es ist eine Verborgene Volkskrankheit.
Depressive Erkrankungen zählen zu den häufigsten Krankheiten in Deutschland. In Europa sind etwa 50 Millionen Menschen mindestens einmal in ihrem Leben von einer Depression oder depressiven Phase betroffen (elf Prozent der Bevölkerung).
Knapp vier Millionen Deutsche sind aktuell an Depressionen erkrankt. Trotzdem wird diese Form der Erkrankung weiterhin stark unterschätzt: Lediglich ein Drittel der in Deutschland Erkrankten – so Expertenschätzungen – erhält professionelle Hilfe.
Dies liegt vor allem an Unwissen, Vorurteilen und dem immer noch vorherrschenden Stigma psychischer Erkrankungen. Die EDA hat sich zum Ziel gesetzt, dies zu ändern (Quelle: EDA)
Wenn Ihr jemanden kennt, der hierunter leidet, bietet Ihm/Ihr Hilfe an.


Ich glaube das Unterschätzen der Krankheit wird sich bald legen, die Zahl der Betroffenen steigen leider stetig, die Vielzahl der Ängste nehmen zu, Vereinsamung, Verrohung der Gesellschaft, die Gründe sind vielfältig und bekannt. Es gibt Fälle, da liegen die Leute da und sind nur noch in der Lage die Augen zu öffnen, habe ich selbst erlebt, da ist es dann keine Frage mehr des Wollens Hilfe anzunehmen, die Kraftlosigkeit verhindert es regelrecht. Aber es ist immer eine gute Idee Youni es zum Thema zu machen, mit Zuwendung und Verständnis kann man vieles erreichen und gar verhindern.
Ohne Emotion keine Depression. Vielen ist die Emotion lästig, weil sie verletzlich und schwach macht, sich nicht kontrollieren lässt. Deshalb wird sie nicht zugelassen oder tief begraben, oder eine Mauer errichtet. Das Bedürfnis nach Emotion und lässt sich aber nunmal nicht von allen unterdrücken und kommt bei Nichtbeachtung übermächtig zurück, macht denjenigen, der kontrollieren möchte, krank. Auf das er nur genesen kann, wenn er bekommt, was die Seele braucht. Mit Medikamenten kann man nur betäuben, für das Heilen ist jeder selbst verantwortlich, genauso wie für das Verstehen und das Ändern des eigenen Verhaltens.....
Ich weiß, dass es diese gibt und sie sollte auch besucht werden, ist im Idealfalle ein guter Selbsterfahrungstrip. Hilft aber nicht allen, wer sich nicht erkennt und öffnet, bleibt krank oder findet den Weg nicht aus dem Dilemma. Wer eigene Emotionen nicht zulässt und würdigt, auch. Allerdings gibt es bewusst zu wenige gute Anlaufstellen in der Medizin, diese Flut an Bedürftigen sprengt die Möglichkeiten unseres Gesundheitssystems. Der Wunsch nach Kontrolle und Unverletzlichkeit, die Abkehr von der Emotion als Schwäche ist der Grundstein für die Erkrankung. Ich bilde selbst aus....