Oft werde ich gefragt, ob ich dominant oder devot bin. Da kann ich nur sagen, dass es auf den Mann ankommt. Ich kann mich keinem Typen unterwerfen über dem ich intellektuell und horizonttechnisch stehe. Nur, weil er kräftiger als eine Frau ist oder klischeemäßig irgendeine Peitsche in der Hand hält: Nö.
Nehmen wir aber mal an, dass ein Mann meine Wege kreuzt, der mich fasziniert, gebildet ist und jederzeit jede andere Frau haben könnte dann würde ich schon schwach werden. Wenn Sympathie hinzu kommt und mein Loch auf ihn reagiert, dann verschenke ich gerne mein Vertrauen und lass mich von ihm „fesseln“.
Aber allgemein sind solche Männer sehr schwer zu finden. Geschäftsmänner, die mich mit ihrem gesellschaftlichen Stand und ihrem Weitblick begeistern, sind meist devot. Ist ja auch klar: Die meisten Männer, die es im Leben geschafft haben, die geben selbst jeden Tag vielerlei Befehle und sehnen sich eher danach sich fallen zu lassen.
Dieser BDSM-KlischeeFilm „ShadesOfGrey“ ist für mich vollkommener Quatsch. Der Mann wäre in seinem Stand eher devot.
Einen dominanten Mann, der mir gewachsen war oder meine Ansprüche befriedigt hat, gab es recht selten.
Aber ich suche auch nicht. Ich bin dann doch wohl eher dominant ;)
Das man es mir nicht ansieht und eher denkt: „Ach, ist die süß“, spielt mir dabei gut in die Hände. Den Überraschungseffekt nutze ich gerne aus ;)
Soviel dazu.
Euch einen feinen Samstag
Kathy

