Über den/die Autor*in
marie-rose
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50 Jahre, Frau, Bisexuell
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"Ich bin ganz Ohr"! Einfach eine Emppfehlung...

Ich gebe es ja zu: 


Ich bin mittlerweile ein echter Podcast-Junkie


Auch im Bereich "pay-Sex" gibt es viel zu entdecken:


Der gewissermaßen "Ur-Escort-Podcast" ist: 


"Geliebte auf Zeit" mit den beiden S-Expertinnen Luisa und Lenia Soley.


Immer wieder "Freitags" erzählen die Freundinnen über Erfahrungen, haben interessante Menschen zu Gast und klären auf, wie WIR wirklich fühlen, was uns glücklich oder traurig macht...


Gestern, am Freitag, den 25.8. - haben die Beiden nun die - zumindest für mich - beste "Geliebte-auf-Zeit-Folge" abgeliefert... 


Denn hier geht es um etwas ganz Großes, was für UNS alle bedrohlich am Horizont steht:


Das "Schwedische Modell":


Unsere Gegnerinnen bringen sich gerade in Stellung...und das ist auch mit deren Interview - Aktionen in den Medien zu spüren...


Die medialen Vorboten einer Gesetzes-Initiative, die Sexkauf verbietet und die für Konsumenten, also vor allem Männer, die Inanspruchnahme unter Strafe stellt...und UNS Frauen mit vermeintlich postiven "Ausstiegs-Angeboten" bekehren will...und ALLE Menschen in diesem Bereich Polizei-Verfolgung und Stigmatisierung aussetzen wird!


In den vermeintlich neutralen Interviews der "Gegnerinnen" werden immer wieder dieselben nicht wissenschaftlich unterfütterten, oft rassistischen, übergriffigen oder stigmatisierenden Stereotype wiederholt...


Ein paar Beispiele, die unsere Gegner/innen ohne Belege immer wiederholen...und die Journalisten und Journalistinnen nicht in Frage stellen:


Alle Männer, die Frauen "kaufen"...sind er!


400.000 Frauen "schaffen" in Deutschland an...95 % davon "gegen ihren Willen"!


Die Frauen müssen am Tag 10 bis 15 Männer bedienen - und die dürfen alles mit dem Körper der Frau machen!


Deutschland: Das Bordell Europas!

 

Immer dieselben Floskeln...wie auswendig gelernt...aber nicht empirisch belegt!


Umso so wichtiger ist es deshalb, daß Luisa und Lenia sich jetzt in ihrem Podcast "Geliebte auf Zeit" mal die intensive Mühe gemacht haben...unterstützt von Undine de Riviere, die seit vielen Jahren aus persönlicher Erfahrung praktisch alle Bereiche der Sex-Arbeit kennt ( und ein beeindruckendes, stolzes Buch "Mein Huren-Manifest" geschrieben hat )...alle diese diffamierenden Behauptungen über UNS en detail anhand eines sehr langen Interviews einer "Prostitutions-Gegnerin" genau zu untersuchen und auf Wahrheitsgehalt zu prüfen...


Ich kann nur sagen: 


Das Ergebnis ist schockierend!


Denn immerhin wird den Prostitutions-Verbots-Aktivistinnen ein großes Forum in einem Podcast einer der renommiertesten Zeitungen der Hauptstadt gegeben... 


Die bittere Erkenntnis:


Weder die Redakteurin und noch der Redakteur des "Investigativ" - Podcasts machen sich die Mühe, die behaupteteten Zahlen und die düsteren Schilderungen zu hinterfragen oder mit wissenschaflicher Empirie zu belegen...


So wie es eigentlich die Grundlage jeder guten journalistischen Arbeit ist!


Diese Mühe machen sich aber nun:


Luisa, Lenia und Undine!


"Snippet" für "Snippet" gehen sie durch die Behauptungen in diesem Interview...und klären auf über Manipulation und nicht belegte Data!


Ich sagen von Herzen...


 DANKE: 


Luisa, Lenia, Undine - daß Ihr Euch die Mühe gemacht...all diese "fake news" fundiert  zu hinterfragen!


Wie schön, daß es Euch gibt! 


Und ich bin weiter jeden Freitag "ganz Ohr"!


Alles Liebe!


Marie-Rose 

Es ist wirklich traurig, dass dieses Thema immer wieder auf die Tagesordnung kommt. Klar ist: Menschenhandel und Zwangsprostitution gehört verfolgt. Aber wenn jemand freiwillig und mit Freude den "Job" als Sexarbeiter(in) macht, dann ist das ein sehr bedeutender Dienst für die Gesellschaft und gehört gewürdigt und nicht verboten zu werden.

28. Aug 2023Antworten

PS: Sorry fuer das kleine Schreibfehlerteufelchen im Titel...

28. Aug 2023Antworten

Ja, auch ich höre gerne Podcasts, vor allem beim Radfahren. Allerdings habe ich längere Zeit die beiden nicht mehr gehört, da mir einige der Themen zu flach waren. Aber danke, liebe Marie-Rose, dass du auf DIESE Folge hingewiesen hast, werde sie mir bei nächster Gelegenheit anhören. Und ja, dieses leidige Thema MUSS uns hier beschäftigen. Aber leider werden ja die „Entscheidungsträger“ sich das wohl kaum anhören, so dass das leider keinen Einfluss auf deren Entscheidung haben wird.

28. Aug 2023Antworten

Wenn unsere Politiker und Staatsanwälte endlich mal intensiv gegen Zwangsprostitution und Menschenhandel vorgehen würden, wäre das, was die Prostitutionsgegner immer wieder anführen, hilfreich für die Betroffenen. Finger weg vom "Schwedischen Model". Ich möchte auch weiterhin meine Teilzeitgeliebte besuchen dürfen, ohne als Verbrecher dazustehen und ohne, daß Sie Repressialen fürchten muß.

28. Aug 2023Antworten
@Himmmbaer Was für eine wunderbare Formulierung..."Deine Teilzeit-Geliebte"...Sind wohl ein richtiger Geniesser, lieber Monsieur Hmmmmmmmmmmmmmbaer???
28. Aug 2023Antworten
@marie-rose : Aber sicher bin ich auch ein Geniesser, und meine Teilzeitgeliebte ist eine Geniesserin. So passt das doch wunderbar.
29. Aug 2023Antworten

Das "Schwedische Modell" geht davon aus "dass Prostitution nicht freiwilliger Natur sein könne". Dies mag in vielen Fällen zwar so sein, aber nun mal sicherlich nicht in allen. Hier wurde einfach alles in einen Topf geworfen, was mit käuflichem Sex zu tun hat. Eine Kriminalisierung der Freier hat die Prostitution in Schweden auch nicht verhindert. Denn der Bedarf nach sexuellen Dienstleistungen ist (beim Menschen) nun mal da. Und das seit Anbeginn der Zeit. Stattdessen wandert das Gewerbe wieder in den Untergrund - und ich glaube, dass das für die dort Beschäftigten eher schlechter ist. Auch wenn es sicherlich im Ansatz "gut gedacht" war, um gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution vorzugehen, die Umsetzung zeigt Unkenntnis und Ignoranz. Und wird sich deshalb hoffentlich nicht in Deutschland durchsetzen.

28. Aug 2023Antworten

Ja, leider verlautet aus gut informierter Hauptstadt-Quelle, daß die Prostitutions-Gegnerinnen um Frau B. gerade eine entsprechende Gesetzes-Vorlage vorbereiten...das ist ja leider ein übliches "politisches Modell", das man sich - wenn die Regierung ansonsten nur mit Streit, Mißerfolgen und sogar vom Bundesverfassungsgericht abgelehnten Gesetzesvorlagen in der Öffentlichkeit zur "Halbzeit" schlecht darsteht....nochmal schnell ein paar "Erfolge" verschaffen will und vor allem gegen DIE vorgeht, die in der großen Öffentlichkeit keine Lobby haben...und UNS Alle hier damit einfach nur stigmatisiert...und kriminalisiert!

28. Aug 2023Antworten
Liebe Marie - da ziehen dunkle Wolken am Horizont auf ...was Unwissenheit und Unkenntnis anrichten kann, sieht man an dem tüchtig in die Hose gegangenen "Heizungsgesetz" - wieder besseren Wissens beschlossen, durch den Bundestag gepeitscht, um dann in zig Abänderungen auszuufern. Der Zufriedenheitswert der Bundesregierung tendiert gegen 0 - da käme ja so ein Gesetz gerade Recht, schön verpönt und stigmatisiert in der Bevölkerung, also genau das Richtige...aber was machen dann eigentlich unsere Bundestagsabgeordneten, die auch gerne auf Eure Dienste zurückgreifen...ok, dann tritt vermutlich der halbe Bundestag zurück, quasi ein Neuanfang, auch nicht schlecht, oder??
28. Aug 2023Antworten
@Youni : "aber was machen dann eigentlich unsere Bundestagsabgeordneten, die auch gerne auf Eure Dienste zurückgreifen." Drüber denke ich auch immer wieder nach. Und deshalb habe ich noch immer das Fünkchen Hoffnung, dass das "Schwedische Modell" bei uns nicht 1:1 eingeführt wird. Ich stelle mir gerade vor, du, lieber Youni, Himmbaer, Marie-Rose, apple 12, Goldherz und ich - wir wären Abgeordnete im Deutschen Bundestag, wahrscheinlich in ganz unterschiedlichen Parteien. Wir müssten doch Tinte gesoffen haben, so einem Gesetz zuzustimmen.
28. Aug 2023Antworten
@Rodekamp - 100% Zustmmung ...
28. Aug 2023Antworten
@Rodekamp Wunderbar treffend formuliert!
28. Aug 2023Antworten
@Rodekamp : Es wäre bestimmt gut, wenn wir dort sitzen würden. Immerhin schon mal sechs Stimmen dagegen.
28. Aug 2023Antworten
@Himmmbaer Marie-Rose for Bundeskanzlerin! Das gäbe mal frischen Wind in der deutschen Politik.
28. Aug 2023Antworten

Ja leider sind die wohl zu feige, sich offen zu ihren süßen Geheimnissen zu bekennen...

28. Aug 2023Antworten
@marie-rose Das müssten sie ja noch nicht einmal. Sie müssten nur den A...... in der Hose haben, in geheimer Abstimmung gegen das Gesetz zu stimmen.
28. Aug 2023Antworten

Ich fürchte allerdings, dass ich bei meinen beiden letzten Beiträgen eine entscheidende "Kleinigkeit" vergessen habe: Ein Gesetz wie das Schwedische Modell würde ja vor allem das Angebot auf der Straße, in Laufhäusern und in sogenannten "Arbeitsappartement" treffen. Die Herren und auch Damen(?), die auf einem ganz anderen Level im Paysex unterwegs sind, werden Mittel und Wege finden. das ganz diskret weiterhin zu tun. Ich habe das vor langer Zeit in einem deiner Blogs schon einmal geschrieben, liebe Marie-Rose: Ich habe dich besucht, weil ich mal deinen neuen felligen Mitbewohner kennenlernen wollte. Du hast mir einen Kaffee angeboten (oder war es ein Sekt?), auf einmal hat es bei uns gefunkt. Das alles war so aufregend, dass ich doch tatsächlich einen gewissen Umschlag bei dir vergessen habe. Das soll jetzt nicht bagatellisierend sein, was unser Problem mit dem Schwedischen Modell betrifft, aber das Beispiel soll zeigen, dass vor allem diejenigen betroffen sein würden, die dem PaySex nicht unter dem Deckmantel eines privaten Dates verstecken könnten. Und das sind - allein schon wegen der Anzahl der Dates - diejenigen Frauen, die damit ihren Lebensunterhalt verdienen.Und natürlich deren Gäste.

28. Aug 2023Antworten
@Rodekamp Ja, lieber Rodekamp, das passiert mir ja bei Marie-Rose auch immer wieder und diese Hoffnung, dass es nur die von dir beschriebene Klientel betreffen wird, habe ich auch, aber vielleicht bin ich einfach nur naiv .
28. Aug 2023Antworten
@Lieber Rodekamp, was fuer ein Glück fuer mich... dass Du meine hot dogs kennenlernen wolltest...
28. Aug 2023Antworten
Und wie lieb, mein wunderbarer Apple... dass Du immer Leckerlis fuer die Jungs vorbei bringst...
28. Aug 2023Antworten
@apple12 Lieber apple 12, das nehme ich nicht als "Hoffnung" wahr, denn die betroffenen Frauen tun mir leid. Und das gilt auch für die ebenfalls betroffenen Männer. Nicht jeder kann sich einen solchen Besuch leisten, wie den von mir beschriebenen. Auch wenn ich es mit den mir bekannten Stammkontakten sicher "ganz diskret hinbekäme" bin ich weit von jeglicher Schadenfreude entfernt. Das wäre einfach nur schäbig.
28. Aug 2023Antworten
@Rodekamp Lieber Rodekamp, so war das mit der „Hoffnung“ auch nicht gemeint. Sie bezog sich natürlich nur auf die Art, wie wir es genießen dürfen.
28. Aug 2023Antworten
@Rodekamp So weit ich mich erinnern kann, hat sich bei mir eine Dame namens Marie verfahren, geklingelt und nach dem Weg gefragt. Ich hatte Mitleid mit Ihr weil sie auch noch ein blaues Auge hatte und habe Sie deshalb auf ein Glas Wasser herein gelassen. Auf wundersame Weise ist Sie dann länger geblieben weil wir uns so angeregt "unterhalten" haben...
28. Aug 2023Antworten
@Goldherz: Du bist ein guter Mensch. Ähm, woher hatte sie denn das blaue Auge?
28. Aug 2023Antworten
@Rodekamp Ich glaube Sie hatte einen kleinen Unfall. Auf jeden Fall sah sie hilfsbedürftig aus und mein Beschützerinstinkt war sofort aktiv 😉
28. Aug 2023Antworten
@Rodekamp : Hast Du etwa Ihren vorletzten Blog übersehen??? Hier zum nachlesen: kaufmich.com/blogs/gedanken/blaue-augen
28. Aug 2023Antworten
@Himmmbaer Ach so, dann hat also Goldherz unsere Marie-Rose für den Auftritt des herzlosen Anti-Gentleman entschädigt. Manchmal bin ich ganz schön langsam. Das Alter . . .
28. Aug 2023Antworten
@Rodekamp Genauso war es... 😉
28. Aug 2023Antworten
@Rodekamp ... kann ich gut nachvollziehen.
28. Aug 2023Antworten
@Rodekamp Lieber Rodekamp, das hat die besagte Dame alles in einem Blog über "blue eyes" beschrieben...ein lieber Kuss aus der Hauptstadt der Liebe...M
29. Aug 2023Antworten
@Goldherz Und dann wurde ich ja auch wirklich gut versorgt...und bin nach Hause geschwebt...
29. Aug 2023Antworten
@Rodekamp Ich würde eher sagen...gute Männer sind wie edler Wein...
29. Aug 2023Antworten
@marie-rose Gute Frauen aber erst recht.
30. Aug 2023Antworten
@marie-rose Den habe ich ja seinerzeit auch gelesen. Aber als ich den Kommentar von @Goldherz las, war mir das nicht mehr präsent. Ich sage ja: Das Alter...
30. Aug 2023Antworten

Ich habe mir den Podcast angehört und kann nur zusammenfassend sagen: Solange man nur übereinander spricht und nicht miteinander, wird man nie zu einem guten Ergebnis kommen. Meinungen müssen ausgetauscht werden, man muss zuhören können um ggf. auch mal seinen eigenen Standpunkt zu überdenken. Einseitige Betrachtungen und Vorurteile führen zu Ignoranz und Stigmatisierung. Und wie so häufig gibt es auch in dem angesprochenen Thema kein Richtig und kein Falsch - es gibt viele Abstufungen dazwischen. Die Frage ist, was ist für eine Gesellschaft wichtig und genau so für das Individuum und wie lässt sich dahingehend die größte Schnittmenge erreichen. Sicherlich jedoch nicht, indem Medien-Macht dazu ausgenutzt wird, nur eine bestimmte populistische Meinung zu propagieren. Insofern finde ich diesen Blog höchst demokratisch, auch wenn das hier nur in einem sehr kleinen Rahmen diskutiert werden kann.

29. Aug 2023Antworten

Ein paar Gedanken dazu - auch wenn etwas Wunschdenken dabei ist. Am Anfang stellt sich mir die Frage, hat Schweden auch ein Prostitutionsschutzgesetz vormals gehabt? Denn dieses Gesetz soll ja die Prostitution aus der Schmuddelecke holen und den Damen die Möglichkeit geben, einer offiziell angemeldeten Tätigkeit nachzugehen. Daher befinden sich alle diese Damen nicht mehr im zwielichtigen Untergrund der ausbeutbaren Straßenprostitution. Diese Damen werden in der Regel nicht von 3ten "betreut". Also ist es aus meiner Sicht im höchsten Maße schwachsinnig, erst ein Pros.sch.Gesetz durch den Bundestag zu bringen um es am Ende mit einem "Schwedischen Modell" wieder aus den Angeln zu heben. Ich vermute mal liebe Rosemarie und allen ihren Gentlemans, dass diese Umstand Euch genau vor diesem Umstand bewahren wird. Ein Prostitutionsschutzgesetz und zugleich ein "Schwedisches Modell" passt einfach nicht zusammen. Daher werde ich weiterhin gaaaanz locker bleiben. RS

29. Aug 2023Antworten

@Goldherz,@Rodekamp - irgendwie vereint uns ein, wie auch immer, geartetes Besuchsmodell, auf dieser Grundlage lässt sich aufbauen ...

30. Aug 2023Antworten

@marie-rose den Namen B. kann man getrost ausschreiben Fr. Breymaier (SPD) Menschenhandel und Zwangsprostitution, das müssen wir uns schon eingestehen ist weit verbreitet. Jeder der mal in einem Laufhaus war oder welche die dort gearbeitet hat weiß, da ist nicht alles freiwillig Die Strafverfolgungsbehörde haben wegen dem Datenschutz trotz vorhanden Gesetzen eine schwere Ausgangsposition, da lassen diese die Verfolgung lieber schleifen. Das ganze Modell "Zimmervermietung, die Damen arbeiten auf eigene Rechnung" ist für mich ein Graubereich. Warum haben die Damen dort alle den gleichen Preis, für Extras ebenfalls? Die Bordellbetreiber achten nur auf die Arbeitspapiere und die Zahlung der Miete, die in bar erfolgt. Es ist für uns Männer schwierig zu deuten Freiwillig vs. Zwang. Das "Nordische Modell" wird den/die Menschenhandel und Zwangsprostitution nicht verhindern. Die Prostitution wird, wie bereits andre hier geschrieben haben, in den Untergrund, Hinterhöfe, Auto, Sexkinos gedrängt. Die Damen haben da wesentlich weniger Schutz vor der Gewalt von Freiern. Die gibt es, auch da sollten wir uns nichts vormachen. Erreicht ist das Gegenteil was die Theorie sich dachte. Deutschland geht mit seiner Freizügigkeit Richtung 1960iger Jahre zurück. Das Verrückte dabei ist, gerade die Frauen die für mehr Freiheit gekämpft haben kämpfen jetzt für den Rückschritt. Alice Schwarzer zum Beispiel.

2. Sep 2023Antworten
@nemos Lieber Nemos, ich haette den Namen der Frau B. gern ausgeschrieben... und habs auch versucht... aber dann wird der Blog nicht freigeschaltet... alles Liebe. Marie-rose
2. Sep 2023Antworten

Es wäre hier bei den Blogs angebracht das mehr als 3 Zeilen des Textes beim schreiben zusehen sind, so mancher Rechtschreibefehler würde vermieten. Ein richtiges Drüberlesen ist so gut wie unmöglich.

2. Sep 2023Antworten

vermieden

2. Sep 2023Antworten
@nemos Ja, leider ist das nicht sehr benutzerfreundlich... in vielen Details... und das ist wirklich schade, denn damit wird einem das Engagement hier in dieser tollen Community oft schwer gemacht...
2. Sep 2023Antworten

Wer hat hier schon mal den Verdacht gehabt an eine Zwangsprostituierte geraten zu sein? Das wird es unbestritten wohl geben, aber das muß man wohl suchen. Meine Erfahrungen sind anders und mein Bauchgefühl würde sich melden. Da bin ich sicher. Der Verdacht zu den Laufhäusern ist für mich wenig überzeugend. Das die Damen dort arbeiten, wird wohl ihre freie Entscheidung sein.

3. Sep 2023Antworten

@Romantikstunde, schau ich mir hier so manches Profil an, da Arbeiten viele Damen nicht nur für sich selbst. Herkunft Osteuropäisch, Sprache, englisch, deutsch basic und Text des Profils das sind Indikatoren für mich, da stimmt etwas nicht.

3. Sep 2023Antworten
@nemos , kann ja sein, aber Osteuropäer arbeiten in allen Berufen, Pflege, Haushalt, Gastronomie und Prostitution. Das ist erst eindeutig für mich beim persönlichen Kontakt. Dann ist immer noch Zeit sich anders zu entscheiden.
3. Sep 2023Antworten

Wenn man sich die Internetpräsenz von Fr. B. anschaut möchte man ihr keinesfalls Böswilligkeit bei Ihrer Kampagne gegen den Paysex unterstellen. Sie glaubt mit Sicherheit daran, mit einem Verbot davon etwas Gutes zu tun, die Frauen davon zu befreien. Das ist ja auch im Ansatz nicht verkehrt und zwar überall dort wo Menschenhandel und Zwangsprostitution ein echtes Problem darstellen. In meinen Augen mangelt es ihr jedoch an Weitsicht. Verbote haben selten zu einer Lösung eines Problems geführt. Im Gegenteil: Die Kriminalisierung führt zu vielen neuen Problemen besonders für die Damen. Darüber hinaus beschleicht mich das Gefühl, dass Frau B. sich einfach nicht vorstellen kann dass es Frauen gibt, die Spaß an ihrer sexuellen Selbstbestimmung haben, die Freude daran empfinden ihre Lust mit anderen zu teilen und dadurch sogar noch ein einträgliches Auskommen erzielen. Gewissermaßen eine Win-Win-Situation zwischen den Beteiligten und für die Stabilität der Gesellschaft. Eigentlich erscheint mir Fr. B. bemitleidenswert, da sie Sexualität als etwas unangenehmes, etwas zu vermeidendes zu empfinden scheint. Problematisch ist dann nur, dass solchen selbsternannten Weltverbesserern eine breite Plattform zur Verfügung gestellt wird, um mit ihrer Inkompetenz und Ignoranz die Meinung der Allgemeinheit in populistischer Art und Weise zu beeinflussen.

4. Sep 2023Antworten

Lieber Goldherz, Menschenhandel und Zwangsprostitution sind Straftatbestaende... dafuer braucht es kein sogenanntes "Nordisches Modell"... dass Menschen wie uns generell stigmatisiert und kriminalisiert... Alles Liebe M

4. Sep 2023Antworten
@marie-rose Liebe Marie-Rose, das ist mir wohlbewusst und nichts läge mir ferner als die Themen Zwangsprostitution und Paysex in einen Topf zu werfen. Wenn ich das nicht klar genug formuliert habe, möchte ich mich hiermit korrigieren.
4. Sep 2023Antworten

Lieber Goldherz, das habe ich auch nicht so verstanden...es ist bloß wichtig, daß wir das wirklich trennen...denn die "Gegenseite" versucht ja sehr bewußt, UNS Alle hier in den Kontext von Menschenhandel und Zwangsprostitution zustellen...und diese bewußte "Verwischungs-Strategie" sollten wir in unserer Wortwahl immer sehr präzise und exakt vermeiden... Denn Worte sind auch Waffen, um Menschen ihre Selbstbestimmung zu nehmen und Sachverhalte ideologisch umzudeuten im Sinne des Aussprechenden! Deshalb noch eine Ergänzung: Auch der Begriff "Zwangsprostition"ist eine solche bewußte Fehlbesetzung eines Wortes...Prostitution setzt immer Freiwilligkeit und konsensuale Handlung voraus...wenn Zwang dazu kommt...ist es immer eine kriminelle Handlung durch ei, Gewalt, Menschenhandel..all das sind klar definierte Straftatbestände... Deswegen ist es eigentlich besser, generell den Begriff "Sex-Arbeit" zu benutzen...den sich selbstbestimmte und selbstbewußte Huren SELBST gegeben haben...da er sich bewußt von den Diffamierungen der Gegenseite absetzt... Natürlich ist das kein romantischer Begriff...aber er ist zumindest ehrlich und stolz und selbst-bewußt! Alles Liebe! Marie-Rose

4. Sep 2023Antworten

Ich möchte gerne auch noch meinen "Senf" dazugeben. Alles hier Geschriebene hat seine Berechtigung. Sex-Arbeit ist nur freiwillig zu tolerieren. Dass dies Prostituiertenschutzgesetz durchaus nicht das erreicht hat, was manche Menschen sich davon erhofft hatten, verwundert mich nicht. Nur durch ein neues Gesetz wird es nie gelingen, Kriminalität in die Schranken zu weisen. Menschenhandel und Zwangsprostitution bekämpft man nicht auch dem Papier der Gesetzbücher sondern mit kriminalistischer Polizeiarbeit. Nebenbei gesagt, auch der Personalmangel bei der Polizei wird durch ein neues Gesetz nicht beseitigt. Und noch etwas - ich erinnere mich an einen Beitrag, den ich im Fernsehen vor gut einem Jahr gesehen habe. Es ging um das "Schwedische Modell". Berichtet wurde über eine Alleinerziehende Mutter, die ihren gewalttätigen Ehemann verlassen hatte und irgendwie durch das soziale Netz in Schweden gefallen war (ich weiß nicht mehr genau, warum, aber sie bekam so wenig Geld, dass sie drohte, ihre Wohnung zu verlieren oder so etwas) Jedenfalls hat sie als Escort gearbeitet. Sie hatte nur wenige Freier gehabt, als sie "aufflog". Das Ergebnis: Man hat ihr ihr Kind, dessentwillen sie sich prostituiert hatte, weggenommen, weil sie als Frau, die freiwillig für Geld mit fremden Männer Sex hat, offenbar nicht geeignet ist, ein Kind zu erziehen. So viel zum "Schutz" der Frauen durch das Schwedische Modell. Auch dort dient es nur dazu, prüde und verklemmte Moralvorstellungen umzusetzen und Menschen, die diesen Vorstellungen nicht entsprechen, zu verunglimpfen.... Lesenswert ist auch ein Artikel aus der "Zeit"(zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2013-12/schweden-prostitution-verbot-freier-strafe) Hier wird geschildert, welche "Nebenwirkungen" das schwedische Modell hat - die Prostitution wird in den Untergrund gedrängt, von Kriminellen weiter "betreut" und die Prostituierten haben weniger Schutz als vorher. Es scheint also, dass das Gesetz nicht wirklich gebracht hat, was man erhoffte - nur darüber wird aktuell bei uns nicht mehr berichtet. Honi soit, qui mal y pense

26. Sep 2023Antworten
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