Über den/die Autor*in
marie-rose
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50 Jahre, Frau, Bisexuell
Schlank, 180cm, 63kg
Deutschland (Mitteleuropäisch)
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Cineastische Erotik-Meisterwerke, die mich verführen...

Ja - ich gestehe: 


Auch ich hatte - aus einer bürgerlich - konservativen, durchaus Sexual - feindlichen Familie kommend - meine sehr großen Vorurteile gegen alles, was mit dem sogenannten "Rotlicht" zu tun hat!


Die Vorurteils - Narrative dazu sind ja hinlänglich bekannt -. geprägt vor allem durch TV-und Kino-Filme...die wir ALLE nur zu gut kennen...


Denn wie kommt Sex-Arbeit gewöhnlich dort vor???


Entweder wie im "Tatort": 


Die Hure, ausgebeutet, von n und dann meist eret von einem eigentlich unscheinbaren Psychopathen aus der "Mitte der Gesellschaft"...


Das ist in der Regel so vorhersehbar, wie Weihnachten im Winter!...


Und dann wird das Opfer natürlich von den "Tatort"-Machern noch dekorativ" "nackt im Tigertanga zurechtgelegt"!


Damit die Kamera nochmal genußvoll über den nackten Körper schwenken kann...


Es muß ja was geboten werden! 


Die übliche "dünne Story"...aufgepeppt durch "big pictures"...


Oder die andere Medien - Variante im Blick auf "Sexarbeits - Klischees": 


"Die "happy hooker" - Story a la "pretty woman"!


Julia Roberts in Klischee-Lackstiefeln und Stretch-Mini, die dann doch "mit Happy end" vom unwiderstehlichen Millionär Richard Gere vor weiterem "Leben in Sünde" gerattet wird...


Und wer würde sich nicht gerne von Richard Gere retten lassen???


Jedenfalls habe ich aufgrund dieser Klischee-Bilder in meinem Kopf viele Jahre mit der Idee gehadert, es doch mal "so ganz nebenbei" mit einem wilden Doppelleben zu probieren, ja, es zu wagen, zu riskieren...


Denn ich hatte eigentlich zwei andere "Kino" - Vorbilder, die mich immer wieder in Gedanken mit dieser "Idee" haben flirten lassen:


Meine erste beeindruckende Medien-Begegnung mit einer außergewöhnlichen "Sex-Praktikerin" war der Klassiker "Belle de Jour" aus dem Jahre 1967...


Die "Schöne des Tages" mit der unbeschreiblichen Catherine Deneuve:


Ein cineastisches Meisterwerk vom "Kino-Provokateur" Luis Bunel....


Und: ich weiß es noch genau -  Der Film lief irgendwann abends im Fernsehen. 


Meine Eltern waren auf irgendeinem Ball...und ich war wie elektrisiert von dieser Geschichte:


Die wunderschöne, aber sexuell gelangweilte Ehefrau Severine, die tagsüber heimlich, während ihr Mann arbeitet, in eimem Paris Nobelbordell ihre sexuellen Obessionen auslebt. 


Und als sehr junge Zuschauerin ist man lange nicht sicher: 


Diese wilden Sex-Szenen...sind es nur ihre Träume? 


Oder erlebt sie das gerade wirklich in diesem verruchten Etablissement, in dem all ihre brav-konservative Attitude, ihre ganze sexuelle Kälte und Unnahbarkeit... plötzlich der ungezügelten Lust weicht...???


Dieser Film war definitiv MEINE Initialzündung: 


Ich wußte...irgendwann will ich genau DAS auch erleben! 


Was für eine aufregende, verbotene, geheimnisvolle Welt... gut versteckt hinter bürgerlichen Fassaden.


Die zweite Begegnung hatte ich im Kino... mit dem "verbotenen" Erotik-Universum Prostitutuon...


Und ich habe diesen Film dann bestimmt zehn Mal "heimlich" immer wieder angesehen:


Fortsetzung folgt


Alles Liebe!


Marie-Rose

Du hast wieder einen wunderbaren Spannungsbogen geschaffen, liebe Marie-Rose. Bist, wie in deinem Profil angegeben, wahrlich eine Wortkünstlerin, und das par exellence !!!!!

2. May 2023Antworten

Lieber Apple, Und Du bist ein wunderbarer Bild-Künstler...ich liebe Deine Meisterwerke...M

2. May 2023Antworten

Deine Blogs erzeugen (bei mir jedenfalls) immer wieder Neugier auf die Fortsetztung.

2. May 2023Antworten

Nun, ich gestehe, lieber Hmmmmbaer: Das könnte sogar vielleicht eventuell Absicht sein... Erst habe ich mich ueber die Restriktionen hier geaergert. Mittlerweile nutze ich sie einfach als "Cliffhanger...das ist mit mehr Spaß verbunden... Manchmal kann man eben doch ein Aergernis in etwas Positives wandeln... Alles Liebe! Marie-Rose

2. May 2023Antworten

Liebe Marie-Rose, da gebe ich dir völlig Recht, die meisten Filme über dieses Thema sind genauso ausladend produziert wie du es treffend beschrieben hast. Bis auf eine Ausnahme wie ich finde, der Film "Fucking Berlin" von 2016 mit der hinreißenden Svenja Jung spiegelt wunderbar auch mal das menschliche und sympathische Miteinander in dieser Branche wieder, vielleicht aber auch nur in meinen Augen, da ich die Schauspielerin sehr schätze. Auf jeden Fall mal eine andere angenehmere Sichtweise, wenn natürlich ebenfalls auch die negativen Aspekte beleuchtet werden, die nun mal dazu gehören. Danke für deinen wunderschönen Blog, und auch ich freue mich auf die Fortsetzung... 👍😊

3. May 2023Antworten

"Belle de Jour" fand ich auch sehr beeindruckend. Interessanterweise (?) hat mich aber Michel Piccoli in ähnlicher Weise inspiriert, wie dich Catherine Deneuve. Seine Art und Weise der Verführung fand ich durchaus nachahmenswert. Hmh . . . irgendwie ist das bei mir noch heute so. Und ja, gerade auch in unserer Szene. Das, liebe Männer, ist aber nur meine ganz persönlich Sicht.

7. May 2023Antworten

Belle de Jour konnte ich erst relativ spät sehen. Der Film rührt an einem bürgerlichen Tabu.

8. May 2023Antworten

Was mich persönlich in "Belle de Jour" gestört hat, war die Darstellung der männlichen Gäste. Irgendwie wurden Sie alle entweder als pervers, gestört oder psychopatisch gezeigt. Die eine Frau nur be- bzw. ausnutzen. Ich verstehe natürlich, dass dies dem Drama der Handlung geschuldet ist. Aber es vermittelt dem Zuschauer wieder eines der Klischees über diese Welt. Die Realität ist (hoffentlich) anders, getreu dem Motto: Wer ficken will, muss freundlich sein.

13. Jun 2023Antworten
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