Vielleicht habe ich eine Merkwürdige Ansicht. Oder bin ggfs. zu Oldschool. Aber ist es nicht so, dass zum GF6 auch innige Küsse (auch Zunge), tiefe Blicke in die Augen, viel Zärtlichkeit und vor allem Zeit gehören?
Warum werben dann 90% der Escorts mit GF6 aber schliessen Küsse kathegorisch aus?
Wenn ich GF6 möchte, möchte ich mich fühlen wie frisch "verliebt", die erregung spüren, innige Küsse und Erkundungen. Aber ohne das alles ist es kein GF6.
Ein Wiener Schnitzel darf ja auch nur Wiener Schnitzel genannt werden, wenn es aus Kalbsfleisch ist. Ansonsten ist es ein Schnitzel Wiener Art.
GF6 ohne Küssen ist einfach nur 6.


GF6 im P6 ist in meinen Augen ohnehin kompletter Unsinn. So als würde ich bei einem Autohändler ein paar Schuhe kaufen wollen. Zungenküsse sind bei nüchterner Betrachtung im P6 ein No-Go. Sorry aber allein die Vorstellung jeden Tag Körperflüssigkeiten mit verschiedenen Menschen zu tauschen, geht für mich genau in die selbe Richtung wie der Wunsch auf ein Kondom zu verzichten. Menschen die so wenig Verständnis für die Besonderheiten dieses Berufs, so wenig Respekt vor den Damen und natürlich auch vor der eigenen Gesundheit haben, sollten lieber gar nicht mit anderen Menschen intim werden. Ihnen fehlen ganz einfach die wichtigsten Voraussetzungen was Verantwortung und Einsicht betrifft um mit anderen Menschen umzugehen. Was GF6 betrifft, ist es nichts anderes als ein Trend. Ein Name für eine Sache die es in realer Form im P6 nie geben kann und wird.
Was das "Wiener Schnitzel" betrifft wird es dann noch komplizierter. Allein die Bezeichnung "Wiener Schnitzel" ist schon fragwürdig weil das Wort Schnitzel ein Diminutiv ist, die korrekte Bezeichnung wäre Schnitzchen oder Kalbsschnitzchen. Im deutschen Lebensmittelrecht galt bis 2009, um eine Irreführung der Verbraucher zu vermeiden, die Bezeichnung "Wiener Schnitzel" nur bei Kalbsfleisch als zulässig. Im Urteil des Verwaltungsgerichts Arnsberg von 2009 wird lediglich ein paniertes Schnitzel als allgemeine Verkehrsauffassung für ein "Wiener Schnitzel" gesehen. Übrigens kein Einzelfall sondern im deutschen Lebensmittelrecht gängige Praxis. Eine Irreführung des Verbrauchers ist nicht nur erwünscht sondern wird im deutschen Recht in fast allen Belangen massiv gefördert. So gibt es unzählige bereitwillig zur Verfügung gestellte Lücken im deutschen Lebensmittelrecht, damit Spargel der in Spanien geerntet wurde die Bezeichnung deutscher Spargel führen darf, damit sich Lachs aus Massenzucht Wildlachs nennen darf. Nur wenn es um geschützte Markennamen geht, greift ab und an ein Schutzmechanismus. Allerdings auch nur wenn genug Geld vorhanden ist um vor dem EuGH zu klagen. Die Prozessdauer ist aber beachtlich. Beim Prozess um den bei Aldi vertriebenen Artikel mit der Bezeichnung „Champagner Sorbet“, war eine Verkostung des Artikels bei Gericht nicht mehr möglich weil der Artikel ein MHD von 2014 hatte.
Meine Meinung dazu ist, wenn GF6 angeboten wird, so erwarte ich dies und ZKs gehören einfach GF6.
Ob Küssen und Zärtlichkeit automatisch zu GF6 gehören würde ich mal bezweifeln. Ganz einfach weil jeder eine ganz andere Vorstellung vom Sex mit der Freundin hat. Für den einen gehören Küsse und Zärtlichkeit unbedingt dazu, der andere hätte lieber eine wilde und versaute Freundin. Deswegen ist der Begriff GF6 ja auch so daneben, er sagt alles oder nichts. Ein Trend definiert sich wie folgt: "erkennbare Richtung einer Entwicklung; starke Tendenz". Der Begriff Girlfriendsex ist aus dem US-amerikanischen Hurenjargon übernommen worden. Es gäbe da auch noch eine Steigerung: GFE=Girl Friend Experience. Wie das bei Trends so ist, kommt dieser hier aus Amerika und ist so etwas wie eine erschwingliche Kurzform der Kurtisane. Der eigentliche Grund warum sich dieser Trend auch hier immer größerer Beliebtheit erfreut, es handelt sich um eine Mehrwertleistung auf der einen Seite, auf der anderen Seite soll GF6 im Idealfall so ausfallen, dass sich P6 nicht mehr wie P6 anfühlt. Sorry, aber egal wie ich es drehe und wende, es ist ein Werbegag, in den gelungensten Fällen eine geschickt inszenierte Illusion. Was ich bei der ganzen Sache immer nicht verstehe: wenn ich meiner Freundin vor dem Sex genau sage wie sie sich verhalten muss, damit ich danach auch rundum zufrieden und befriedigt bin, ist die ganze Illusion doch schon wieder hinfällig. Oder ich habe bislang echt komische Freundinnen gehabt.
Aus medizinischer Sicht gibt es bei Zungenküssen deutlich mehr Krankheiten die übertragen werden können, als bei ungeschütztem Oralverkehr: Gonorrhö (Tripper), Chlamydien, Syphilis, Herpes-Simplex, Hepatitis B, Mundsoor, Papillomviren (HPV). Also bis auf HIV fast alles dabei. Dazu kommen aber noch die Krankheiten für die eine Ansteckung bei Zungenküssen sogar wahrscheinlicher ist als bei ungeschütztem Oralverkehr: Epstein-Barr-Virus, Meningokokken, Pneumokokken, Corynebacterium diphtheriae, Bordetella pertussis, Varizella-Zoster-Viren, Paramyxoviren, Rubellavirus, Morbilliviren, Streptokokken. Nicht alle Krankheiten davon sind schwere Krankheiten, auch lassen sich die meisten gut behandeln. Bei einigen Krankheiten reicht es schon wenn ein Zungenküsser eine Impfung hat. Gegen die am häufigsten auftretenden Krankheiten wie Paradontitis, Karies und leider auch Tripper gibt es keine Impfung. Gerade beim Tripper entwickeln sich immer mehr gegen Antibiotika resistente Varianten. Jedes Jahr infizieren sich weltweit etwa 78 Mio. Menschen mit Gonorrhö, in Europa etwa 5 Mio. Ich weiß, die immer weiter steigende Zahl der GF6 Fans und Anbieterinnen, wird dass wohl kaum interessieren. Ich persönlich würde definitiv keine Dame buchen, von der ich wüsste, dass sie AO oder ZK anbietet. Im übrigen erhöht eine Mundspülung das Risiko einer möglichen Ansteckung erheblich.
Bei der Auflistung von Auxilius frage ich mich nur noch, ob Zungenküsse das Risiko einer CoV19-Infektion erhöhen. Oder ob das unerheblich ist, wenn sich Gesichter näher als 50...40...30...20 cm kommen.
Jeder Beruf hat seine eigenen Risiken, vom Chirurgen über den Kanalarbeiter bis hin zum Trockenbauer. Wer damit nicht nach besten Wissen und Gewissen und natürlich einem gewissen Schutz umgehen kann, sollte sich eine andere Tätigkeit überlegen. Der Chirurg, der kein Blut sehen kann oder Angst davor hat, sich bei einer möglichen Verletzung seiner OP-Handschuhe ernsthaft zu verletzen oder an einer Infektionskrankheit zu erkranken, kann auch keine vernüftige Arbeit mehr abliefern. Ein Steinmetz mit Angst vor Steinstaub sollte Akten ordnen und hoffen, dass ihn die Papierstäube nicht irgendwann umbringen.... Wenn ich als SDL alle möglichen Risiken ausschließen möchte, was natürlich verständlich ist, kommt am Ende eine Dienstleistung dabei heraus, die keinen Euro mehr wert ist und die anständiges wixxen in einem milden Licht erscheinen lässt. Kein Küssen, kein Lecken, Anfassen am besten mit Handschuhen, Verkehr und Blasen mit Schutz, am besten noch ein Mund/Nasenschutz dabei vor dem Gesicht. Im Grunde so interessant und geil wie gutes Essen aus dem Automaten oder Urlaub als Gedankenimplantation. Für nicht wenige ist eine Cam oder ein Filmchen mit einem vollgefurztem Höschen für teuer Geld ja schon die Erfüllung der möglichen Träume.... Wie auch immer, ich bin für vernünftigen Schutz, wo er unverzichtbar ist! Sollte das obige Szenario (GF6) ohne Küsse und Nähe oder Zärtlichkeit Standard sein oder werden, so brauche ich garantiert keinen Euro mehr in eine gemeinsame Zeit investieren. Was dabei heraus kommt ist so aufregend wie eine Dauerwerbesendung....
Ich wage zu bezweifeln das der Austausch von Körperflüssigkeiten im Bereich der Schleimhäute eine sexuelle Dienstleistung intimer macht, mehr Nähe und Zärtlichkeit ermöglicht, oder gar ein Merkmal für eine SDL ist die ihren Beruf nicht verfehlt hat. Da wird dann doch eher umgekehrt ein Schuh daraus. Wer glaubt Intimität geht nur indem ich meine Zunge möglichst tief irgendwo reinstrecke, wird damit wohl kaum eine Dienstleistung erzeugen/erhalten die Tiefe und Intimität beinhaltet. Auch wenn einige Männer anscheinend glauben genau daran Gut und Böse festmachen zu können.
Fehlt nur noch ein Blog in dem die Frage gestellt wird, ob sich ein Blowjob mit Gummi überhaupt Blowjob nennen darf. Oder warum ein Kondom beim GV Nähe und Zärtlichkeit verhindert.
Beim P6 und auch bei jeder anderen Form von Sex ist Einvernehmlichkeit doch wohl die wichtigste Grundlage. Es geht immer nur was beide möchten. Wenn ich genau weiß was ich möchte ist das ein Vorteil und es macht auch Sinn genau das im Vorfeld klar zu kommunizieren. Nur sobald ich anfange für andere zu definieren was z.B. beim GF6 alles dazu gehört, wird es schräg. Was den Vergleich betrifft gibt es sicherlich glücklichere Vergleiche als z.B. ein "Wiener Schnitzel". Zumal genau dieser Vergleich ja darauf angelegt ist, klare Regeln für zweifelhafte Bezeichnungen zu definieren. Da wird es gerade im P6 nie so etwas wie eine Norm geben, auf die sich Kunden dann berufen können.
achso, zum Thema Zungenküsse und PaySex?! Das sind doch zwei komplett verschiedene Dinge! Girlfriendsex habe ich doch mit meinen Girlfirends und dann auch Zungenküsse und ohne Gummi. Da sind dann Gefühle im Spiel die es im Pay, wie der Name schon sagt, gar nicht geben kann, auch wenn man sie noch so sehr herbeiredet und bewirbt. PaySex ist doch einfach nur andere Titten und Ärsche als die mann kennt und die darf mann dann auch anders benutzen, je nach was mann zahlt, als mann das sonst so darf, bei den Girlfriends.