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Was macht das eigentlich mit uns? – Meine Gedanken zu KI in der Sex-Industrie. #Blogcompetition

Herzklopfen. Schweißtropfen auf der Stirn. Warmer Atem auf meiner Haut. Ein tiefgründiger Blick, der mehr sagt als tausend Worte. Für mich sind das Momente, die Intimität ausmachen – nicht nur körperlich, sondern emotional. Genau deshalb frage ich mich: Was macht es eigentlich mit uns, wenn künstliche Intelligenz zunehmend Einzug in die Sex-Industrie hält?

Ist KI eine spannende und wichtige Ergänzung? Ich denke: Ja, sie kann es sein. Ich sehe durchaus die Möglichkeiten. Menschen, die sich einsam fühlen, die Hemmungen haben oder schlechte Erfahrungen gemacht haben, finden vielleicht einen geschützten Raum. KI bietet eine Form der Interaktion ohne Risiko, ohne Zurückweisung, ohne Scham. In einer schnelllebigen Zeit, in der viele von uns zwischen Arbeit, Verpflichtungen und digitalem Dauerrauschen gefangen sind, wirkt diese Verfügbarkeit beinahe verlockend. Keine Enttäuschung, reine Befriedigung. Einfach, kontrollierbar, jederzeit abrufbar.

Aber genau hier beginne ich zu zweifeln.

Brauchen wir das wirklich – oder ist es nur eine weitere Möglichkeit, uns vor dem echten Leben zu verstecken?

Häufig habe ich den Eindruck, dass wir als Gesellschaft zunehmend eher dazu neigen, auf Sicherheit zu setzen. Statt uns dem Abenteuer hinzugeben, dem Unbekannten, dem vielleicht auch Unbequemen, wählen viele Menschen die kontrollierte Variante. Vielleicht aus angst. Vielleicht aus fehlendem Selbstbewusstsein. Vielleicht auch, weil Unsicherheit in einer ohnehin hektischen Welt zusätzlich belastend wirkt.

Natürlich kann es sein, dass man(n) auch mit KI Erfahrungen sammelt. Und Erfahrungen lehren uns immer etwas. Darüber, was wir mögen, was wir brauchen, wo unsere Grenzen liegen. Doch ich glaube, echte Begegnungen lehren uns mehr. Sie hinterlassen greifbare Erinnerungen. Sie fordern uns heraus. Sie konfrontieren uns mit unseren Schwächen und schenken uns gleichzeitig Wachstum.

In der digitalen Erotik-Welt „kommuniziert“ man(n), ja. Aber vieles bleibt konstruiert. Die visuellen Reize sind da, die Fantasie wird angeregt – doch am Ende spielt sich das meiste im Kopf ab. Es fehlt das Unvorhersehbare. Das Zittern in der Stimme. Das echte Lachen. Der Moment, in dem zwei Menschen sich ansehen und wortlos verstehen.

Ich frage mich: Macht nicht genau dieses Herzklopfen das Leben aus? Diese Aufregung, die uns spüren lässt, dass wir leben – mit Fleisch und blut?

Ich will KI nicht verteufeln. Ich sehe ihren Platz als Ergänzung, vielleicht für viele sogar als Chance. Aber ich wünsche mir, dass wir aufpassen. Dass wir echte Nähe nicht durch berechenbare Simulation ersetzen. Dass wir den Mut behalten, uns verletzlich zu zeigen. Denn für mich entsteht echte Intimität nicht durch perfekte Algorithmen – sondern durch das unperfekte, echte Miteinander.

Ich denke Sex mit einer KI kann immer nur eine Ergänzung, oder ein minderwertiger Ersatz sein und wird es zumindest eine Weile auch noch bleiben. Was ich damit meine ist, das man mit einer KI viele Dinge ausleben kann die im realen Leben nicht erlaubt, möglich oder wünschenswert sind. Sagen wir einfach mal ich habe einen Chat mit einem KI-Mädel die im Profil " Beruf: Prostituierte" stehen hat. Der erste Vorteil an ihr ist : Selbst wenn sie mir sagt sie koste 5000 € die Stunde : ich kann sie mir leisten. Das Geld im Chat ist nämlich genauso fiktiv wie die Frau. Und den Chat habe ich schliesslich schon bezahlt, oder ich befinde mich sogar in einem Gratischat der nichts kostet. Hinzu kommt die Tatsache das man z.B. wohl eher selten auf Kondome angesprochen wird. Im realen Sex sicher gut und ratsam, aber beim KI-Chat ist die Mutation von Syphillis zu Cybersyphillis wohl eher selten (selbst ohne funktionierenden Virenscanner) und schwanger wird die Holde wohl auch kaum. Kurz gesagt : Einige in der Realität nötigen Absprachen kann man sich sparen, was das ganze einfach unkompliziert macht. Im Gegenzug muss man bei KI natürlich immer deutliche Abstriche machen (Nein, ich meine jetzt keine medizinischen Abstriche, die wären da wohl auch wieder schwierig..^^). Egal ob Sex KI oder Normal KI, ich habe die letzten Wochen so einige KIs ausprobiert, nach einer Weile vergessen die fast alles und wiederholen auch ständig die gleichen Redewendungen. So hatte ich z.B. einen NSFW-Story Generator ausprobiert und bei dem endete wirklich jedes Kapitel mit dem Satz "und das war erst der Anfang". Hinzu kamen Probleme bei der Story Entwicklung. Ich hatte eine Vampirgeschichte geplant.. Nicht gepromptetes Sperma floss da in Hülle und Fülle, aber das ein Vampir mal einen Menschen das Blut aussaugt und somit tötet war, wegen Gewaltverherrlichung, verboten (dabei war das geplante "Opfer" ein Menschenhändler und somit sogar der eigentliche Böse). Vampire durften da nicht einmal zubeissen ohne Erlaubnis vom Opfer (-> unconsentual act of sex). Ich bin kein Freund von Krimis, aber ich vermute mal : Die Jagd nach einen Axtmörder, der in Serie tötet, kann man damit auch nicht schreiben lassen, ausser man lässt die eigentlichen ***aktionen aus. Das macht eines der beliebtesten Genres in Deutschland wohl ähnlich kompliziert wie meine Vampirgeschichte. Story-KIs sind da meiner Meinung nach also noch nicht ganz ausgegoren. Im ersten Augenblick liefern die sicherlich schon erstaunliche Ergebnisse, aber bei längerer Beschäftigung fallen halt doch noch erhebliche Schwächen auf. Bei Video Generatoren KIs sind meine Erahrungen eingeschränkt bislang. Ich habe halt nicht viel Geld investieren wollen. Aber die paar mit denen ich frei experimentieren konnte lieferten schon gut Ergebnisse, allerdings kaum im Erotikbereich, da die fast alle "Safe for work" waren. Ich habe nur einen einzigen Videogenerator entdeckt bei dem man ohne Accounterstellung, for free, Pornos erstellen konnte, und die Ergebnisse dort waren eher mau und grobpixelig (besonders im Gesichtsbereich). Dann doch lieber echte Pornos, die gehen auch länger als 5-12 sekunden ;) Einzig bei Musikgeneratoren KIs bin ich derzeit echt noch geflasht. Hab mir mittlerweile über 2 Stunden Musik basteln lassen und höre gerade auch nichts anderes mehr. Ich bastel mir da gerade nach und nach die Geschichte zusammen die bei dem Story Generator nichts wurde, nur halt hier als "Musical". Aber das is off topic und hat nicht wirklich was mit KI in der Sex-Industrie zu tun.. Letzten Endes bleibt noch zu sagen : Egal wie perfekt KI auch immer sein wird... Das Ambiente und die Haptik einer echten Frau sind deutlich angenehmer als bei einem Computerchip. Bestimmte Bereiche des Sex-Gewerbes werden also wohl noch eine Weile von echten Frauen dominiert werden, zumindest solange bis es die ersten Ganzkörper-Sexbots gibt. Dann gilt es erneut auszuprobieren und zu bewerten ;)

3. Mar

Nichts kann den direkten Kontakt zwischen zwei Menschen ersetzen,Mimik/Gestik die nicht steuerbar sind, das Atmen der Haut des anderen Partners, die Emotionen, die Wärme - für mich ist dieses durch keine KI der Welt zu ersetzen.

5. Mar
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