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Pornostars leben gefährlich

Porno erscheint auf den ersten Blick wie ein zuckersüßes Schlaraffenland, in dem erotische Phantasien wie Gaumenfreuden dargereicht werden. 


Als ich bei meinem ersten und zugleich letzten Pornocasting zugegen war, was bereits einige Jahre oder auch ein Jahrzehnt her sein muss, war mir eines sofort klar: Das Leben von Pornostars muss bitter sein. Und das liegt nicht an den größeren Kalibern, von denen man da so umzingelt ist, auch nicht am Lampenfieber oder gar an der tödlichen Langeweile, denn auch beim Porno heißt Drehen primär eigentlich zu warten. 


Das ganze Übel fängt oft schon vor dem Dreh mit dem Namen an. Meistens sind es ja ganz tolle Manager und Produzenten, die sich sowas ausdenken. Das, was mir damals vorgeschlagen wurde, war so schlecht, dass ich das angedachte Pseudonym schon wieder vergessen habe. Das war bestimmt auch ganz gut so.


Offtopic: Gestern habe ich gelesen, dass eine bekannte Pornodarstellerin von einer Modemarke verklagt wird, weil sie deren Markennamen als Künstlernamen führt. 


Meinen Alias habe ich mir dann schlussendlich selbst ausgedacht, weil ich einen relativ neutralen Namen für Xin... und Link... überlegt hatte. Damals wollte ich nämlich eigentlich ausprobieren, ob sich diese Kanäle auch für leibhaftige Bekanntschaften dieser und jener Art eignen würden. Und da erschien mir Mel King Point total passend für diesen Zweck. Doch eigentlich ein ganz normaler Name. Und umso betrübter bin ich, wenn ich manchmal Melkingpoint lesen muss. Es heißt MelKingPoint. 


Inzwischen sind auch auf diesen Netzwerkseiten eine ganze Menge Sexworkerinnen angekommen. Aber wie man sieht, bin ich mit meiner Idee zu jener Zeit nicht sehr weit gekommen und dann gleich hier geblieben. KM hat ja auch was mit Netzwerken gemeinsam. 


Oder?

Ich hab's nicht ganz verstanden. Der Dreh und das ganze drum herum haben dir nicht gefallen, und du hast es daher nicht wiederholt. Klingt vernünftig Aber selbst, wenn du es noch ein paar mal wiederholt hättest - wo wäre dann die Gefahr gewesen?

5. Nov 2022Antworten

Nein, es blieb in meinem Blog beim Casting und ich habe dann später, zu einem anderen Zeitpunkt meine Clips selbst produziert. Das war aber nicht Thema des Blogs. Zu Deiner Frage bezüglich einer möglichen Gefahr: Ich habe in dem Blog versucht eine negative Seite im Pornofach darzustellen. Die da wäre, wenn man sich managen lässt und Dritten vertraut. Ähnliches gilt für die Sexarbeit. Selbst ist die Frau.^^

5. Nov 2022Antworten

Ich sehe das auch so. Paysex und Porno überschneiden sich. Selbst im Goldenen Zeitalter des Pornos (1975-85) war das so. Nachdem das Porno-Business praktisch tot ist, werden Pornos fast nur noch von den Damen selbst produziert. Stichwort Amateur-Videos. Selbst ist die Frau!

5. Nov 2022Antworten
@Massel Sorry Massel, da liegst du völlig falsch, obwohl das Netz voll ist mit kostenlosen Porno Seiten werden noch jede Menge Porno DVDs produziert und auch verkauft............soll man nicht Glauben, ist aber so.
5. Nov 2022Antworten

Und diese Produzenten laden ihre Clips oder Ausschnitte auch zu Werbezwecken auf diesen Seiten hoch. Man denkt es sei Amateur im Sinne von Hausfrau macht dies und das in ihrem Wohnzimmer mit dem Postboten, aber es ist eigentlich nur Profi, d.h. Studio mit immer denselben Darstellern die rumgereicht werden...

5. Nov 2022Antworten

Aha. Wieder was gelernt 😁

5. Nov 2022Antworten

Porno funktioniert ein bischen wie DSDS. Die wenigsten kommen an die Spitze und noch weniger Leute können davon irgendwie leben. Das war früher anders. In den 1970er Jahren gab es eine berühmte sehr blonde deutsche Schauspielerin, die u.a. in einem Louis de Funes-Film mitgespielt hat und der hat man damals 1 Mio Mark oder Dollar für einen Pornofilm geboten. Und die hat damit eine Pornokarriere begründet. Oder La Cicciolina finde ich ist auch so eine Ausnahmeerscheinung. Wenigstens haben wir nicht den Trend aus den USA, wo scheinbar gar nicht so selten Pornodarsteller jung aus dem Leben scheiden.

5. Nov 2022Antworten

Falls Du Karin S. meinst......da würde ich nicht unbedingt von einer Pornokarriere sprechen, war vielleicht auch etwas vor meiner Zeit. Aber ich kann mich noch gut daran erinnern wie Theresa O. nach Hannover kam, da würde ich eher von einer Pornokarriere reden.

5. Nov 2022Antworten

gerade habe ich den englischen wiki artikel zu karin s. gelesen. die scheint wohl doch auch etwas gebeutelt gewesen zu sein. t. o. war eine ganz andere liga. eine porno queen in her own right. und das ausgerechnet in hannover...

5. Nov 2022Antworten

Na, was hast Du denn gegen Hannover..........jetzt machst Du mich aber fertig :-)

5. Nov 2022Antworten

ich weiß nicht wie das heute ist, weil ich in DE nicht mehr toure aber früher hat man etwas in sexworkerkreisen vor dieser ecke in Deutschlands gewarnt. ich war nur einmal in einer sexarbeiterischen mission in hannover und zwar auf einer bukkake party. 30 mann 3 runden.

5. Nov 2022Antworten

Naja, also Hannover sieht glaube ich niemand als Pornohauptstadt. Aber GangBang- und Bukkake-partytechnisch geht da mehr als in Berlin.

6. Nov 2022Antworten
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