Hallo ihr schönen Menschen,
das Thema Escort ist so herrlich widerspruchsfreundlich, dass ich gern ein paar Gedanken teilen möchte.
Ich professionalisiere mich gerade, damit sich der Kontakt mit mir weniger professionell anfühlt.
Es ist nichts Neues, dass hier auf Kaufmich Menschen mit der Einstellung `dass man schreibt heißt ja noch lange nicht, dass man sich auch trifft´ unterwegs sind. Nachdem wir ausführlich ein konkretes Treffen besprochen haben, sagen sie `Ich würde Dich wirklich treffen aber leider kann ich mir Dein Honorar nicht leisten.´ Wenn jemand wenigstens sagen würde `Hey, ehrlicherweise: Ich trau mich einfach nicht. Ich bin nicht ready für dieses Treffen´ hätte ich mehr Verständnis.
Ich möchte weiterhin auf die Fragen und Wünsche meiner Dates eingehen. Gerade im Bereich Sexualität finde ich das wichtig. Da kann es ja auch mal vulnerable Facetten geben und die sollten Space haben. Und ich möchte mich auch vergewissern, dass jemand auf dem Schirm hat, dass ich nicht die richtige Frau für bestimmte Praktiken bin. Klar gehe ich auf Wünsche ein - aber ich bin immer ich selbst. Wir haben in einem Date nur dann eine gute Zeit, wenn ich das was passiert auch ownen kann. Mir ist Authentizität wichtig und da fange ich bei mir an.
Meine Lover sagen, dass sie meine Ehrlichkeit und Natürlichkeit schätzen.
Vielleicht möchte ich Dir nach dem Date schreiben, wie sehr es noch bei mir nachklingt. Oder irgendeinen Gedanken mit Dir teilen, der an etwas worüber wir gesprochen haben, anschließt. Diese Beziehungsebene gehört für mich zu Escort dazu - das ist ja genau das Spannende daran. Ich möchte, dass Du Dich mit mir wohl fühlst, Vertrauen aufbauen und Du selbst sein kannst.
Und ich merke, dass ich diese Art von Kontakt nicht nebenbei und nicht umsonst machen kann und möchte.
Bei einem professionellen Escort scheinen KundInnen weniger Erwartungen an das drumherum zu haben, als bei einer sogenannten `Hobbyhure´. Wenn eine Hobbyhure dem respektlosen Umgang mit ihrer Zeit Maßnahmen wie eine Anzahlung und deutlichere Grenzen entgegensetzt, wird sie mit den Worten `Du bist ja ganz schön professionell geworden´ blockiert.
Letztens hat mir jemand geschrieben `Du hast bestimmt Deine Gründe für Deine Honorarvorstellung, aber ich finde Deine Preise echt unbegründet.´ Lol.
Mit jemand anderem habe ich über eine Stunde telefoniert und seine Bedenken bezüglich einer geplanten Aktivität besprochen, und drei Stunden nachdem er zugesagt hat, sagt er mir dann wieder ab weil er sich `über meine Preise ärgert´.
Manche Menschen scheinen zu erwarten, dass ich etwas super Nahes und Intimes mit Ihnen teile, mich auf sie einlasse, vor- und hinterher für sie da bin - dafür soll ich aber gefälligst weniger Honorar nehmen !?
Meine Erkenntnis ist: You can´t have it both ways. Gerade wenn Du dir einen persönlichen Kontakt wünschst, solltest Du ein professionelles Escort buchen, denn es zeichnet sich genau dadurch aus, dass es sich nicht wie ein Job anfühlt. Die höheren Honorare zahlt man genau für diese qualität, Beziehungsarbeit und gratis Treats.
Denn ganz ehrlich, ihr Lieben: Ich liebe Begegnung, Sex und Körperlichkeit. Dieser Job gibt mir sehr viel auf der Sinn-Ebene; Ich liebe es, Menschen so nah begegnen zu dürfen. Escort ermöglicht mir Freiheit und Selbstbestimmtheit im Alltag, was zu meinen Lebensprioritäten passt. Ich würde das alles nicht machen, wenn ich kein Geld dafür kriegen würde. Wenn ich das umsonst machen wollte, wäre ich auf Tinder.
Womit ich bei der anfangs erwähnten Widersprüchlichkeit bin: Weil ich nicht will, dass sich ein Treffen mit mir wie ein Job anfühlt - weder für Dich noch für mich - muss ich mich professionalisieren. Sonst verliere ich die Leichtigkeit, mit der ich gern daten möchte.
Wie seht ihr das?
Kuss Nica


Eigentlich hast du doch deine Preise im Profil stehen? Wer dann daran rütteln will, oder später einfällt dass es doch ganz schön viel ist, ist doch nur einer von den üblichen Zeiträubern! Deine erste Frage müsste heißen, bist du bereit meinen Preis zu bezahlen?
Warum so viele Anglizismen.....? Dein Profil und deine Schilderung hier sind authentisch und plausibel. Es wird viele Männer mit Gefallen an deiner Person und Erwartungen auf ein Date dazu veranlassen, herauszufinden, ob sie ein Date mit dir haben könnten. Sind sie nach einer Anfrage mit im Boot und haben ihre Wünsche artikuliert und für möglich erachtet, wird ihnen bewußt (vermutlich leider erst dann) wie kostspielig eine gemeinsame Zeit mit dir dann doch ist und das es für die meisten wegen der Kosten wohl ein einmaliges Vergnügen bleiben wird oder vielleicht noch nicht einmal das. Viele wollen einfach wissen, ob sie für das schwer Erreichbare überhaupt in Frage kommen und realisieren nicht, daß es auch für dich eine Mühe ist, vernünftige Dates zu bekommen und die Spreu vom Weizen zu trennen. Erst kommt die Versuchung, dann die Ernüchterung... Eigentlich psychologisch einfach nachvollziehbar, für dich halt Arbeit und mitunter Enttäuschung für viel Konversation ohne tatsächlichen Kontakt. Das könnte der Preis für ein attraktives Profil, einen wertschätzenden Umgang und ein hohes Salär sein, die tollen Männer mit vollen Taschen und der Bereitschaft, oft viel Geld auszugeben für die schönste Nebensache der Welt, dürften rar gesäht sein und es werden täglich weniger bei der aktuellen wirtschaftlichen Situation....
Lieber Platon, danke für den Einblick. Ja, Angliszismen... guilty as charged haha. Wenn es nervt, versuche ich das weniger zu machen. Ich kann es psychologisch tatsächlich nicht so gut nachvollziehen... wie Du sagst: in meinem Profil stehen viele Informationen. Also wenn man nicht gerade eine Person ist, die bei einem 30-minütigen Date im Auto ohne Gummi anal und deepthroaten will, dann kommt man selbstverständlich in Frage. Es macht doch auch keinen Spaß, sich reinzudenken und das, was einen anturned dann nicht zu bekommen...? Wenn ich etwas unbedingt möchte, kriege ich es finanziert. Jedenfalls wenn es um ein paar hundert Euro geht. Also: Nicht können ist nicht wollen.... Naja. ich wünsch Dir auf jeden Fall ein schönes Wochenende :*
Es kommt doch immer darauf an, was man möchte und wofür man bereit ist, sein Geld auszugeben. Viele bevorzugen halt kürzere Dates und dafür öfter, als einmal einen schönen Abend für sagen wir mal 1000 EUR. Die Zeiten, in denen das Geld lockerer saß, sind eindeutig vorbei. Viele können sich vielleicht ein Date im Monat leisten und dann selektieren sie natürlich.
"Hobbyhure" ist eine Frau, die nur Nebenberuflich Sexworkerin ist. Sie hat einen Vollzeitjob. Mit dem verdient sie ihren Lebensunterhalt. Und dann trifft sie sich ab und zu einmal gegen Bezahlung mit einem Kunden, um Sex zu haben. In dieser Situation ist sie nicht darauf angewiesen mit ihren Dates genug Geld zu verdienen. Sie kann ganz ohne wirtschaftlichen Zwang ihre Kunden aussuchen. So eine Frau hat vielleicht nur 2 oder 3 Dates in einem Monat. Manchmal trifft sie mehrere Monate lang gar keine Kunden. Sobald die Tätigkeit hier aber wirklich mit dem klaren Ziel erfolgt den Lebensunterhalt zu verdienen, ist man ein Profi. Das finde ich aber nicht schlimm. Ich habe schon mit Profis und "Hobbyhuren" gute Erfahrungen gemacht. Wichtig ist allein, dass es zwischenmenschlich passt und man ähnliche sexuelle Vorlieben hat.
Dieses Date würde ich mir nicht leisten wollen. Aber der Preis stände dabei wegen ihhrer Selbstdarstellung an 2. Stelle.Bei der teilweise unehrlichen Lobhudelei hab ich das Gefühl daß hier im Vergleich zu anderen Escort's Selbstüberschätzung al a Baerbock vorliegt. Da helfen auch keine Anglezismen wie Platon richtig bemeerkt eeiter. Kurz, andere Mütter haben auch noch hübschere Töchter in Berlin. Da bevorzuge ich doch lieber bei allem die langstielige dunkle "Rosen" ohne Dornen und ohne Anglizismen. Da stimmt das Preis/Wohlfühlverhältnnis nach meiner Meinung besser.. Hab noch ein enen. schönen Tag.