Faszination Atemreduktion oder Atemkontrolle oder doch einfach nur würgen.
Da ich aber keine Lehrerin bin, befürchte ich bei diesem Blogeintrag, dass es einige von euch geben wird, denen der Atem schon beim Lesen stoppt. Mancher wird mit dem Kopf schütteln und nun denken, unverantwortlich, gefährlich. Wie kann man so etwas schreiben... Ich schreibe es, da es meine Erfahrung ist, mein Kink und ich keine Lehrerin bin und somit nicht anfangen möchte über die Risiken zu berichten. Jede BDSM-Spielart bringt Gefahren mit sich und kann verletzungen hervorrufen. Ich bin positiv gestimmt und möchte eben positiv über meine Erfahrungen berichten und euch inspirieren. Sollte euch mein Eintrag zum nachmachen animieren, bitte ich euch auf anderen Seiten vorher doch mal über die Risiken und Folgen einer Atemreduktion oder Kontrolle zu lesen.
Wieder einmal traf mich dieses neue Thema. Ein Thema, das mich beeindruckt und mich immer wieder zum Nachdenken bewegt. Auch die Atemkontrolle oder Reduktion kann in verschiedenen Techniken angewandt werden. Auf alle Möglichkeiten werde ich nicht eingehen, denn ich berichte nur über Themen, die ich selbst erlebt und für mich als beeindruckend empfinde.
Ich durfte feststellen, dass es ein unwahrscheinlich doller Kick ist, wenn während des es wild umhergeht und jemand hart penetriert wird, es einen unwahrscheinlichen Kick bereitet, wenn kurz vor dem Orgasmus mit dem beide spielen können, die Luft weggenommen wird. Dies kann verursachen, dass der Partner, an dem dies angewandt wird, die Panik in die Augen geschrieben wird. Das gewürgte Gegenüber bekommt große Augen, die Erregung bleibt bestehen, doch wird der Orgasmus noch viel intensiver, denn es kommt zur Verwirrung, hierzu darf man nicht vergessen, dass dies eine sehr intensive Angelegenheit ist und man sein Gegenüber kennen sollte. Nicht jedem kann dies den erwünschten geilen Aspekt von Panik in das Gesicht schreiben. Meine Erfahrung jedoch ist, kennt man sich, vertraut man sich, kann dies einem wahnösen Kick und noch mehr Lust bereiten. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es mich noch mehr in eine Art Extase fliegen lässt... Ich vergesse alles um mich herum, bin nur noch hier und jetzt und geniesse den Zustand der abgebenen Kontrolle. Auch dies kann ein Geschenk für den dominanten Part sein, denn du schenkst ihm für einen Augenblick deine Seele. Ich empfinde dies auch als Tanz mit der Psyche. Da für mich BDSM generell eine Art von Tanz mit der Seele und der Psyche ist, ist die Atemreduktion für mich eine wichtige Spielart während einer Session.
Wie habe ich es nun konkret erleben dürfen? Ich besuche meine Herrin in unregelmäßigen Abständen als Switch habe ich eine vertraute Herrin mit der ich meine Faszination des BDSMs schon lange Zeit lebe und erlebe. Nach einigen Sessions, als sie mich mit einem Orgasmus belohnen wollte, saß sie auf meinem Oberkörper. In meinen Augen zeichnete sich mehr als nur Erregheit. Meine Herrin legte ihre Hand auf meinen Hals, begann mich mit Dirty Talk noch weiter in meine Extase zu versetzen, demütigte mich. Ich fleht um Erlaubnis, meinen Orgasmus freien Luft zu lassen, denn mein ganzer Körper vibrierte nur noch. (Ich liebe genau dieses Gefühl.) Als Sie mich anschrie, ich solle gefälligst sofort kommen, drückte Sie mit ihrer Hand und ganzer Kraft auf meinen Hals. Ich begann zu schwitzen. Ein Film in meinem Kopf sprang an, angst, Erregung und Panik machten sich gemeinsam über meinen Körper auf dem Weg. Als ich es physisch nicht mehr aushalten konnte drückte sie noch doller zu und es war das größte Geschenk, das ich je bekommen habe. Ich schrie auf... Mein ganzer Körper bewegte sich, zittern, schreien alles kam aus mir heraus. Nachdem ich mich ein wenig beruhigt habe... Ich war selten so aufgelöst wie nach dieser Session. Meine Herrin nahm mich zur Beruhigung in den Arm. Sie war einfach da, schwieg und ließ mich wieder runter fahren und das erlebte genießen. Ja, das ist das für mich beste Ende einer intensiven Session.

