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HeissserEngel
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Weihnachtsgeschenke lieber online oder bei Einzelhändlern vor Ort kaufen?

Die Innenstädte sterben aus, der online Handel boomt. Das ist eigentlich eine traurige Tatsache. Aber online Shopping ist nun mal so bequem. Und vieles gibt es einfach nicht in einer Keinstadt......


Also ich hab 2 Geschenke beim Einzelhändler in meinem Wohnort gekauft und danach war ich von den vollen Geschäften und den überforderten Verkäuferinnen 

so genervt das ich das dritte Geschenk online bestellt habe:-) 


Und ihr?

Ich geh lieber zum Einzelhändler. Ich möchte die Ware ansehen und dann urteilen, ob ich sie kaufe oder nicht. Dafür fahr ich auch gern paar Kilometer, wenn es in meiner Umgebung nicht das passende gibt, was oft der Fall ist. Online kaufen ist nicht meins. Meine Geschenke für Weihnachten hab ich alle zusammen und natürlich beim Einzelhändler gekauft, damit eben nicht noch mehr Läden aus der Stadt verschwinden und es noch leerer wird.

9. Dec 2023Antworten

Bis vor ein paar Jahren habe ich grundsätzlich nur beim Einzalhändler eingekauft. Doch dann kippte die Stimmung. Ich hatte das Gefühl, dass die Verkäufer nur noch motiviert waren, wenn es um Verdi Demos ging. Sonst fand man keinen, oder die haben nur irgendeinen Blödsinn erzählt (wie sich später mehrere Male herausstellte) Dazu die ganzen Menschenmengen und doch deutlich höhere Preise… Klar kann man regionale Dinge unterstützen. Ich kann aber nicht ununterbrochen 1/3 mehr zahlen, damit mein Einzelhändler von nebenan gut leben kann.

9. Dec 2023Antworten
Rodekamp

Man kann das Eine tun, ohne das Andere zu lassen. In sehr vielen Geschäften (z.B. fast überall im Buchhandel, aber teilweise auch bei Bekleidung) gibt es die Möglichkeit, online zu bestellen und die Ware dann in der Filiale abzuholen. Bei Kleidung hat das dann den Vorteil, dass man es anprobieren kann. Und was die Freundlichkeit von Verkaufspersonal angeht: Wie man in den Wald hineinruft ...

9. Dec 2023Antworten

Meistens online. Jedoch bei den guten Fachgeschäften vor Ort auch offline, da ich diese unterstützen möchte.

9. Dec 2023Antworten

@Rodekamp Sehe ich wie du und derzeit läuft es stellenweise im Einzelhandel wieder etwas besser. Aber der EH macht auch viele Fehler in Sortiment, Beratung und Service. Und Amazon ist (leider) in vielen Dingen fast perfekt. Und so bestelle ich immer mehr beim „glatzköpfigen Amerikaner“ weil da Sortiment, Service und Preis meist sehr gut ist und die Lieferzeiten sehr kurz sind und Reklamationen vorbildlich gehandhabt werden. Und ein anderer Punkt ist, dass unsere „Anführer“ meinen das Auto wird nicht gebraucht in den Innenstädten. Keine Parkplätze und wenn viel zu teuer (Öffentliche sind auch zu teuer und oft schlecht). Also lasse ich meinen Diesel zuhause, ist auch besser, der muss unter umständen noch lange nageln. Also kaufen wir online bei Firmen die vermutlich nicht die besten Arbeitgeber sind und auch keine guten Steuerzahler. Liefern tun es arme Schweine mit einem Geschwader von Lieferwägen vollgeladen mit Retouren und Verpackungsmüll.

9. Dec 2023Antworten

Ich habe dieses Jahr alle Weihnachtsgeschenke beim Fachhändler um die Ecke geholt. Zu Amazon habe ich leichte Aversionen. Wenngleich auch ich da manchmal nicht drumherum komme.

9. Dec 2023Antworten

Amazon, Coca Cola, nestle, Pepsico und VW stehen bei mir auf der Ignore List. Einzelhandel Ja. In Hameln gibt es eine tolle Fussgängerzone, inkl. eines kleinen Buchladens der auch Schallplatten führt. Ein Träumchen:-)

9. Dec 2023Antworten
@trabi01 Ich kann deine Abneigung über die Global Player gut nachvollziehen. Aber diese Firmen nutzen im Großen und Ganzen den Spielrahmen aus den die Politik ihnen vorgibt. Um es wäre den „Anteilseignern“ gegenüber nicht in Ordnung, wenn sie irgendwo mehr Abgaben abgeben als nötig. Es werden leider noch viele gute Fachgeschäfte sterben und die Märkte auf der grünen Wiese können diese nicht ersetzen. Schade aber derzeit ist für mich leider das Maß aller Dinge Amazon. Der Stadtteil in dem ich groß geworden bin (heute knapp 40.000 Einwohner) hatte eine schöne Einkaufsstraße. Heute gibt es dort nur noch Döner, Telefon Läden und Bäckereien. Parken geht sowieso nicht. In der „großen Stadt“ ist das Auto sowieso nicht erwünscht (obwohl der Wohlstand dort nicht zuletzt der Automobilindustrie zu verdanken ist). Und was soll ich da kaufen? Da sind nur Läden die es in jeder Stadt gibt die aber keiner braucht. Die alten Geschäfte (Institutionen) haben längst aufgegeben. Das alles ist schade, aber eine normale Veränderung. Die Welt ändert sich. Ob zum besseren?
9. Dec 2023Antworten
@trabi01 bei mir sind es vor allem Amazon und Paypal. Das sind Möchtegern-Monopolisten, die am liebsten sämtliche Geschäfte an sich reißen möchten.
17. JanAntworten

Teils, teils - mich nervt in den Städten die Parkplatzsuche und wenn man von außerhalb in die Innenstadt mit dem ÖPNV fahren möchte, braucht man viel Zeit und Geduld, in teilweise überfüllten Straßenbahnen und Bussen, da geht online bequemer, aber der ökologische Fingerabdruck ist mies ...

9. Dec 2023Antworten

Privat kaufe ich 99,9 % im Einzelhandel. Dort werden die Arbeitsplätze gebraucht, und das unterstütze ich gerne.

10. Dec 2023Antworten

Da ich als Blogerstellerin für die Kommentare verantwortlich bin musste ich hier mal ein bisschen aufräumen. Bitte persönliche Differenzen direkt klären und nicht meinen Blog dafür missbrauchen. Danke!

10. Dec 2023Antworten

Ich war heute in einem Bekleidungsgeschäft. Eine Verkäuferin und eine lange Schlange an der Kasse. Nee da macht Amazon und Zalando mehr Spaß. Für die Arbeitsbedingungen in solchen Unternehmen fühle ich mich nicht verantwortlich. Und scheinbar gibt es Menschen die froh sind dort zu arbeiten, sonst würden die wohl keine Mitarbeiter finden. Und auch Paketboten wissen auf welchen Job sie sich einlassen. Ausserdem entlastet online Käufe doch die gestressten Verkäuferinnen die nicht einen Cent mehr in der Weihnachtszeit bekommen

11. Dec 2023Antworten
@HeissserEngel ja ist vielleicht besser du bleibst in deiner Bubble und hoffst nie auf "so einen Job" angewiesen zu sein
12. Dec 2023Antworten
@Baniza Es kann nun mal nicht jeder als Manager, Facharbeiter etc arbeiten. Es muss auch Jobs für "Ungelernte" geben. Und das die nicht super bezahlt werden ist doch klar. Aber ich habe Respekt vor jedem der solche Arbeit macht statt einfach nur die Hand aufzuhalten.
12. Dec 2023Antworten
@HeissserEngel Genau wir brauchen auch Indianer und nicht nur Häuptlinge. Aber die Indianer sollen doch auch ein ordentliches Auskommen haben wenn sie schon oft genug uns das Leben leichter machen. Und weil Du billig online kaufst bist du erst recht für die schlechte Bezahlung im Einzelhandel mit verantwortlich. Und wenn die Läden dann dicht machen und die Arbeiter die Du respektierst Arbeitslos sind ist das nicht schlimm, denn die werden ja unter anderem von den Abgaben aus deinem Hurenlohn unterstützt. Aber beim mehr als 10-fachen Stundenlohn wie ein Verkäufer oder Paketboten lässt es sich leicht reden. Und ich will nicht hören „Muschi vermieten“ sei so hart. Stell dich mal 8 Stunden in einen Laden mit (oft) doofen Kunden oder fahre Waren aus.
12. Dec 2023Antworten
@Baniza Wenn es die ganzen Niedriglohnländern-Jobs nicht gäbe, frage ich dich was mit den Mitarbeitern von DHL, AMAZON oder von mir aus auch ZALANDO passieren würde? Denkst du, das Gut-Mensch-Getue würde einen davon weiterbringen? Was willst machen? Die Welt retten? Jeder Mensch kann alleine entscheiden, wann und wo er arbeiten möchte. Wenn seine Qualifikationen oder Lebensumstände nicht zu mehr reichen, dann ist das eben so.
12. Dec 2023Antworten
@OldBadBoy Lieber Böser alter Junge, Die Welt will ich ganz bestimmt nicht retten. Kann ich auch nicht. Aber wir haben irgendwo die Kolonialzeit hinter uns. Genau genommen haben wir Deutsche diese verpasst (mal Deutsch Südwest außen vorgelassen). Und wir können froh sein, in einem ruhigen, sicheren und wohlhabenden Land zu leben und viele Möglichkeiten zu haben. Aber leider kann sich nicht jeder alleine entscheiden wann und wo er arbeiten kann. Wenn das so wäre würde es hier für manchen ganz bitter aussehen, denn da draußen gibt es viele die nicht so satt und arrogant sind und hier gerne arbeiten würden. Und das härter, länger und mit Freude. Und oft besserqualifiziert und motiviert ohnehin.
12. Dec 2023Antworten
@Baniza ich verstehe die Antwort nicht. Daher nochmal die Frage: Wenn du (beispielsweise) Amazon boykottierst, was denkst du tust du Gutes? Denkst du, dass die Mitarbeiter mehr Lohn erhalten? Oder dass die dann bei betriebsbedingten Kündigungen einen deutlich besser bezahlten Job bei dem Einzelhändler um die Ecke finden? Was befähigt dich dazu, für all diese Mitarbeiter zu sprechen? Du boykottierst, weil du denkst, dass die Leute dort nicht zufrieden sind? Besuchst du deshalb auch keine SDL? Weil ja alle gezwungen werden, den Job auszuüben?
12. Dec 2023Antworten
@OldBadBoy 1) Lesen bildet. Ganz oben schreibe ich das ich immer mehr bei Amazon (glatzköpfiger Ami) kaufe und warum. 2) Wer im stationären Einzelhandel kauft tut sicher gutes. Denk mal an die „sterbenden“ Innenstädte mit nur Handy, Döner etc. 3) Ich glaube an leistungsgerechte Bezahlung. Schau mal was heute zum Teil im EH bezahlt wird. Der Einzelhandel und viele andere Bereiche suchen händeringend gute Mitarbeiter (Gastronomie auch) aber es will ja keiner von uns (Kartoffeln) machen 4) Wo boykottiere ich? Und wo spreche ich für alle? Ob alle unzufrieden sind kann ich nicht sagen. Aber frag dich mal ob du die eine oder andere Tätigkeit machen würdest. 5) Wenn ich den Eindruck habe, dass eine SDL dazu gezwungen wird würde ich sie auf keinen Fall besuchen. Ich würde darüber nachdenken ihr zu helfen. Und ich würde mir wünschen, dass keine Frau sich von irgendjemand „benutzen“ lassen muss. Jeder Kerl der eine Frau so ausnutzt den soll der Blitz beim scheißen treffen!
12. Dec 2023Antworten

Mal ne Tüte Popcorn holen lach

12. Dec 2023Antworten

Achja und 1. Vermiete ich nicht meine Muschi. 2. Hab ich schon 8 Stunden in einem Laden gestanden 3. Solange ich keine respektlose Gutmenschen treffe muss ist alles gut (und gottseidank entscheide ich das selbst)

12. Dec 2023Antworten

Online nur widerwillig. Neulich brauchte ich einen neuen Rucksack. Normalerweise wäre ich zu Kaufhof gegangen, aber das gibt es leider nicht mehr. Ich musste erst einen Laden suchen, der Rucksäcke verkauft. Aber der Umstand hat sich gelohnt, weil ich den Rucksack anfassen und von allen Seiten anschauen und untersuchen konnte. Während Corona brauchte ich eine neue Tastatur. Ich musste extra weiter weg fahren, um eine geöffnete Saturn-Filiale zu besuchen, aber eine Tastatur will ich unter meinen Fingern spüren, bevor ich sie kaufe. Online-Handel? Nein danke. Das bedeutet immer warten. Einmal musste ich eine ganze Woche auf eine Express-Liefung von DHL warten. Und dann dieser Verpackungsmüll...

17. JanAntworten
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