Über den/die Autor*in
Schmetterling31
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40 Jahre, Frau, Heterosexuell
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..bis das Bett 🛌 kracht

Letzte Woche Freitag Nachmittag. 

Nach drei NĂ€chte mit Fieber, es war die erste Nacht wo es mir wieder gut ging, aber ich hatte noch sicherheitshalber nicht viel fĂŒr den Tag vorgenommen. Es war eine sehr spontane Verabredung. 

Zugegeben war ich schon mega ausgehungert nach der Zwangspause im Bett und davor war eine Woche bei der Familie und beim Freunden, gar nicht in Deutschland. Ich habe ihm zugesagt. Ein sehr sympathischer Soldat, etwas Ă€lter als ich, glaube ich. 

Wir haben uns Zeit gelassen und erst viel geplaudert. Seine Sichtweise ĂŒber aktuelle Geschehnisse verri mir, dass er sich ĂŒberhaupt nicht alternativ informiert, aber in dem Moment war es mir egal. Es tat mir einfach nur gut endlich wieder gestreichelt zu werden und nackte Haut zu spĂŒren....nicht zu letzt einen harten Schwanz in mir. 

"Man habe ich es vermisst!" Dachte ich, als ich mich auf ihn setzte und mit beiden HĂ€nden den Rahmen meines Bettes festhielt. Man braucht echt nicht viel um sich glĂŒcklich zu fĂŒhlen. 😁 

Es war ein schöner, lang gezogener Sex. Genau das, wonach ich mich sehnte. 

Mal bevorzuge ich 2-3 kurze Nummer, aber ab und an brauche ich mehr Tiefgang. 

Ich habe ein schöner, klassischer Eisenbett. Ich LIEBE dieses Bett! Hier schlafe ich schon seit 18 Jahren gut und auch von Styl her bin ich es noch immer nicht satt geworden. Mein Zimmer schon und die Umgebung, aber mein Bett ist heilig. (Und nicht nur, weil ich dieses Wegwerfgesellschaft verpöhne.) 

Aber was man lange nutzt, wird irgendwann renovierungsbedĂŒrftig und so ist mein liebes Bett bei seiner Halterung vor zwei Wochen endgĂŒltig durchgebrochen. 

"Kein Thema, schließlich hĂŒpfe ich nicht drin herum." Dachte ich. "Bis Umzug kannst du es nicht schweißen, denn wie kriegst du es wieder auseinander?!" 

Beim ersten Quietschen hatte ich noch die Hoffnung, es wĂŒrde durchhalten. Ich habe mich geirrt. Mitte drin, kurz vor MEINER Höchepunkt, kracht das Bett bei der Ecke runter und wir liegen beide aufeinander schief. 🙈😂 

Ich stehe auf und gucke mir es an. "Hm. Egal. Wir machen einfach weiter." Sagte ich. Aber dann schaute ich auf der Kommode hinter mir die BĂŒcher an, die sich in großen Stapeln darauf warten das sie an der Reihe sind. 

"Hilfst du mir kurz bitte?" Fragte ich ihn und bat ihn die Seite des Bettes etwas zu erheben, damit ich einige dicke BĂŒcher darunterstellen kann. "Provisorisch geht's." Und mit der Lösung zufrieden, legte mich wieder zu ihm und wir haben, als ob nichts passiert wĂ€re, noch unsere Nummer zu Ende gemacht. 

Mein Bett hat jetzt einige Finanz-, und GeschichtsbĂŒcher als Halterung bis Sommer. (So kann ich in wahrsten Sinne des Wortes sagen, ich ficke auf Lastenausgleichsgesetz, wenn es sich ab und an mal ergibt. ;)

Coole Story. Ist mir auch schon passiert mit einer Dame hier und auch sie wollte nicht aufhören. Wir haben dann auf der Couch weitergemacht und hinterher Pizza bestellt. Hach ja..... 😁

7. FebAntworten

Schöne Story und so gut nachvollziehbar. Da fĂ€hrt einem ja der Schreck in die Glieder, wenn das Bett auf einmal zusammen bricht. Aber Du kannst ja jetzt die MĂ€nner, im wahrsten Sinne des Wortes, in die Geschichte "einfĂŒhren" ...

8. FebAntworten
@Youni In der Tat das Thema Lastenausgleich ist ein Schreckgespenst in der deutschen Geschichte und es hĂ€ngt neulich wieder wie DĂ€mokles Schwert ĂŒber den Kopf des deutschen Volkes, auch, wenn viele davon noch nie gehört haben. Da mich es aber schon nicht mehr betrifft, kann ich das dickes Buch darĂŒber vorĂŒbergehend als Bettgestell missbrauchen. 😁 Ich lese es spĂ€ter, wenn ich schon nicht mehr in Europa bin.
19. FebAntworten
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