Wenn ich an verantwortungsvollen Sex denke, steht für mich eine Sache ganz klar an erster Stelle:
gesundheitliche Sicherheit.
Gerade in meinem Job ist das für mich keine Nebensache und auch nichts, worüber ich erst im entscheidenden Moment nachdenken möchte.
Ich verlasse mich nicht darauf, dass jemand anderes schon daran gedacht haben wird. Ich kümmere mich selbst darum. Immer.
Und selbstverständlich in allen Größen. 😊😉
Nach über zehn Jahren in diesem Job kann ich allerdings auch sagen:
Ich habe schon den ein oder anderen Kandidaten erlebt, der offenbar dachte, er könnte an dieser Grenze ein bisschen vorbeiverhandeln. 🤣
Kleiner Spoiler: Nein.
Wer versucht, meine Grenze beim Schutz zu diskutieren oder irgendwelche kreativen Ausreden aus dem Hut zu zaubern, bekommt von mir keine zweite Verhandlungsrunde. Der darf mein Schlafzimmer auch genauso schnell wieder verlassen, wie er hineingekommen ist. 😂
Denn für mich gehört genau das zu einem guten Erlebnis dazu:
Grenzen werden nicht verhandelt, sondern respektiert.
Und dabei geht es für mich nicht ausschließlich um körperliche Gesundheit. Ich finde, dass gerade die seelische Gesundheit in diesem Job viel zu oft vergessen wird.
Wir Mädels müssen uns selbst darum kümmern, unsere Grenzen zu kennen und sie auch konsequent zu schützen.
Wir müssen wissen, was sich für uns gut anfühlt, was wir möchten und vor allem auch, was wir nicht möchten.
Ein „Nein“ sollte dabei niemals erklärt, gerechtfertigt oder diskutiert werden müssen.
Aber Verantwortung funktioniert für mich auch in beide Richtungen.
Ich wünsche mir Männer, die offen über Wünsche und Grenzen sprechen können. Männer, die verstehen, dass ein Gespräch über Schutz nichts Unromantisches sein muss.
Im Gegenteil:
Für mich kann es sogar Vertrauen schaffen.
Denn wenn beide wissen, woran sie sind, kann man sich anschließend viel entspannter auf das konzentrieren, worum es eigentlich geht:
Eine schöne gemeinsame Zeit.
Verantwortung bedeutet für mich deshalb nicht, Lust auszubremsen. Sie schafft vielmehr den Rahmen, in dem Lust überhaupt unbeschwert stattfinden kann.
Und vielleicht ist genau das der Punkt:
Sicherheit, Respekt und klare Grenzen sind nicht unsexy. Ich finde, sie sind verdammt sexy. 😉
Mich würde deshalb interessieren:
Wie seht ihr das?
Ist es für euch selbstverständlich, euch um Schutz zu kümmern? Sprecht ihr vorher über Grenzen und Wünsche? Und habt ihr vielleicht schon erlebt, dass ein offenes Gespräch über Sicherheit ein Erlebnis sogar besser gemacht hat?
Oder gehört ihr eher zu den Menschen, die solche Themen am liebsten gar nicht ansprechen, weil sie denken, dass das die Stimmung kaputtmacht?
Ich bin gespannt auf eure Meinung. ❤️

Hallo, kann diese Meinung und Einstellung nur teilen. Genau dies ist ein Grund warum ich mich noch nie getraut habe, pay Sex zu haben.
Also ich brauche da nicht dikutieren, weil es für mich selbstverständlich ist. Gehe allerdings davon aus, dass die Dame Kondome dabei hat. Ich selbst habe beim Pay Sex nie welche mitgenommen. Habe aber auch noch nicht erlebt; dass die Dame keine hatte. Uns allen viel spass, ohne irgendwelche Dinge bezüglich Schutz im Kopf zu haben.
Sehr wahre Worte. Der respektvolle Umgang miteinander ist für mich eine essenzielle Voraussetzung, damit eine entspannte und schöne gemeinsame Zeit überhaupt erst möglich wird. Nur dann entsteht das notwendige Vertrauen in den Gegenüber. Und ein wesentlicher Punkt dabei ist Akzeptanz und dass über Grenzen und vor allem Sicherheit nicht diskutiert wird. Bei Unklarheiten im Profil der Dame bzgl. Grenzen scheue ich mich auch nicht davor, sie darauf anzusprechen. Denn wenn man vorher diese Dinge - und dazu zähle ich auch Wünsche - klar kommuniziert, vermeidet man nachher beim Treffen unangenehme Situationen. 🙂