Es wird ja seit nun einiger Zeit gerne über die Künstliche Intelligenz geredet. Man hatte schon lange die Phantasien, wenn ich mir Bücher anschaue, die vor vielen Jahrzehnten erschienen sind. Aber nun ist es soweit und die "big player" haben kluge Köpfe, die es wirklich geschafft haben, eine gewisse künstliche Intelligenz mit Leben zu erfüllen.
Die Ängste, die ich häufig von Menschen erfahre, dass sie von den Maschinen ausgetauscht werden, halte ich selber für übertrieben. Sicherlich können diese programmierten Computer auch Aufgaben erfüllen, sie können uns Menschen dienlich sein. Aber denken werden sie niemals können. Sie sind eben das Produkt von Menschen und je nach Programmierung werden auch Dinge kombiniert. Nur darf man niemals vergessen, dass über allem die Befehle "1" und "0" stehen und der Mensch nur das "erschafft", was er auch umsetzen will.
So sehe ich die Gefahr nicht in der KI, sondern immer noch im Menschen, der leider auch so fehlerhaft sein kann, wie wir uns das alle nie wünschen.
Und praxisbezogen weiß ich eben, dass ich als Domina keine Gefahr laufe ausgetauscht zu werden: den das Zwischenmenschliche worauf es ankommt, ist eben nicht durch Programmierung nachvollziehbar. Was die Wissenschaft nicht erklären kann, kann ein ITler erst recht nicht erklären.
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Wie seht Ihr das?


Die aktuellen KI-Programme sind so weit fortgeschritten, dass sie die Fragen und Jura- und BWL-Klausuren ziemlich gut beantworten. Die Bild-Zeitung hat gerade viele Redakteure entlassen, weil deren Texte genau so gut von KI-Programmen geschrieben werden können. Auch viele Fotografen werden nicht mehr benötigt. zB. Fotografen die Standardportraits erstellen oder Landschaftsbilder.
Es gibt viele Firmen die als Support ausschließlich KI einsetzen, viele andere Firmen überlegen ihren Kundenservice, komplett auf KI Programme umzustellen. Der größte Witz findet sich natürlich in unserem überlegenem Gesundheitssystem. An den Universitäten wird Diagnostik ja schon längst nicht mehr gelehrt. Symptombehandlung geht schneller und ist längst nicht so teuer und aufwendig wie Diagnostik. Die Diagnostik soll in Zukunft eine KI übernehmen, die aber noch nicht fertig entwickelt wurde und im übrigen auch nie fertig entwickelt sein wird. In einem Punkt stimme ich Lady Jane aber zu, die KI allein ist nicht unser Problem, sondern die Menschen die KI entwickel und einsetzen um Kosten zu reduzieren. Im Vordergrund einer KI wird immer die Wirtschaftlichkeit, nie aber die Qualität stehen. Zur Zeit wird KI ganz besonders dazu eingesetzt um Kommunikation entweder zu verhindern, oder auf ein für Wirtschaft und Regierung unbedenkliches Maß zu reduzieren. Wie eine KI nicht funktioniert kann man hier bei kaufmich doch super sehen. Der Wortfiltertroll ist ja so etwas wie ein Vorläufer von KI, oder die leider immer noch nicht zuverlässig arbeitenden Suchfunktionen, wo ich einen zusätzlichen Filter setze und plötzlich mehr Treffer habe, als ohne Filter. Erst wenn wir die KI von einer KI entwickeln UND überwachen lassen, haben wir die Eierlegende Wollmilchsau erfunden. Da muss man dann aber auch richtig Geld in die Hand nehmen um so etwas zu bekommen. Da dürften 1000 Arbeiter in 100 Jahren deutlich weniger kosten.
Interessant wird es für mich, wenn 2 Computer auf Basis von KI miteinander kommunizieren. Bin gespannt ob danach einer abfackelt.
Und würde man blindlings einer KI hinterher laufen.... nun, wir kennen es doch selber, wenn ein Update von irgendeiner Sache ansteht, wieviele Fehler es dann gibt. Doch was wäre, würde die KI soweit entwickelt sein, dass sie sich selber korrigiert??? Na mal schauen, wielange es braucht, bis die Menschen sich wieder besinnnen ;) Ob da 100 Jahre reichen?
Wenn man sich mal die Sience-Fictionfilme von vor 30-40 Jahren zu Gemüte führt und sieht, wie es heute aussieht, dann schließe ich nichts aus.
Ich halte eine KI nur in ganz seltenen Fällen für wirklich sinnvoll. Trotzdem vermute ich, werden wir in immer mehr Bereichen mit KI zu tun bekommen. In vielen Bereichen auch ohne das wir es mitbekommen. In Fahrzeugen wird KI immer mehr zum Einsatz kommen. Selbstfahrende LKW hätten ein so enormes Einsparpotential, da werden so lange Statistiken gefälscht, bis alle glauben es geht gar nicht mehr anders. Nüchtern betrachtet kosten gute Systeme für selbstfahrende KFZ mehr als ein Fahrer und haben eine deutlich geringere Lebenserwartung, eine geringere Zuverlässigkeit und überhaupt keine soziale Interaktion. Welches von einer KI gesteuerte Fahrzeug wird mir wohl bei einem Unfall erste Hilfe leisten? Noch nüchterner betrachtet sind solche Systeme relativ leicht angreifbar und Frieden müssen wir ohnehin neu definieren. Angefangen hat die Geschichte schon längst, zumindest der klassische Rückspiegel dürfte bald ausgedient haben. Nur eine Frage der Zeit bis unsere Fahrzeuge komplett von Kameras und Sensoren gesteuert werden, die Verarbeitung dieser vielen Signale braucht ohnehin eine KI, da kommt der Mensch nicht mehr mit. Merkwürdig ist dabei nur: ein Spiegel hat eine unendliche Brennweite, er ist somit jedem Sensor weit überlegen. Ein Mensch reagiert in Millisekunden, eine halbwegs erschwingliche KI braucht schon etwas länger. Aber die Marketingstrategen geben bereits Vollgas: der tote Winkel ist Vergangenheit...was natürlich stimmt, seit 2009 bekommen Fahrzeuge über 3,5 Tonnen, ohne Rundumsicht in der EU gar keine Zulassung mehr. Die meisten Argumente warum eine Kamera besser als ein Spiegel ist, sind völliger Blödsinn. Gleiches gilt übrigens auch für die Digitalisierung. Sie macht den Leuten die gezwungen werden mit ihr zu arbeiten, auch im Falle einer optimalen Anwendung, immer deutlich mehr Arbeit, als analoge Arbeitsweisen, die zudem sicherer und präziser funktionieren. Es wird ja immer behauptet: ist erst mal alles digitalisiert, funktioniert alles besser, schneller und sicherer. Ganz simples Beispiel: an der Supermarktkasse, der tolle Scanner, wenn er denn funktioniert....ups da gab es gar keinen Piep, jetzt sogar einen doppelten, Storno, aber nur wenn die Kassiererin mitbekommt, dass da gerade mein Pancetta für 7,49€ zweimal gescannt wurde. Wer noch weiß wie lange man in einem Aldi vor 10 Jahren an der Kasse gestanden hat, wo es dort noch diese teuflisch schnellen Kassiererinnen gab, die in einem Affenzahn mit ihren flinken Fingern über die Tasten flogen und jedes mal wenn man dachte, bei der Geschwindigkeit muss die sich doch vertippt haben....Pustekuchen, der Kassenbon war immer korrekt. Wer sich heute mal die Mühe macht und kontrolliert seinen Kassenbon, der findet IMMER einen Fehler, garantiert! Ob nun der Preis vom Sonderangebot plötzlich doch teurer war, ob etwas doppelt gescannt wurde...etc. Dafür wird heute mit dem Scanner ja alles auch gleich nachbestellt, da ist die Digitalisierung so weit fortgeschritten, da fährt der LKW mit neuer Ware schon längst los, bevor ich die letzte Flasche Bier gekauft habe. Auch da hat sich die Digitalisierung nicht gelohnt, sondern nur Unglück über die Kunden gebracht. So viel leere Regale im Supermarkt gab es schon lange nicht mehr und es wird von Tag zu Tag schlimmer, die wenigen Dinge die dann noch da sind kosten dafür locker 500% mehr als vor dem Euro. Das ich den Tag mal erleben werde wo es bei Real keine Cola mehr gibt, beim Toto-Lotto keine Zigaretten, bei Kaufland kein Klopapier, bei Rossmann kein Shampoo, beim Aldi kein Reis, beim Penny keine Nudeln und beim Bäcker keinen Kuchen, hätte ich vor 10 Jahren nie gedacht. Angeblich liegt es ja nur an dem Krieg in der , aber es liegt an der bescheuerten Digitalisierung, weil nicht mehr Frau Weber und Herr Müller die Waren bestellen, sondern der strohdoofe Scanner, der gar nicht mitbekommt, wenn mal was geklaut wird. Bei den Preisen kann ich schon verstehen warum immer mehr Lebensmittel spurlos verschwinden. Nicht zuletzt ist unsere schlecht funktionierende Digitalisierung auch schon tief in den Warenverkehr eingedrungen. Die Route von LKW-Fahrer wird jetzt digital geplant. Eine Sache ist doch definitiv sicher: es funktioniert alles immer schlechter, es gibt keine Wohnungen mehr, keine freien Straßen, auf mein neues Auto warte ich jetzt schon seit fünf Jahren, dabei wollte ich doch eins mit Kurbel an den Fenstern, ohne Navi, ohne Rückfahrkamera...Ich fürchte die Solarzellen auf dem Dach meines sich selbst ladenden Autos sind das Problem...so etwas liefern die aus Prinzip nicht. Der Bus kommt auch nicht mehr, der VSN ist wegen des Deutschlandtickets insolvent und der Radweg zur Arbeit wird saniert. Wenn alles gut läuft sollen die 4,5 Kilometer Radweg schon im Frühjahr 2035 fertig sein.
Dass man viele Arbeiten und Dinge mit KI vereinfachen kann, ist sicherlich unbestritten. Doch auch ich zweifle daran, mich jemals komplett dem auszuliefern. Mein Zweifel kommt aber eben nicht durch das Unbenannte, Unbekannte, sondern eben dadurch, dass der Mensch als Urheber eigentlich verantwortlich sein sollte. Aber unter dem Strich kann er es nicht, weil er ein fehlerhaftes Lebewesen ist, das natürlich versucht so gut wie möglich seine Aufgabe zu erfüllen. Aber ein 100% kann kein Mensch garantieren und somit kann eine KI nicht perfekt werden. Doch ich soll dem zwangsläufig blind vertrauen? Ich hatte mich schon mit meiner Bank angelegt, weil sie mich nötigen wollten, dass ich einen Zugang über mein Mobiltelefon haben soll. Ich teilte denen mit, dass ich es nicht benötige, weil ich mein Banking ausschließlich über meinen PC mit meinem Tan Generator mache, dessen Kontrolle einzig und allein in meinen Händen liegt. Ich könne doch auch eine Zweitkarte im Handy nutzen.... ja, meinte ich nur, ich könnte. Aber wozu? Damit die Big Player dann wieder erneute Daten von mir bekommen und im schlechtesten Falle dann doch mit mir als Menschen verknüpfen? Man kann mich überängstlich nennen, oder sagen, ich wäre ja sowieso schon gläsern...., aber ich gebe zu, bevor ich irgendeinem Pickelgesicht einen Zugang zu meinen Daten gebe, muss ich ernsthaft dement sein. Mein niedlicher 28 jähriger Zockernachbar, der meines Erachtens in der Pubertät hängen geblieben ist, wollte mir ja weiß machen, dass ich nicht wüßte, wie das Leben läuft, weil zu alt... (nein, er lebt noch, keine Sorge). Aber wieso hat er dann schon drei DDos Attacken bekommen und ich nicht? Warum wurde sein Zugang zu seinem Router geknackt und meiner nicht? Bei aller Liebe und Begeisterung auch für neue Dinge, bin ich immer noch froh, alles von der Pike auf gelernt zu haben. Wenn also mein PC oder Handy ausfällt, wäre schade, aber Dank meiner täglichen Sicherung wäre es nur eine Pause, eine verdiente Auszeit ;)
Personalmangel hin oder her. Ich besteige keine Bahn wo der Lockführer oder ein Flugzeug bei dem der Pilot im Homeoffice sitzt auch wenn die Maschine durch KI gesteuert wird
Noch ist alles easy, Kreativität und Emotion sind genauso wie Schöngeistigkeit und Forschergeist oder Neugier menschliche Besonderheiten, die den Unterschied machen. Aber es wird nicht mehr allzu lange dauern, da werden menschliche Besonderheiten als Schwäche ausgelegt und als überflüssig behandelt. Die Geister, die wir rufen und uns das Leben erleichtern sollen werden feststellen, das sie besser und ausdauerdener und perfekter als ihre Schöpfer sind und deswegen den Platz auf dieser Erde mehr verdient haben. Vielleicht noch nicht in fünfzig Jahren, aber der Tag wird kommen, und wir müssen ihn nur über die Zeit entwickeln und die Rahmenbedingungen zu sorglos zu unserer Entlastung vorantreiben. Maschinen wären ausdauernder, unsterblich, können sich irgendwann selbst verbessern, wären frei von Egoismus oder Machtbesessenheit oder Grausamkeit oder Fortpflanzungstrieb und müssten sich um Überbevölkerung oder Geburtenkontrolle keine Gedanken machen ...
Beim Einsatz einer KI wofür auch immer darf man eines niemals vergessen: Werkzeuge multiplizieren die Fähigkeiten der Menschen, die sie benutzen, aber auch die Fehler, die diese Menschen machen. Oder anders: Computer machen dieselben Fehler wie Menschen, nur viel schneller … Die Ergebnisse einer KI basieren auf den Mustern, die eine Software in einer Riesenmenge von Daten erkennt. Sie findet sozusagen eine Nadel in einem Heuhaufen. Was zwei Dinge voraussetzt: erstens, da ist wirklich eine Nadel in dem Heuhafen, und zweitens, die Beschreibung der Nadel ist auch wirklich korrekt …
@Massel, ein Großrechner kann schon schneller als ein Mensch. Allerdings müsste der Rechner ja deutlich mehr Informationen als ein Mensch verarbeiten. Auch wenn alles immer kleiner wird, ein solcher Rechner, der zuverlässig und schneller als ein Mensch reagieren könnte, ist zur Zeit entweder noch sehr groß, zu teuer oder beides, um in einen PKW zu passen. Er müsste pro Min. 5 GB Daten verarbeiten, wofür etwa 15 starke Laptops nötig wären. Auch die Datensicherheit solcher Fahrzeuge, ist ein kaum zu lösendes Problem. Am Ende werden die Hersteller von selbstfahrenden Fahrzeugen Abstriche machen, um die Kosten so gering zu halten, damit sich eine Serie überhaupt realisieren lässt. Der größte Witz an der Sache ist aber natürlich folgender: Wir haben nicht genug LKW Fahrer, um unser völlig veraltetes, teures und schädliches Transportsystem zu bedienen. Deswegen entwickeln wir eine Technologie, die es uns erlaubt daran festzuhalten. Statt in den Schienenverkehr oder in Rohrleitungssysteme zu investieren, erfinden wir alles was nötig ist, um weiter am Straßengüterverkehr festzuhalten. So wie wir die größte Erneuerung unseres Kabelnetzes mit Kupferkabel betrieben haben, nicht mit Glasfaser. Was die KI betrifft wird etwas relativ ähnliches passieren, wir setzen auf ein veraltetes und untaugliches System. Eine künstliche Intelligenz als Ergänzung, Verstärkung, Absicherung, oder Hilfe für einen Arbeitsprozess, ist definitiv sehr erfolgreich. Eine künstliche Intelligenz welche Menschen ersetzen soll, wird niemals verlässlich, effizient, oder gar fehlerfrei funktionieren. Selbst wenn es einem zukünftigem Genie gelingen sollte, die Seele von Mutter Teresa in einen Prozessor zu implementieren, es ist und bleibt ein empathieloser Haufen Elektroschrott.
Sorry, aber damit ein Kupferkabel einen Geschwindigkeitsvorteil gegenüber einem Glasfaserkabel bekommt, muss an anderer Stelle dermaßen viel schief laufen...zumindest haben wir mit dem Kupferkabel einen erheblich größeren Materialwert verbaut.
Dieser KI-Hype erinnert mich an ELIZA ... siehe dazu de.wikipedia.org/wiki/ELIZA. Es wird Intelligenz vorgetäuscht, wo aber nur eine gute Mustererkennung und geschickte Sprach-Struktur-Algorithmen vorhanden sind. ELIZA hat bereits 1966 auf einem Congress Computerwissenschaftlern eine KI vorgegaukelt. ChatGPT als Beispiel ist zwar weit fortgeschritten, aber besitzt keine Problemlösungs-Fähigkeit. Kasparov (Schachweltmeister) wurde von Blue-Gene besiegt, weil man einem Programm sämtliche (Millionen) jemals dokumentierten Partien als Referenzen gegeben hat. Das war auch keine KI, sondern ein einfacher Brute-Force-Algorithmus. So ziemlich jede Frage, die man sich ausdenken kann, hat irgendjemand schon mal im Internet gestellt ... ChatGPT kennt die Antworten auch, kramt sie einfach wieder aus und kombiniert mehrere Antworten bei Bedarf. Es gibt keine Reflexion, weil ChatGPT gar nicht versteht, was es schreibt ... die KI ist in den Mmedien nicht nur eine Hype, es ist ein Hoax ... man frage sich, was damit bezweckt wird ....