oder wenn es so richtig kribbelt ..
ich glaube die allermeisten von uns erinnern sich an den ersten Kuss, als man das Gefühl hatte, es explodiert alles im Inneren. Oder um es mit Pe Werner zu sagen „Dieses Kribbeln im Bauch, das man nie mehr vergisst, wie wenn man zu viel Brausestäbchen isst“ Ein Dank für den Ohrwurm ist nicht nötig 😎
Noch bevor wir uns an unser erstes Mal erinnern, wo wir zärtlich, liebevoll oder schüchtern den anderen erkundet haben, stand der erste Kuss. Und ich bin tatsächlich ein bekennender Fan, ich küsse und knutsche gern und finde es ist, gerade auch zur Einstimmung und vielleicht auch um sich kennenzulernen, eine wundervolle Spielart. Dieser Moment bevor sich die Lippen berühren kann so magisch sein.
Dass ich im Sommer 1968 als Blümchenkind geboren wurde, glaube ich, ist keine große Neuigkeit. So wurde nicht nur mein Musikgeschmack aus der Zeit geprägt, sondern natürlich auch das Heranwachsen.
Knutschen und fummeln, das war zu unserer Zeit tatsächlich eine der ganz großen, ja, ganz großen Erlebnisse - wir eroberten uns die Sinnlichkeit, neben dem Stehblues der unsere Jahrgänge sicher auch geprägt hat.
Nun, zurück ins hier und jetzt - ich werde ab und an gefragt, ob man bei Sympathie auch küssen darf. Ich persönlich finde, wenn die Sympathie zum Küssen nicht reicht, reicht sie für nichts anderes. Also ich persönlich würde kein Date anbieten, wenn ich beim Telefonieren, oder später auf meinem Sofa merke, dass man einander nicht wirklich sympathisch ist. Man muss sich nicht heiraten wollen, aber ich finde, die Sympathie sollte schon deutlich spürbar sein.
Und dann, ja dann wird es das perfekte Date wo es prickelt und man sich schon fragt, wo sind all die Jahre geblieben, als ich noch teenager war und es kaum etwas Schöneres gab.
