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#Blogcompetition: Verantwortung ist sexy

Ja, natürlich habe ich Verantwortung, denn ich nehme meine Besucher an die Hand...

Da ich ja sowieso keinen Verkehr anbiete, ist es bei mir anders, aber ich gebe zu, dass ich dennoch sehr viel Spaß mit den kleinen Dingern habe.

Denn man kann sie so schön über alles Mögliche ziehen und somit auch da auf eine Art von Hygiene setzen.


Wie oft verschwinden Spielzeuge darin, da ich eben sehr gerne auch keinen Staub, der immer durch die Luft wirbeln kann, an diese Toys lasse. 

Wie oft empfehle ich auch nur, dass man(n) nicht erst einmal teure Spielutensilien kaufen muss, sondern man auch Kerzen, Salatgurken oder sonstige Dinge in Gummi geschützt sind und auch noch wiederverwertetet werden können.


Aber, was mir noch am besten im Hinterkopf geblieben ist, ist tatsächlich der letzte Besuch des Finanzamtes, als man meinte, es wäre wieder Zeit für eine Buchprüfung...


Ich bekam eine Nachricht vom Finanzamt, dass ich ja eindeutig private Artikel als Geschäftsausgaben angegeben hätte. Irritiert nutzte ich den kurzen Dienstweg und rief an, was sie denn meinten, was ich für private Dinge falsch deklariert hätte. Die Antwort war, dass die XXL-Gummis ja mit Sicherheit für meinen Mann gewesen wären. Also kam dann der Prüfer deswegen zu mir:


Ich begrüßte ihn, führte ihn in die Küche, gab ihm alle Unterlagen, der vergangenen Jahre und fragte dann, wie sie denn auf die glorreiche Idee gekommen seien, dass die XXL-Dinger privat wären.

Die Antwort des leicht erröteten Prüfers, der ja eigentlich nur die Papiere für die Prüfung im Amt abholen sollte, lautete, dass ja die wenigsten XXL benötigen würden.


Lachend fragte ich dann zurück, da er ja scheinbar volljährig sei, ob ich meinen Mann dazu holen sollte, damit er es in Augenschein nehmen kann.

Wohlwissend, dass es ja dem Finanzamt untersagt ist, solch Sachen alleine zu überprüfen und normal eine zweite Person aus deren Hause mit dabei sein muss, hatte ich es auch nicht ernst gemeint.


Aber es reichte um den Prüfer weiter erröten zu lassen. So ich kam langsam in Fahrt und meinte, dass es eine Frechheit sei, was sie in ihrer Unwissenheit mir unterstellen würden.

Und so nötigte ich ihn mir zu folgen und ich zeigte sämtliche Räumlichkeiten und er ging mit offenem Mund dann mit mir zurück in die Küche. "Ich würde ja in meiner Firma wohnen."

"Gut erkannt", erwiderte ich nur und damit er nun auch den Beweis für die XXL-Teile vor Augen hatte, zeigte ich ihm noch die Fotos und Clips, wofür wir die Dinger genutzt hatten:


Es ging um einen Fetisch, den wir dort bedient hatten, wo ich in Latex gekleidet in einen Pool voller Wasser stieg und mir dann das XXL-Ding als Maske über den Kopf zog.


Die Kopien der Aufnahmen gab ich ihm dann mit und empfahl auch, dass man es sich wegen der Richtlinien des Finanzamtes mindestens zu zweit anschauen sollte (Ok, ich sage nicht, dass ich mich nachher beinahe schlapplachte). Aber somit war tatsächlich die Prüfung wunderbar gelaufen, ich habe denen beweisen können, dass der Kauf nicht privat und nicht für meinen Mann war.


Und ich muss zugeben, dass ich am liebsten neugierig auf dem Amt gewesen wäre, als sie es sich angeschaut 

hatten ;)

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