
Manchmal frage ich mich wirklich, was Männer alles auf sich nehmen, wenn sie eine Frau unbedingt kennenlernen möchten. Eine Stunde Fahrt? Zwei Stunden? Oder vielleicht sogar einmal quer durch Deutschland? Wenn mir ein Mann erzählt, dass er mehrere Stunden unterwegs war, um mich zu treffen, denke ich mir schon: Dann muss er ja wirklich Feuer gefangen haben. Viel spannender ist das, was vorher passiert. Da sind Nachrichten, vielleicht ein Telefonat. Man lernt sich kennen, erzählt sich etwas, lacht miteinander und irgendwann merkt man: Da ist Vorfreude. Vielleicht auch ein bisschen Nervosität und natürlich dieses ganz eigene Kopfkino. Man hat sich Bilder angeschaut, geschrieben und vielleicht telefoniert. Dabei entstehen Fantasien. Man stellt sich vor, wie die Begegnung sein könnte und wie es sich anfühlen wird, dieser Frau tatsächlich gegenüberzustehen. Und plötzlich ist das alles keine Fantasie mehr. Jetzt wird es Realität. Vielleicht freut man sich auf Nähe, Erotik und dieses besondere Kribbeln. Je näher man kommt, desto größer wird die Spannung. Wird die Chemie genauso stimmen wie beim Schreiben? Wird sie so wirken, wie man sie sich vorgestellt hat? Vielleicht ist dieses Abenteuer für den einen oder anderen Mann auch ein kleines Geheimnis. Vielleicht ist er Single, vielleicht ist sein Leben aber auch durchgeplant: Arbeit, Familie, Alltag. Immer funktionieren. Und vielleicht fehlt ihm einfach dieses besondere Gefühl. Dieses kleine Feuer, das man im Alltag manchmal verliert. Ein Moment, in dem man nicht über Termine, Verpflichtungen oder den nächsten Tag nachdenken muss, sondern einfach genießen kann. Vielleicht möchte er wieder spüren, dass er begehrt wird. Und vielleicht entdeckt er dann eine Frau auf einer Escort-Seite. Er schaut sich ihr Profil an, liest ihre Beschreibung und überlegt, ob er ihr schreiben soll. Irgendwann macht er es. Aus einem Gedanken wird eine Nachricht, aus der Nachricht vielleicht ein Telefonat und plötzlich wird aus einer kleinen Fantasie ein echtes Abenteuer. Dann wird geplant: eine lange Fahrt, vielleicht ein Hotelzimmer, die Anreise oder noch ein schönes Essen vorher. Und irgendwann sitzt er im Auto. Während die Kilometer weniger werden, wird die Aufregung größer. Was wird ihn erwarten? Wird die Chemie stimmen? Und vielleicht denkt er zwischendurch einfach: Hoffentlich wird das genauso schön, wie ich es mir gerade vorstelle. Irgendwann endet die Fahrt. Die Autotür geht auf, man atmet noch einmal tief durch und dann steht man dieser Frau tatsächlich gegenüber. Nicht mehr auf einem Foto, nicht mehr am Telefon, sondern ganz real. Und manchmal merkt man schon in den ersten Sekunden: Das fühlt sich gut an. Vielleicht stimmt die Chemie sofort. Vielleicht wird aus der Nervosität schnell Vertrautheit. Später sitzt man vielleicht wieder im Auto und denkt: Dafür hat sich die lange Fahrt wirklich gelohnt. Ich finde den Gedanken schön, dass jemand mehrere Stunden fährt und diesen Aufwand auf sich nimmt, weil er dieses Abenteuer unbedingt erleben möchte. Nicht nur wegen ein paar Nachrichten oder eines Fotos, sondern weil er Lust auf Vorfreude, Nähe, Erotik und dieses kleine Kribbeln bekommen hat, das vielleicht schon lange gefehlt hat. Vielleicht auch darauf, eine Fantasie Wirklichkeit werden zu lassen. Und jetzt bin ich neugierig auf euch Männer: Wie weit seid ihr schon einmal für ein Abenteuer gefahren? Eine Stunde, zwei oder noch viel weiter? Was war der längste Weg, den ihr für eine Frau auf euch genommen habt? Habt ihr dafür schon einmal extra ein Hotelzimmer oder eine andere Unterkunft gebucht? Und was ging euch während der Fahrt durch den Kopf? War die Vorfreude riesig, war da dieses Kribbeln oder vielleicht sogar ein bisschen Nervosität? Und noch viel interessanter: Hat es sich am Ende auch wirklich gelohnt? Ich bin gespannt, ob hier jemand eine verrückte Geschichte zu erzählen hat. Eure Sexy_RubensBlondine

Interessant, dann lege ich mal los ...meine weiteste Anfahrt war ca. 350 km - hat es sich gelohnt ? Ja, auf alle Fälle - wir standen vorher in Kontakt, auch telefonisch, wir haben und hatten die gleichen Wurzeln, ein Date, was auch heute noch für mich sehr präsent ist, wir haben uns noch ein paarmal getroffen und jedes Mal war es einfach nur Wow - wir stehen immer noch in Kontakt - ich denke, man muss dieses aber sehr genau abwägen, heute mehr denn je - Spritpreise und das buchen eines Hotelzimmers, zzgl. Honorar für die liebende auf Zeit ..da kommt schnell ein nicht unerheblicher Betrag zustande ....
Wenn ich es verbinden kann, ziemlich weit fahre einmal im Jahr nach stralsund, da liegt zb Hamburg auf der Strecke für einen zwischenstop. Auch bei meinem Besuch des km-treffen in Berlin, war auf meinem Weg dahin ein Treffen möglich. Ansonsten ca 70 km im Umkreis.
Als ich noch in einem Studio in Zwickau war, wollte mich ein Mann kennenlernen, der 770km entfernt in der Schweiz wohnte. Er nahm diese lange Strecke mit dem Zug in Kauf, fuhr 10 Stunden mit dem Zug. Ich fand das sehr interessant und staune heute noch darüber. Wir trafen uns im Laufe der Zeit 4 mal.....heute habne wir leider keinen Kontakt mehr miteinander.
Mein Filter ist auf 100km eingestellt. In diesem Umfeld bekomme ich von etwa 1.500 möglichen Profilen etwa 700 Matches angezeigt. Es sind wunderbare Profile darunter, es macht wenig Sinn, für eine andere Möglichkeit viele Kilometer zusätzlich zu planen und zu fahren. Es gäbe die eine oder andere Frau in größerer Entfernung, die ich aufgrund ihres Auftretens sehr gerne näher kennenlernen würde, es macht aber bei der großen Auswahl wenig Sinn, auch die Umgebung bietet wunderbare Möglichkeiten. Zusätzlich fände ich es furchtbar, jemanden besonders anziehenden und passenden Partner auf Zeit in der Ferne getroffen zu haben und sie dann wegen dieser Entfernung nicht öfters sehen zu können. Ein weiterer Grund, nicht weiter zu fahren ist eine gewisse Unsicherheit, ob mein entferntes Date auch tatsächlich zuverlässig ist. Mindestens 25% der neuen Dates kommen ohne mein Verschulden kurzfristig nicht zustande, irgendwas ist immer. Hat man dann 350km zurückgelegt und 150€ für ein Hotel berappt ist ein wertvoller Urlaubstag und 300€ für gar nichts verschwunden....
Wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe ist mir kein Weg zu lang, weit oder zu umständlich. Allerdings ist es sehr unwahrscheinlich das ich mir ein Date am Popo der Welt in den Kopf setze wo ich um den Termin bettel. Ohne gegenseitig schwindet das Interesse sehr schnell und sobald ich mich als beliebiger Kunde fühle sind 10km schon zu weit.
Wenn ein Mensch ein Ziel hat, dann nimmt er viele Dinge auf sich! Da kann ich zylkopf nur zustimmen! Wobei das sicherlich kein Standard ist, aber zu meinen Wiederholungstätern zählen auch solche, die folgende Strecken auf sich nehmen: Helsinki: 1.500 km Fahrt incl. Fähre Madrid: 3 Std Flug + 1,5 Std Leihwagen Norwegen: 1.900 km Fahrt incl. Fähre Österreich: 1.500 km Fahrt Schottland: 3,5 Std Flug + 1,5 Std Leihwagen Aus Helsinki ist es eine Frau, die diese Strecke wiederholt auf sich nimmt. Nicht nur Männer wissen eben Ziele zu verfolgen ;)