In diesem Moment holte sie aus und ich spührte ihre Hand ziemlich hart auf meiner Wange. So schnell zurück hat mich selten eine Lady in meine Sklavinnenposition auch mental geholt wie diesmal. Zwischen uns ist nichts gelaufen. Irgendwann wagte ich flüsternd zu fragen, ob ich meine Kollegin von nun an auch als Herrin betiteln darf. Diese Frage war meiner seitz sehr ernst gemeint. Als Antwort erhielt ich nur... „Das hast du dir noch lange nicht verdient.“
Manchmal brauch es nicht mehr als diese stille zwischen der dominanten und der devoten Person um genau solch einen Brainfuck zu verabreichen. Jemandem genau dieses Gefühl zu geben... Ich denke, jedoch kann dies auch nicht mit jedem Klappen. So zumindest meine Erfahrung, denn ich bin noch lange nicht vor jedem meiner Kolleginnen devot oder Sklavin. Doch wenn, dann aus Leidenschaft und voller Überzeugung! Nachdem die Luft im Raum zum Schneiden dick war und ich schon seit sehr langer Zeit genau dieses angekommene Gefühl endlich wieder hatte, bin ich innerlich zerbrochen. Oft höre ich von Bekannten BDSMlern, man soll niemals jemanden brechen... Doch ich möchte gebrochen werden, ich möchte das mein dominantes Gegenüber wortwörtlich versucht meinen Kopf zu ficken. Mich körperlich zu züchtigen ist keine Schwierigkeit, denn dies ist physisch. Doch in meine Seele einzudringen, ist eine Kunst, die nicht jeder beherrscht und in den vielen Jahren eine kleine Zahl an Menschen geschafft hat. Ich danke für jeden dieser individuellen Momente, an denen es passierte. Für mich ist das ein SEELENORGASMUS! Es ist das größte, was mir eine Herrin oder eine Domina schenken kann. Doch ist dies auch nicht ganz ohne, denn es ist die Seele, die hier berührt wird. Meist verfalle ich Extase, die ich nicht beherrschen kann und benötige danach sehr viel Nachsorge Ich persönlich einfach nur Nähe, die ich niemals von jedem haben wollen würde oder annehmen könnte. Die Nähe eines Menschen ist für mich intimer als ein Kuss, oder guter Sex. Es bedarf hierfür keine vaginalen Berührungen oder Berührungen an intimen Stellen, an denen ich erregt werde. Es reicht aus in den Arm genommen zu werden und einfach da zu sein. Meist kann ich meine Tränen hier nicht einmal unterdrücken. Ich möchte dies auch gar nicht, denn „Du hast es geschafft, meine Seele zu berühren.“ Meine Seele ist zerbrechlich und voller Gefühle. Hierzu gehören ebenso meine Tränen, die dir genau dies physisch darstellen was du geschafft hast. Du hast mich gebrochen, denn ich bin stark, groß und voller Kraft. Doch vor dir bin ich nun eine echte Sklavin aus Leidenschaft mit meiner ganzen Seele... Danke, dass ich dies bei und mit dir in diesem Moment erleben darf.

