Seit Jahrzehnten habe ich immer ein Wellensittich- Pärchen.
Natürlich nicht mehr die ersten...aber man gewöhnt sich mit der Zeit an seine lieben Zeitgenossen und freut sich immer, wenn Sie einen begrüssen..Klar, manchmal, wenn Sie wirklich richtig in Fahrt sind, könnte ich einfach das Fenster aufmachen, ja, sie genießen Freiflug und sind nicht eingesperrt. Gestern Abend komme ich nach Hause, es war total ruhig, komisch, dachte ich ...Ich ging ins Wohnzimmer, ein Vogel im Käfig, wo war der andere ? Ich schaute auf die bekannten Sitzplätze...Nichts...nun schaute ich genauer im Käfig nach, da lag "Ernie" auf dem Käfigboden - tot - warum und wie genau er gestorben ist, keine Ahnung.
Die Henne flog dann wie wild im Zimmer umher, schrieb und suchte nach ihm ...zum Glück frisst sie noch ...auch Wellensittiche trauern um Ihren Partner ...Sie waren fast 4 Jahre zusammen - ich habe "Ernie" dann gestern Abend im Garten beerdigt...da Wellensittiche Schwarmvögel sind, will ich unsere Henne (Emmy) natürlich nicht lange alleine lassen...Also geht es am Wochenende ins Tierheim, um zu schauen, ob ich dort einen neuen Partner für sie finden kann..Ich möchte ungern ins Zoogeschäft, die Tierheime haben es eh schwer genug.
Drückt mir mal die Daumen, dass es klappt.
Ich denke, der oder die einer/eine hatten auch schon mit einem Verlust eines liebgewonnenen "Familienmitgliedes" zu tun. Es fehlt halt auf einmal etwas ...Klar, man kommt darüber hinweg, aber es dauert halt ...die Erinnerung wird aber immer bleiben .


Es ist schon komisch, wenn man ein "Familienmitglied" verliert. Ich hatte 2 katzen. Eine hatte das Futter nicht mehr vertragen. Da hatte ich 3 jahre selber welches zubereitet und dennoch wurde es dann immer schlimmer, sodass e die eine eingeschläfert werden musste. Das fand ich schon schlimm. Die 2. Katze hat dann ihren Spielkameraden immer gesucht, obwohl die beiden sich fast nur gerauft hatten. Nach paat Jahren wurde die andere dann Herzkrank. Jeden Tag hat man mit ihr gekämpft um ihr die Tablette zu verabreichen. Dann kam noch ein schlimmes Nierenleiden dazu. Und schweren Herzens musste ich auch diese dann einschläfern lassen. Das war ganz schlimm für mich. Plötzlich ist man so allein in der Wohnung. keiner ist mehr da zum schmusen und kiener schleicht einem mehr um die Beine... Ich hab lange gebraucht, weil einem einfach was fehlt. Ich bin dankbar, dass ich die beiden haben durfte, und diese tolle Erfahrung machen durfte, weil es was schönes war..
Entschuldige die zwei Rechtschreibfehler...
Da ich vom Bauernhof komme, gehört für mich der Tod eines Tieres zum ganz normalen Leben. Man härtet nicht ab, hat aber eine andere Betrachtungsweise.
Ja das kenne ich auch,wenn man sein geliebtes Haustier,einschläfern muss. Oder wenn es eines morgens tot. Da liegt. Beides habe ich schon oft mitgemacht. Und es ist immer schlimm gewesen.
Das kann mir nicht passieren:-))) Ich habe eine Gelbwangenamazone, mittlerweile zwar schon 26 Jahre alt, doch meine muß das Mistvieh nach meinem Ableben mal übernehmen.... lach
@Youni: tut mir sehr leid für deinen Verlust. Ich weiss, wie schlimm es ist, Haustiere zu verlieren. Sie gehören einfach zum Leben und schenken einem so viel Freude und Liebe. Ich musste mich leider auch schon von Kaninchen und Meerschweinchen verabschieden und jedes Mal hat es mir beinahe das Herz zerrissen.
Eine positive Nachricht gibt es ....gestern im Tierheim gewesen und jetzt hat unsere Emmy wieder einen neuen Partner - derzeit noch in Quarantäne, aber er ist sehr munter und twitschert schon ordentlich mit Ihr ...Dem Tierheim noch eine zusätzliche Spende gegeben, so waren beide Seiten glücklich ...