Es gibt Situationen, in denen schon der Ort einen ganz besonderen Reiz ausmacht. Der gynäkologische Stuhl gehört für mich definitiv dazu.
Heute geht es um eine Harnröhren-Dehnung , fixiert auf dem gynäkologischen Stuhl, die Beine geöffnet und kaum eine Möglichkeit, dem Geschehen auszuweichen. Allein diese Position erzeugt eine Mischung aus Ausgeliefertsein, Anspannung und Erwartung.
Bei einer Harnröhren-Dehnung ist für mich vor allem die kontrollierte Vorgehensweise entscheidend. Langsam, konzentriert und ohne hektische Bewegungen. Der besondere Reiz liegt nicht darin, möglichst schnell oder möglichst weit zu gehen, sondern in der Intensität des Moments und dem bewussten Wahrnehmen der einzelnen Schritte.
Der gynäkologische Stuhl verstärkt dieses Gefühl zusätzlich: die Position, die Atmosphäre und das Wissen, dass nun genau dieser empfindliche Bereich im Mittelpunkt steht.
Natürlich gilt gerade bei solchen Praktiken: Sicherheit, Hygiene, Erfahrung und klare Grenzen stehen an erster Stelle. Die Harnröhre ist empfindlich und verletzungen oder Infektionen sind reale Risiken – deshalb ist das nichts für unüberlegte Experimente.
Für mich bleibt es gerade wegen dieser Mischung aus Kontrolle, Vertrauen und intensiver Körperwahrnehmung eine außergewöhnliche Erfahrung.

In meiner Sammlung habe ich auch einen Blister mit 3 Dilatoren im Schrauben Design. Sehen schon ziemlich furchteinflößend aus mit 0,6 1,0 1,3 cm Durchmesser und einer Länge von 15 cm. Praktische Erfahrung habe ich nur durch einen Harnröhrenkatheter im Krankenhaus, das reicht mir aber auch schon. Aber schön einmal etwas über ein anderes Thema als sonst üblich zu lesen.